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Was man mir sagte, eine Lebensgeschichte – Update

Vor einem halben Jahr hatte meine junge Klientin Jenny zwar ihren Weg gefunden, doch sie fühlte sich von Freunden, Familie und Bekannten unverstanden. Daher endete das Gedicht auch mit den Worten „Man glaubte mir nicht“. Gestern schrieb mir Jenny eine E-Mail, in der Freude und Lebensglück deutlich zu lesen waren. Daher hat das Gedicht nun eine neue Strophe bekommen.
Was man mir sagte

Als ich aß,
sagte man mir, nicht so viel.
Also aß ich weniger.
Der Hunger in mir blieb,
aber ich durfte nicht mehr essen.

Als ich trotzdem zunahm,
sagte man mir, du isst heimlich.
Also dachte ich, ich muss noch weniger essen.
Und so verdrängte
ich meine Hungergefühle.

Als ich über mein Essverhalten sprach,
sagte man mir, du lügst.
Also lernte ich den Mund zu halten.
Mein Hunger wurde nicht gestillt,
ich nahm zu.

Als ich verzweifelte,
sagte man mir, du musst zur Kur.
Man brachte mir bei richtig zu essen,
mir ging es nicht gut,
ich nahm zu.

Als ich mich aufgab,
sagte man mir, sei doch mal konsequent.
Also aß ich noch weniger,
von der richtigen Ernährung,
doch ich fühlte mich immer schlechter.

Als ich über Low Carb Healthy Fat las,
sagte man mir, das wird nicht funktionieren.
Ich machte es trotzdem,
mit großer Angst vor Fett,
doch ich aß es.

Als ich neuen Mut fasste,
sagte man mir, davon wirst du krank.
Aber ich blieb dabei,
das Wunder geschah,
mein Hunger wurde gestillt.

Als ich gesund wurde und abnahm,
sagte man mir: jetzt bist du konsequent, oder?
Ich antwortete: Ja,
mit wenig Zucker und viel Fett.
Man glaubte mir nicht.

Hier geht das Gedicht mit der aktuellen Entwicklung weiter:

Als ich wie das blühende Leben aussah,
fragte man mich,
wie ich das denn mache.
Ich erzählte meine Geschichte.
Man glaubte mir.

Ich freue mich so sehr für Jenny, dass sie ihre Geschichte eine solch positive Wendung genommen hat, dass Jenny nun durch ihre Erfahrungen und vor allem durch ihre Beharrlichkeit vielen Menschen in ihrem Umfeld eine Tür öffnet. Eine Tür für ein Leben, in dem man mit Leichtigkeit gesund durchs Leben geht.

Margret Ache/www.LCHF-Deutschland.de

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info@lchf-deutschland.de

Bewertung
2 KOMMENTARE
  • Hermelinde 20. Januar 2016

    Tapfere Jenny! Das macht Mut. Danke für das Gedicht.

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