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Leserkommentar: Akne bei Erwachsenen

Heute erreichte uns ein sehr interessanter Leserkommentar, den Inhalt möchten wir Ihnen nicht vorenthalten.

Kommentar zu
Akne bei Erwachsenen: Milch und Zucker als Antreiber
Pharmazeutische Zeitung online, Nov.2014

Und sie bewegt sich doch….
soll Galilei beim Verlassen des Inquisitonsgerichts gemurmelt haben, nachdem er seine Lehre, dass sich die Erde um die Sonne dreht, öffentlich abschwören musste. Ähnlich neues Denken verkündet das Online Magazin „ Pharmazeutische Zeitung“ unter der Überschrift „Akne bei Erwachsenen: Milch und Zucker als Antreiber“.
Sitzen Masochisten in ihrer Redaktion? Wollen die keine Salben oder Hormontabletten mehr verkaufen? Seit Jahrzehnten werden Erfahrungen von Leidenden verharmlost. Jetzt übernimmt ein an sich von Pharmainteressen gesteuertes Medium den Faden auf. Ohne Gewinninteressen, allein aus Sorge um die Patienten wird die Tatsache zugegeben. Zwar noch mit Fachausdrücken gespickt, kann man doch herauslesen, was Sache ist: „Insulinotrop“ heißt auf gut Deutsch, die „Ausschüttung von Insulin fördernd”. „Glykämische Last“ gib an, wie schnell ein Lebensmittel in Blutzucker umgewandelt wird und das Insulin erhöht. Schwarz auf weiß, was jeder Student der Pharmazie im Studium lernt, aber selten der Kundschaft mitteilt. Was wäre, wenn Frau Magister eine Kundin, die ein Medikament gegen Akne abholt, fragen würde: „Haben Sie schon einmal versucht, die Kohlenhydrate weitgehend zu streichen? Denken Sie an den glykämischen Index und an das Insulin! Im Übrigen können Sie das in unserem Online Magazin nachlesen…..“ Es könnte passieren, was ohnehin schon viele Menschen durch Mundpropaganda wissen: Oft sind Medikamente überflüssig, wenn die Ernährung umgestellt wird, Kohlenhydrate reduziert werden und Fett Einzug hält. Wie heißt der Spruch so schön? „Über Wirkungen und Nebenwirkungen fragen Sie ihren Arzt und Apotheker!“ Jetzt hat sich eine Berufsgruppe im Gesundheitswesen nicht mehr zurückhalten können. Wann werden Diätisten, Ernährungswissenschaftler, Zahnärzte, Diabetesexperten usw. auf den fahrenden Zug aufspringen? Hoffentlich bald, denn „wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ hat vor genau 25 Jahren schon Michael Gorbatschow zu Erich Honecker gesagt, was damals zum Fall der Berliner Mauer beitrug. In Ernährungsfragen bröckelt die Mauer im Kopf. Von Propaganda für minderwertige Industrieprodukten befreit, kann der Körper jahrelange Verletzungen ausheilen.
Wie lange hat es gedauert, bis die Kirche die Verurteilung Galileis zurücknahm? So lange müssen wir dank Internet nicht mehr warten.
8.Nov.2014
Mag. Robert Schönauer

 

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