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Jetzt Vitamin D für die Gesundheit tanken

Sonne tut der Seele gut. Und sie hilft uns in den Sommermonaten, das für uns so wichtige Vitamin D zu produzieren. Treffen Sonnenstrahlen auf die Haut, beginnen unsere Hautzellen Vitamin D zu produzieren. Am effektivsten geschieht das zwischen 11.00 und 15.00 Uhr. Als Faustregel gilt: Ist der Schatten länger als die Körpergröße, kann keine Vitamin-D-Produktion mehr stattfinden. Je nach Hauttyp reichen in den Sommermonaten 5 bis 30 Minuten pro Tag im Sonnenlicht. Doch was gibt es zu beachten? Soviel Körperfläche wie möglich sollte unbedeckt und nicht eingecremt sein, nur dann kann Vitamin D produziert werden. Nach diesen Minuten unbedingt die Haut schützen.

Wissenswert

Nur von April bis September fallen die Sonnenstrahlen ab dem 40. Breitengraden (das entspricht in etwa der Höhe von Rom) mit einem Winkel von mehr als 45 Grad auf die Erde. Und das ist genau der Winkel, der überhaupt erst eine Vitamin-D-Produktion anregen kann.

Die gesundheitlichen Gewinne durch Vitamin D

Inzwischen gehört das Vitamin D zu den besterforschten Vitaminen überhaupt. Die vielen gesundheitlichen Vorteile werden immer wieder beschrieben. Einer der wichtigsten Vorteile ist der Schutz vor Krebs. In einer aktuellen Studie (1) konnten US-Forscher beweisen, dass ein hoher Vitamin-D-Spiegel  vor bestimmten Krebsformen schützt. Der deutsche Arzt und Vitamin-D-Spezialist Dr. Raimund von Helden von Vitamin Delta schreibt: „Die Studie des Pharma-unabhängigen Team von Grassrootshealth.net hat eine Sensation geschafft: Der statistische Nachweis, dass höhere Vitamin-D-Spiegel mit einem verminderten Krebsrisiko verbunden sind. Umgekehrt ist ein Vitamin-D-Spiegel unter 40 ng/ml mit einem unglaublichen Risiko gekoppelt.“ In seinem Video erklärt Dr. von Helden die Studie.

 

Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen leidet bei einem Mangel an Vitamin D

Ein Vitamin-D-Mangel bei Kindern und Jugendlichen kann die Gesundheit negativ beeinflussen, so zu lesen auf der Website von Kinderärzte im Netz:

„Studien (2) zeigen, dass Kinder und Jugendliche, die an einem Diabetes Typ 1 erkrankten, zuvor deutlich erniedrigte Vitamin-D-Spiegel aufwiesen. „Neben dem Einwirken auf das Knochenwachstum und die Kalkdichte im Knochen spielt Vitamin D offenbar auch eine wichtige Rolle bei der körpereigenen Insulinproduktion und der Insulinempfindlichkeit der Zellen. Darüber hinaus beeinflusst es das Immunsystem. Kinder und Jugendliche in Deutschland gelten aufgrund ihres wachstumsbedingten vermehrten Vitamin-D-Bedarfes ohnehin als Risikogruppen für Vitamin-D-Mangel.

Kinder und Jugendliche mit ausgeprägtem Vitamin-D-Mangel haben demnach ein vierfach erhöhtes Risiko, einen Diabetes Typ 1 zu entwickeln, im Vergleich zu Kindern mit ausreichenden Vitamin-D-Spiegeln“,

erläutert Dr. Ulrich Fegeler, Kinder- und Jugendarzt sowie Mitglied des Expertengremiums des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) bei www.kinderaerzte-im-netz.de.“

Wie ist ein Vitamin-D-Mangel festzustellen?

Lassen Sie bei Ihrem Hausarzt einen Bluttest machen oder überprüfen Sie Ihren Spiegel mit einem sogenannten Test-Kit. Dabei wird, wie beim Blutzuckertest, aus der Fingerbeere ein Tröpfchen Blut entnommen. Dies wird zur Analyse in ein Labor geschickt und Sie erhalten nach einigen Tagen das Ergebnis.

Niedriger Spiegel, was ist zu tun?

Am besten ist es, den Vitamin-D-Mangel mit Tabletten oder Tropfen auszugleichen. Wenn Sie mit der Dosierung unsicher sind, bietet Ihnen Dr. von Helden die Möglichkeit einen Vitamin-D-Therapeuten in Ihrer Nähe zu finden. Interessant auch sein Buch „Gesund in sieben Tagen„.

 

Wissenswertes rund um die gesunde Ernährung lesen Sie in unserem Magazin.

 

Margret Ache / www.LCHF-Deutschland.de und www.LCHF-Akademie.de

 

(1) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=27049526

 

(2) http://www.diabetesresearchclinicalpractice.com/article/S0168-8227%2816%2930027-4/abstract

 

 

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