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Fett ist nicht gleich Fett

Fett ist gut und bei einer Low Carb/LCHF-Ernährung sollten Sie mindestens 80 bis 100 Gramm am Tag essen. Bei einer strengen LCHF- bzw. ketogenen-Ernährung darf es auch gerne mehr sein. Denn es ist sowohl für die Gesundheit als auch für die Gewichtsregulierung von Vorteil.

Bitte bedenken Sie, dass Butter und Kokosfett die besten Fette für unseren Körper sind.
Doch warum ist es bei der Butter so wichtig, dass sie von Weidekühen kommt? Das hängt mit den Fettsäuren zusammen. Butter von Weidekühen ist wesentlich gesünder, wegen des hohen Anteils der Omega-3-Fettsäuren. Die Milch von Kühen, die zum Großteil Kraftfutter und Mais fressen, enthält deutlich weniger der gesunden Fettsäuren. Daher bitte unbedingt auf eine gute Qualität achten. Omega-3-Fettsäuren wirken nämlich entzündungshemmend, das ist für unseren Körper sehr heilsam.

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Kokosfett von Dr. Almond

Kokosfett ist so gesund, weil der Hauptbestandteil des Kokosfetts, die Laurinsäure ist. Sie befindet sich auch in der Muttermilch, wirkt antibakteriell und antiviral, kann also Bakterien und Viren bekämpfen. Zudem wird sie im Körper zu Monolaurin umgewandelt und soll Grippe- und Herpesviren in Schach halten.
Kokosfett enthält sehr viele gesättigte Fettsäuren und ist das hitzestabilste Fett unter den Pflanzenfetten. Es ist bedenkenlos über mehrere Jahre zu lagern, ist nicht hitze- oder lichtempfindlich und hat damit einen enormen Vorteil im Gegensatz zu anderen Fetten: Es ist ideal zum Backen, Frittieren und Braten.

Die Omega-Fettsäuren

Neben den Omega-3-Fettsäuren benötigt unser Körper auch Omega-6-Fettsäuren. In großen Mengen wirken sie allerdings entzündungsfördernd. Daher ist ein gutes Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren wichtig für unsere Gesundheit. Leider finden sich in der modernen, westlichen Ernährung wesentlich mehr Omega-6-Fettsäuren, die den Körper sehr negativ beeinflussen können. Deswegen ist es so wichtig, die Hauptlieferanten dieser Fettsäuren, wie Margarine, Sonnenblumen- oder Maiskeimöl aus der Ernährung zu verbannen. Genauso wie Fertignahrung oder industriell verarbeitete Nahrungsmittel. Umso natürlicher die Ernährung, umso besser das Verhältnis der Fettsäuren. Ideal ist ein Verhältnis der Omega-3- zu den Omega-6-Fettsäuren von 1 : 1 bis 1 : 4.

Viele Rheumatiker, die ihre Ernährung umgestellt und dadurch eine gesunde Verteilung der Fettsäuren erlangt haben, konnten ihre Beschwerden wesentlich lindern.

Wie können Sie auf natürlichem Weg mehr Omega-3-Fettsäuren essen? Ganz einfach, essen Sie mehr Fisch. Vor allem Lachs, Hering und Makrele. Falls Sie keinen Fisch mögen oder ihn nicht mehrmals in der Woche essen, ist es ratsam Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen. Es gibt inzwischen eine sehr gute Qualität bei den Omega-3-Kapseln oder –Ölen.
Wer die Möglichkeit hat, sich etwas aus Schweden mitbringen zu lassen, sollte unbedingt „Möllers Tran“ ausprobieren. Ein sehr hochwertiges Produkt mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Für Deutschland und Österreich empfiehlt die Biologin Julia Tulipan das Präparat „SanOmega3“. Die Firma „SanOmega“ hat dazu ein sehr interessantes Poster online gestellt: Fischöl auf einen Blick

Mehr Informationen rund um die gesunde Low Carb- und LCHF-Ernährung gibt es in unserem Low Carb – LCHF Magazin für Gesundheit und ketogene Ernährung oder in unserer LCHF Akademie.

Margret Ache/www.LCHF-Deutschland.de

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