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Entspannung ist gut für das Gehirn

Es wird immer wieder aufs Neue bestätigt: Der Mensch ist ein ganzheitliches Wesen. Eine gute Ernährung ist ein wesentlicher Faktor für unsere Gesundheit, doch auch Entspannung tut Körper, Geist und Seele gut.

Yoga und Meditation für Gehirn und Immunsystem

Eine kleine Studie (1) hat gezeigt, dass Yoga und Meditation das Level des Wachstumsfaktors BDNF erhöhen. Der Wachstumsfaktor fördert die Neurogenese (Als Neurogenese wird die Bildung von Nervenzellen aus bestimmten Stamm- oder Vorläuferzellen bezeichnet) und erniedrigte Spiegel stehen mit dementiellen Syndromen in Verbindung.

In unserer schnelllebigen Zeit ist es extrem wichtig, auf Ruhezeiten, auf Entspannung zu achten. Das gestaltet sich häufig schwierig. Fangen Sie einfach mit einer Atemübung an, vielleicht bekommen Sie dadurch Lust auf mehr.

Eine kleine Atemübung für mehr Entspannung

Morgenritual – Entspannung – von Julia Gruber

Mir ist klar, dass die Zeit für viele Gestresste ein großer Faktor ist. Doch jeder wird sich am Tag ein paar Minuten Zeit nehmen können, zum Beispiel für diese kleine Atemübung:

 

Zählen Sie beim Ein- und Ausatmen. Beispielsweise fünf Sekunden ein- und sieben Sekunden lang ausatmen. Wichtig ist, dass Sie immer etwas länger aus- als einatmen. Achten Sie auf eine gleichmäßige und rhythmische Atmung. Atmen Sie durch die Nase ein und durch den Mund aus.

 

Stellen Sie sich beim Einatmen vor, dass Sie eine wohltuende Ruhe aufsaugen, die dann Ihren ganzen Körper durchströmt. Legen Sie gerne Ihre Hände auf den Bauch, so nehmen Sie die Atmung bewusster war. Denn Ihr Bauch hebt und senkt sich sanft, wenn Sie richtig atmen. Beim Ausatmen stellen Sie sich vor, wie Sie jede An- und Verspannung wegblasen.

 

Es kann sein, dass Sie zu Beginn keine große Entspannung spüren. Doch bleiben Sie am Ball, üben Sie jeden Tag, dann verzeichnen Sie bald Erfolge.

 

Der aktuelle Stand der Wissenschaft

Drei bekannte Kardiologen, Aseem Malhotra, Rita F. Redberg und Pascal Meier, behaupten es sei wichtig, der richtigen Ernährung, Bewegung und der Stressminimierung Aufmerksamkeit zu schenken. Was veranlasst die Kardiologen zu dieser Aussage? Wohl auch die Erkenntnis, dass der Lebensstil immer eine entscheidende Rolle spielt. Lesen Sie dazu Low Carb, Bewegung und weniger Stress = gesundes Herz?

 

Margret Ache / www.LCHF-Deutschland.de

 

Titelbild: -©-freshidea – Fotolia.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(1) http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2017.00315/full

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