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Türchen Nummer 13

Kleine Kerze leuchte…

 

In der dunklen Jahreszeit wird in fast jedem Haushalt täglich mindestens eine Kerze oder ein Teelicht entzündet. Adventskranz. Teestövchen. Weihnachtspyramide. Das warme Kerzenlicht sorgt für eine ruhige Atmosphäre. Doch wann hast Du zum letzten Mal bewusst das Flackern der Flamme beobachtet?

Eine Kerzenmeditation ist eine wunderbare Möglichkeit Stress loszulassen und etwas mehr Achtsamkeit in den Alltag zu bringen. Bewusstes Innehalten und die Konzentration auf eine bestimmte Sache lenken. Gedanken ziehen lassen und einfach Sein.

 

 

Zünde Dir eine Kerze an und mach es Dir gemütlich. Setze Dich bequem in eine Stellung, die Du gut eine Minute aushalten kannst, ohne Dich zu sehr bewegen zu müssen. Wenn Du magst, stelle Dir einen Timer und schaue in die Flamme. Schau Dir die Farben an. Beobachte wie es flackert. Gedanken, die kommen nimm an und lass sie weiterziehen. Wenn Du genug geschaut hast, oder der Timer klingelt, puste die Kerze aus und beobachte den aufziehenden Rauch, bis er vollkommen verloschen ist.

 

Hast Du die Kerzenmeditation ausprobiert? Wie ging es Dir damit?

 

 

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In inniger Verbundenheit

Anja, Iris und Margret

 

 

Titelbild: Pixabay

Bild im Text: Pixabay

 

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2 COMMENTS
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    Gnubbel 13. Dezember 2020

    Ah, Kerzenmeditation heißt das – ein schönes Wort. Wieder was dazugelernt 🙂

    Da ich selbst eine lange und intensive Stresskarriere hinter mir habe, nutze ich heute jede Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen und mich einfach nur wohlzufühlen, was ja im Alltag bekanntlich gar nicht so einfach ist. Einfach nur mal die Natur um uns herum beobachten, ohne einzugreifen, zu erfahren, es läuft auch, ohne dass wir uns überall einmischen und herumschrauben müssen, das ist eine so wichtige und wertvolle Erfahrung, die wir uns viel zu selten gönnen. Aber vielleicht wird uns der kommende Lockdown, das vorübergehende Entsorgen aller nicht notwendigen Aktivitäten, zu dieser Erfahrung zwingen. Und vielleicht wird der eine oder andere von uns merken, dass das gar nicht so schlecht ist, einfach mal den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen, und dass uns das auch noch lange nicht umbringt.

    Das Feuer hat ja eine lange Tradition in der menschlichen Gesellschaft. Als die Menschen ganz am Anfang ihrer Geschichte noch in Höhlen hausten, war das Feuer, das sie mühsam der Natur abgerungen hatten, der größte Schatz: Nicht nur, dass es Licht und Wärme in die dunkle Höhle brachte und eine gute Waffe gegen alle möglichen Feinde war; es ermöglichte den Menschen, die ihre Zähne von den pflanzenfressenden Affen geerbt hatten, auch erstmalig, richtiges Fleisch zu essen, was die Entwicklung unseres genialen Gehirns überhaupt erst möglich machte (sorry. liebe Veganer, aber das sind nun mal die Fakten, die auch dann existieren, wenn wir das nicht wollen). Logisch, dass die Menschen damals das Feuer rund um die Uhr wie ihren Augapfel bewachten. Daraus resultiert nach Ansicht der Schlafforscher übrigens auch, dass die jungen Leute auch heute noch gern bis in die Puppen feiern („feuern“) und dafür bis mittags schlafen, während die Alten lieber mit den Hühnern schlafen gehen und dafür schon in aller Herrgottsfrühe aus den Federn springen, um die Jungen bei der Feuerwache abzulösen.

    Mit der Zeit hat sich um das Feuer herum eine ganze Kultur entwickelt, teilweise hatte man es sogar als Gott angebetet. Aber auch heute sitzen wir in lauen Sommernächten gerne noch ums Feuer herum, singen, erzählen oder sitzen einfach nur zusammen und genießen das Gefühl, in eine Gruppe Gleichgesinnter eingebettet zu sein. Letzteres war ja am Anfang unserer Geschichte auch eine Frage des Überlebens, deshalb empfinden wir auch heute noch die Einsamkeit, das „Nichtdazugehören“ als widernatürlich, und es setzt uns unter einen unglaublichen Stress, weil wir unbewusst immer wieder gegen den Entzug dieses ursprünglichen Überlebensfaktors ankämpfen.

    Gut möglich, dass uns das Feuer aus unserer langen gemeinsamen Geschichte heraus suggeriert, dass wir nicht allein sind, dass noch jemand da ist, der auf uns aufpasst, und dass es uns deswegen leicht fällt, uns beim Schein einer Kerze so richtig zu entspannen. Und ein Übriges tut noch das besondere Lichtspektrum mit seinem hohen Rotanteil, das uns signalisiert, dass sich der Tag seinem Ende zuneigt, das Tagewerk getan ist und wir uns zufrieden und entspannt zurücklehnen können – ein Gefühl, das wir uns mit den ständig um uns herum flackernden Bildschirmen und ihrem kalten blaulastigen Tageslicht immer wieder kaputt machen.

    Es spricht so viel dafür, uns der Faszination des Feuers hinzugeben. Deshalb werde ich jetzt nicht wie die Urmenschen auf den nächsten Blitzeinschlag warten, sondern mein Feuerzeug nehmen und – klick! – das dritte Lichtlein anzünden. Und dann werden wir uns beide, meine Frau und ich, einen schönen Kaffee kochen, uns an den Tisch setzen, das Feuer in die Mitte nehmen und uns über die schönen Dinge des Lebens unterhalten und dabei auch ausgiebig lachen. Und das böse Virus lassen wir draußen frieren, selber schuld!

    Einen schönen dritten Advent euch allen! Macht euren persönlichen Lockdown, es tut so gut!

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