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Schwangerschaftsdiabetes ist gefährlich

Schwangerschaftsdiabetes

Jede Frau wünscht sich nichts mehr als eine unkomplizierte Schwangerschaft, denn sie möchte ein gesundes Kind zur Welt bringen. Leider erkranken einige Schwangere an dem sogenannten Schwangerschaftsdiabetes. Er tritt in der Regel zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche auf.

Schwangerschaftsdiabetes ist gefährlich

Die Schwangerschaftsdiabetes-Erkrankung ist eine der häufigsten Komplikationen während der Schwangerschaft. Der Fachausdruck ist Gestationsdiabetes. Er tritt erst­mals in der Schwangerschaft auf­ und bedeutet, dass die Mutter eine ge­stör­te Glukose­tole­ranz hat. Die Häu­fig­keit in Deutschland beträgt et­wa 4 % bis 10% (je nach Quelle) der Schwangeren, die Ten­denz ist steigend. 

Schwangerschaftsdiabetes stellt sowohl für die Mutter als auch für das Ungeborene ein erhöhtes Gesundheitsrisiko dar.

Die Folgen von Schwangerschaftsdiabetes

Die möglichen Komplikationen beim Ungeborenen

  • es wächst zu schnell und stellt sich schon vor der Geburt auf ein Kohlenhydrat-Überangebot ein
  • bei einer Erkrankung zu Beginn der Schwangerschaft kommt es häufig zu Fehlbildungen des Herzens (in der vierten bis zehnten Woche während der Entwicklung des Herzmuskels)
  • die veränderte Hormonsituation kann zu einer verspäteten Lungenbläschenreifung führen, was sich dann in Atemnot äußert

Und auch für die Mutter können sich Komplikationen einstellen

  • Bluthochdruck
  • Ödeme
  • Nierenprobleme
  • Neigung zu Krampfanfällen

 

Eine Studie (1) zeigt, dass ein erhöhter Blutzucker der Mutter tatsächlich mit einer gesteigerten Zahl von Herzfehlern bei den Babys verbunden ist. Die Wissenschaftler ermittelten pro Anstieg des Blutzuckers um 10 mg/dl eine Zunahme der Herzfehler um 8 Prozent.

 

Wie kann Schwangerschaftsdiabetes verhindert werden?

Oft reicht eine Veränderung des Lebensstils: gesunde Ernährung und mehr Bewegung. So ist zum Beispiel eine ausgewogene Low-Carb-Ernährung genial, da sie den Insulin- und Blutzuckerspiegel konstant hält.

„An erster Stelle ste­hen eine ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung und der weitgehende Verzicht auf Süßigkeiten und Limonaden, um den Blutzuckerspiegel niedrig zu halten. Außerdem gehört reichlich, möglichst tägliche Bewegung dazu und eine regelmäßige Blut­zucker­kontrolle“,

sagt Birgit Seelbach-Göbel, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe DGGG.

„Erst wenn diese Maßnahmen nicht greifen, ist eine Insulintherapie in Betracht zu ziehen, mit der dann auch nicht zu lange zugewartet werden darf, weil es ja gilt, das ständige Überangebot an Zucker von dem Baby so gut es geht fernzuhalten und die Entwicklung von Folgeschäden bei der Mutter zu verhindern“,

sagt Dr. med. Nikolaus Scheper, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Niedergelassener Diabetologen e.V. (BVND).

Rezepte für eine gesunde Ernährung bei gestörter Glukosetoleranz

Leckere Rezepte für alle, die unter einer gestörten Glukosetoleranz leiden, finden Sie hier auf unserer Website, in unseren Kochjournalen und in dem Kochbuch „Aus Liebe zum Essen“ von der Schweden Anne Aobadia, die einige Jahre für das  Team Diet Doctor als Rezeptkreatörin tätig war.

 

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Margret Ache und Iris Jansen www.LCHF-Deutschland.de und LCHF Deutschland AkademieLCHF KongressLCHF MagazinFacebook,  Instagram und YouTube

 

 

(1) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5869072/pdf/nihms914568.pdf

 

Titelbild: ratmaner – Envato.com

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