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Türchen Nummer 23

Ich muss mich anstrengen, damit es für alle ein tolles Fest wird…

 

Das kann ja wieder was werden…

Das endet sowieso jedes Jahr im Streit…

Ich werde wieder nur in der Küche stehen und dann meckern doch alle übers essen…

Ich muss immer alles alleine machen…

Es geht immer nur um die Geschenke…

Ich mache immer alles falsch…

 

Diese und andere Glaubensregeln kennen die meisten von uns und sie machen uns das Leben unnötig schwer. Diese unterbewussten Lebensregeln prägen uns oft seit frühester Kindheit und gerade so eine emotionale und leider mit Stress behaftete Zeit wie die (Vor)weihnachtszeit lässt uns diese Sätze ständig ins Gedächtnis schießen. Sie bestimmen unbewusst unser Leben und gestalten damit unsere Realität.

Zugegeben, Glaubenssätze sind ein sehr intensives und komplexes Thema. Sie sind tief in uns verwurzelt und verschwinden (leider) vermutlich nicht durch einen einzigen Beitrag von heute auf morgen. Doch zu erkennen, dass man diese negativen Glaubenssätze mit sich trägt und sich bewusst macht, dass man sie auflösen kann, ist ein erster wichtiger Schritt.

Wenn Du negative Gedanken dieser Art hast frage Dich, ob es wirklich so zutrifft. Machst du wirklich alles falsch? Gibt es etwas, das Du kannst? Was ist Dir schon besonders gut gelungen?

 

Zu welchem Glaubenssatz sagst Du heute STOP?

 

 

 

 

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In inniger Verbundenheit

Anja, Iris und Margret

 

 

Titelbild: Pixabay

Bild im Text: Pixabay

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1 COMMENT
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    Gnubbel 24. Dezember 2020

    Och, ich mache eigentlich viel falsch: Ich stehe früh mit dem falschen Fuß auf, und schon fährt’s mir mit Schmackes ins Kreuz. Ich gehe in den Keller und vergesse den Schlüssel. Und während ich noch am Fluchen bin, brennt oben das Essen an. Ich habe schon reihenweise Termine versemmelt und Einkaufszettel unvollständig abgearbeitet. Und wisst ihr was: Meine Frau liebt mich dafür! Ein Mann, der alles perfekt macht, wäre ihr unerträglich, hat sie mal gesagt. Und jetzt kommt der Knaller: Mir geht’s genauso! Die vielen kleinen Fehler und Schwächen, das ist doch das, was einen Menschen erst liebenswert macht, die Ecken und Kanten, an denen man sich nach Herzenslust rubbeln kann, das breite Kreuz, an dem man sich ausheulen kann.

    Warum glauben wir eigentlich, immer perfekt sein zu müssen? Für wen machen wir diese ganze schwachsinnige Bühnenshow, diesen Zirkus mit der Selbstoptimierung? Für die Typen, die selber nur erwarten und verlangen, aber nie etwas zu geben bereit sind? Die voller Frust sind, aber nicht ertragen können, wenn es anderen besser geht als ihnen selbst? Denen werden wir es nie recht machen können, die haben kein Problem mit uns, sondern nur eins mit sich selber, und das würden sie gerne zu unserem Problem machen – nicht damit es ihnen besser geht, sondern damit es uns schlechter geht. Ob wir das zulassen, das liegt ganz allein an uns. Niemand zwingt uns, uns von denen die Lebensenergie absaugen zu lassen. Freilich ist es immer bitter, sich von einem Menschen, einem Job oder einem Verein zu verabschieden. Aber machmal kann so ein Abschied auch eine Befreiung sein. Vielleicht haben wir danach auch etwas weniger Geld, aber vielleicht brauchen wir dann auch gar nicht mehr so viel, um uns den dringend benötigten Seelenfrieden zu kaufen.

    Vor vielen Jahren hatte mir mal ein weiser alter Mann gesagt: „Denke immer daran, du bist niemandem etwas schuldig!“ Habe lange drüber nachgedacht und festgestellt, es stimmt. Paradoxerweise tue ich heute mehr Menschen und öfter etwas Gutes als früher – frei von jeglicher Verpflichtung, einfach, weil es mir ein Bedürfnis ist. Es fällt mir viel leichter, etwas zu verschenken, und wenn ich den Beschenkten davon überzeugen kann, dass es nur ein kleines Dankeschön dafür ist, dass er mich immer so freundlich grüßt, dann hat die Welt zwei lächelnde Gesichter mehr.

    Und jetzt freue ich mich auf den Heiligabend. Da haben wir so ein Ritual: Erst kommt unser Mini-Weihnachtsbaum auf den Tisch, eine Laubsägearbeit mit zwölf Teelichtern, ein Geschenk von meiner Mutter (die wäre dann schon mal bei uns). Danach werden ein paar kleine Geschenke an die Nachbarn verteilt, inklusive Schwatz im Treppenhaus. Und dann lassen wir die Quasselstrippe glühen, ganz zwanglos und virenfrei. Und den Abend verbringen wir in trauter Zweisamkeit. Was wir da machen, weiß ich noch nicht, auf irgendwas werden wir schon Lust bekommen. Schenken wollen wir uns diesmal eigentlich nur uns selbst, weil uns das mit dem Einkaufen coronabedingt zu stressig war. Aber dann ist mir doch noch etwas vor die Füße gefallen, und nun muss ich meiner Frau diesen Betriebsunfall noch irgendwie verklickern. Aber es ist ein Artikel, den sie sehr gut gebrauchen kann, da denke ich, dass sie schon darüber hinwegkommen wird.

    Etwas ungewöhnlich, nicht wahr? Aber unglaublich entspannt, ein Fest des Friedens und der Liebe. Ganz ehrlich, ich möchte Weihnachten nie wieder anders feiern. Und die Verwandtschaft? Die muss da durch, was bleibt ihr anderes übrig 😀 Wenn Corona wieder weg ist, machen wir eine große Rundfahrt, das haben wir ihnen versprochen. Aber das Weihnachtsfest gehört uns ganz allein.

    In diesem Sinne euch allen eine schönes Weihnachtszeit, ein schönes Julfest oder was auch immer. Lasst es euch gut gehen, macht euch ein paar schöne Stunden und bleibt auch mit beiden Füßen im Fettnäpfchen immer schön entspannt, die liebe Seele wird es euch danken.

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