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Die ketogene Diät – Erfahrungen von Müttern mit Epilepsiekindern

Susanne Reidelbach hat beeinddruckende Berichte über Erfahrungen von Müttern mit Epilepsiekindern gesammelt, die sich auf eine ketogene Ernährung eingelassen haben.

Lesen Sie dazu den Beitrag von Susanne Reidelbach in der Dezember-Ausgabe vom Low Carb – LCHF Magazin für Gesundheit und ketogene Ernährung 4/2014.
„Die ketogene Diät – keine Wundertherapie, aber einen Versuch wert!?!“

Weitere Erfahrungsberichte lesen Sie auf der Homepage von www.susanne-reidelbach.de unter „Forum“.

Das Rezeptbuch mit über 300 bewährten Rezepturen, im Verhältnis von 4:1, kann man ebenfalls über diese Adresse bestellen, sowie die Neuauflage als E-Book und die englische Version.

Verfasserin und weitere Informationen bei:

Susanne Reidelbach
Diätassistentin/Ernährungsberaterin
Rhönstraße 4
97723 Oberthulba

Tel.: 0177/33 93 488

www.susanne-reidelbach.de
emu@susanne-reidelbach.de

Doch nun zu den Erfahrungsberichten.

Erfahrungen mit Epilepsie bei Bruno aus Sao Paulo

Mit 4 Jahren adoptierten wir Bruno aus Sao Paulo. Da seine leibliche Mutter ihn mit einem halben Jahr aus dem Fenster geworfen hatte, erlitt er einen Schädelbruch. Mit der größten Wahrscheinlichkeit entstand die Epilepsie aus diesem Unfall. Danach lebte er in einem Kinderheim. Er erhielt täglich 40 Tropfen Phenobarbital.

Nach der letzten Ausstrahlung des Spielfilmes „Solange es noch Hoffnung gibt“ konnte ich mich sofort übers Internet informieren. Frau Reidelbach sei Dank!!!!!!!!! Ihre Webseite hat mir die nötigen Informationen gegeben. Ich hatte auch Kontakt mit einer Ernährungsberaterin aus dem Kanton, stellte ihr noch einige ungeklärte Fragen. Nachdem ich aber ihre Auskünfte mit den Informationen von Frau Reidelbach verglich, zog ich es vor Frau Reidelbach direkt zu fragen.

Nachdem wir alles vorbereitet hatten begannen wir die Diät nach ihren Rezepten.

Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Momentan ist unser Sohn nur von Absenzen geplagt. Nach einem Berechnungsfehler hatte er kurz nach der Mahlzeit einen starken Anfall. Zuerst ärgerte mich das. Danach musste ich mir sagen, nun kennen wir den Einfluss der Diät ziemlich genau.

Seit unser Sohn die Diät begonnen hat, er ist jetzt 9 Jahre, kann ich mit ihm viel besser lernen. Er kann sich viel besser konzentrieren, er arbeitet ruhiger, ist weniger aggressiv,…

Gabi S.


 Erfahrungen mit Epilepsie – Ein Kleinkind wird Anfallfrei

Meine kleine Nichte (23 Monate) hat im August 2004 die ketogene Diät (3:1) begonnen und bisher keinen epileptischen Anfall mehr gehabt.

Edeltraud H.


Maria, Epilepsie im Alter von 3 Monaten

Meine Tochter Maria litt bis zum Beginn der ketogenen Diät unter epileptischen Anfällen.

Die epileptischen Anfälle begannen mit 3 Monaten und wandelten sich in der Form. Als Baby äußerte sich dies durch ein kurzes Augen nach oben drehen, im Kleinkindalter wandelte sich das in opsoklonusähnliche Augenbewegungen. Dann kamen Grand Mal Anfälle dazu (1x pro Woche) und schließlich noch unzählige myoklonische-astatische Anfälle (200-300 pro Tag).

Die Epilepsie dürfte entweder als Dravet Syndrom oder als schwerer myoklonisch-astatischer Formenkreis einzuordnen sein.

Maria hat zudem noch eine Cerebralparese und eine schwere Ataxie.

Zunächst wurden viele Epilepsiemittel angewandt. Leider ohne den geringsten Erfolg. Sie war ständig müde, weinte viel und bekam viele Infekte. Maria konnte nicht laufen und saß im Rollstuhl.

Kurz nach dem 5. Lebensjahr entschloss man sich, im März 2008, die ketogene Diät anzuwenden. Ich versuchte mich zu informieren und stieß auf das Buch von Susanne Reidelbach.

Das Buch machte mir Mut und ich versuchte telefonischen Kontakt zu Frau Reidelbach herzustellen. Danach viel mir ein Stein vom Herzen. Ich wurde hervorragend informiert und durch diese kompetente und liebenswürdige Beratung bekam ich enorm Rückenstärkung. Auch als am zweiten Tag nach Beginn der Diät in der Klinik der Zuckerspiegel von Maria extrem sank, konnte Frau Reidelbach klare Anweisungen aus ihrem wertvollen Erfahrungshintergrund geben, sodass die Diät von nun an bestens durchgeführt werden konnte.

Nach 2 Wochen zeigte das EEG

keine Anfälle mehr, bis zum heutigen Tag (ein halbes Jahr nach Beginn der Diät) blieb Maria anfallsfrei. Sie machte enorme Fortschritte in allen Bereichen und hat sogar laufen gelernt.

Maria ist heute ein fröhliches Kind und über ihre großartigen Entwicklungsschritte kann man nur staunen. Maria hatte seit Beginn der Diät auch nie mehr einen Infekt. Die Untersuchungen zeigten bisher keinerlei Nebenwirkungen mit der Diät.

Zu Beginn der Diät waren die Mahlzeiten etwas zeitaufwendig. Maria brauchte Motivation, um die Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Mittlerweise isst Maria gerne und problemlos.

Ein wenig Einblick über die ketogene Diät gibt auch der Spielfilm: „Solange es noch Hoffnung gibt“. Ich konnte ihn bei der schweizerischen Epilepsieliga ausleihen.

Ich habe den Eindruck, dass die ketogene Diät noch nicht sehr bekannt ist und umso wertvoller ist es, dass es kompetente Spezialisten wie Frau Reidelbach gibt, an die man sich wenden kann.

Wir haben Frau Reidelbach sehr viel zu verdanken!

Maria benötigt KEINE Epilepsiemittel mehr und für mich ist sehr beeindruckend, dass in ihrem Fall allein durch die Ernährungsumstellung eine Anfallsfreiheit erzielt werden konnte.

Johanna W.


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