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USA: Freispruch für das Cholesterin

In Amerika sind gestern die neuen Ernährungsleitlinien publiziert worden. Das Cholesterin aus Lebensmitteln wird nicht mehr als Gefahr für die menschliche Gesundheit eingeschätzt. In den offiziellen Ernährungsratschlägen des Landes wird nicht mehr vor Speisen mit hohem Cholesteringehalt gewarnt. Denn die vorliegende Erkenntnisse ließen „keinen nennenswerten Zusammenhang zwischen dem Cholesterin in Lebensmitteln und dem Cholesterinspiegel“ im Blut erkennen, erklärte das zuständige Ministerium.

In den bisherigen Ernährungsleitlinien war die Empfehlung, täglich nicht mehr als 300 Milligramm Cholesterin zu sich zu nehmen. Bisher gingen Experten davon aus, dass stark cholesterinhaltige Lebensmittel den Cholesterinspiegel im Blut – und damit das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte erhöhen. Zahlreiche Studien in den letzten Jahren konnten diesen Zusammenhang jedoch widerlegen.

Eine weitere wichtige Veränderung in den Leitlinien ist die Begrenzung von Zucker. Die obere Grenze beim Zuckerkonsum wurde auf 10% der gesamten Energiemenge begrenzt. http://health.gov/dietaryguidelines/2015/guidelines/#subnav-4

Das sind wichtige Schritte in die richtige Richtung und lässt hoffen, dass sich Deutschland nun auch bewegen wird.

Fett 1Leider wird noch vor den gesättigten Fettsäuren gewarnt, davon sollen nicht mehr als 10% gegessen werden. Wann wird dieser Mythos aussterben? Lesen Sie dazu auch das moderne Märchen für Erwachsene: Das arme Fett https://lchf-deutschland.de/das-arme-fett/

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Margret Ache/www.LCHF-Deutschland.de

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