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Das neue Krankheitsbild: Morbus Hyperweizen

Eine kleine Satire für alle, die Spaß vertragen ;-): Die Krankheit Morbus Hyperweizen wurde aktuell mit in den ICD-10 Diagnoseschlüssel aufgenommen. Mithilfe des Diagnoseschlüssels ICD-10 codieren Ärzte, Psychologen und Zahnärzte die Diagnosen ihrer Patienten, um Krankheiten einheitlich definieren zu können. Wer nun unter KH1.2 sucht, landet bei Morbus Hyperweizen. Wir haben den renommierten Mediziner und Wissenschaftler Prof. Dr. med. Fettius getroffen und konnten ihm Fragen zu Morbus Hyperweizen stellen.

Lieber Prof. Fettius, erklären Sie uns bitte, woran Morbus Hyperweizen zu erkennen ist.

Diagnose: Morbus Hyperweizen

Menschen mit Weizenüberschuss, also Morbus Huperweizen, haben vermehrt folgende Merkmale:

  • rundliche Körperform
  • „Weizenwampe“ (Blähungen)
  • hohe Triglyceride
  • LDL hoch, HDL niedrig
  • erhöhter Blutzucker, Prädiabetes oder sogar Typ-2-Diabetes
  • erhöhter Blutdruck
  • Hautprobleme, unreine Haut, Akne
  • wenig Energie
  • schlechten Schlaf
  • Verdauungsprobleme
Was ist die optimale Therapie für Morbus Hyperweizen?

Im Grunde genommen es ist ganz einfach: Weizen weglassen! Das Problem ist, dass vielen Menschen gar nicht klar ist, wo Weizen überall versteckt ist. Klar ist, Brot und Brötchen, Kuchen und Gebäck. Manche wissen auch, dass Nudeln viel Weizen enthalten. Er kann jedoch auch in vielen Lebensmitteln enthalten sein, wo man ihn gar nicht vermutet: zum Beispiel in Backpulver, Eiscreme, Wurstaufschnitt, Fertiggerichten…, sogar in manchen Medikamenten. Weizenfrei zu essen bedeutet also: Augen auf beim Einkauf!

Wodurch kennzeichnen sich Menschen, die unter Weizenmangel leiden?

Menschen mit Weizenmangel haben folgende Merkmale:

  • schlanke Körperform
  • flacher Bauch (keine Blähungen)
  • niedrige Triglyzeride
  • normale Cholesterinwerte
  • normaler Blutzucker
  • normaler Blutdruck
  • schöne Haut
  • viel Energie
  • guten Schlaf
  • gute Verdauung
Was ist Ihr persönlicher Gesundheitstipp?

Neben dem  Verzicht auf Weizen, rate ich auch den Zuckerkonsum einzuschränken und generell auf saisonale, regionale und hochwertige Lebensmittel zu achten. Also Low Carb bzw. LCHF, dann ist es einfacher mit Leichtigkeit gesund durchs Leben zu gehen. Leckere Rezepte finden Sie auf vielen Internetseiten und in Kochjournalen. Mein Lieblingerezept ist dieses: Szegediner Gulasch.

Vielen Dank lieber Professor Fettius, dass  Sie sich für uns und unsere Leser Zeit genommen haben.

 

Lesen Sie auch: Die Kohlenhydratkrankheit – und was dann passierte

 

Margret Ache / www.LCHF-Deutschland.de und LCHF Deutschland Akademie

 

Titelbild: Fotolia.com

 

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