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Zucker und Diabetes – tödlich?

Die Diabetes-Erkrankung ist ein Thema, über das gar nicht oft genug geschrieben werden kann. Denn es ist eine Epidemie geworden, mit der wir uns alle auseinander setzen müssen. Jeder von uns kennt mindestens einen Diabetiker im näheren Umfeld. Kein Wunder! Gab es 985 30 Millionen, so gibt es jetzt 415 Millionen Diabetiker, ganz zu schweigen von der Dunkelziffer. Alle 6 Sekunden stirbt ein Mensch an den folgenden dieser Erkrankung.

Die Wirtschaftliche Vereinigung Zucker e. V. (WVZ) behauptet in einem Infobrief an den Gesundheitsausschuss des Bundestages, dass Zucker nicht dick mache und kein Risikofaktor für Diabetes sei. Dabei beruft sie sich ausgerechnet auf die Ernährungsempfehlungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). “ …die DDG reagierte sofort und will sich nicht vor diesen Karren spannen lassen: Die Fachgesellschaft wies die in dem Infobrief geschilderten Sachverhalte in einer Pressemitteilung als „plump“ und „unseriös“ zurück. Hier werde versucht, „die Mitglieder des Gesundheitsausschusses hinters Licht zu führen“.“

„Die Behauptung der WVZ, für die Entstehung von Übergewicht sei allein die Energiebilanz und nicht die Form der Kalorien entscheidend, bezeichnete Dr. Johannes Scholl als „typischer Versuch, von den durch die Zuckeraufnahme ausgelösten metabolischen Effekten abzulenken“. Zuckerreiche Ernährung ziehe beispielsweise eine Appetitsteigerung mit „erheblichem „Suchtpotenzial“ nach sich, da „zuckerreiche Mahlzeiten den Nucleus accumbens – das Suchtzentrum im Gehirn, anregen“, wie eine Studie von Kinderärztin Dr. Berlinds Lennerz  von der Universität Ulm 2013 gezeigt hatte, argumentiert Scholl.“ http://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4904314

Unsere körpereigenen Zuckerspeicher her sind sehr begrenzt. Nur 400 Gramm können in den Muskeln und maximal 150 Gramm in der Leber in Form von Glykogen gespeichert werden. Wenn die Speicher voll sind, wandelt unser Körper Zucker in Fett um, und das kann in unbegrenzten Mengen gespeichert werden.

Sie interessieren sich für Fakten und Berichte rund um eine gesunde Ernährung? Dann ist das Low Carb – LCHF Magazin bestimmt für Sie bestimmt interessant http://www.expert-fachmedien.de/gesundheit-und-ernaehrung/lchf-magazin/

Margret Ache/www.LCHF-Deutschland.de

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info@lchf-deutschland.de

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2 COMMENTS
  • Veronika 13. Dezember 2015

    Es könnte durchaus möglich sein, dass diese Institution recht hat dem Zucker die Schuld abzuerkennen.
    Ich persönlich halte etwas ganz anderes viel gefährlicher als den Zucker
    high corn fructose sirup. Seit Ende der 70er entflammte die in den 50ern gesääte Panik vor dem tierischen Fett und den Cholesterinen zur hochblüte, gleichzeitig setzte man Stärke und Zucker vermehrt als Geschmacksverstärker ein und sämtliche Getreidearten wurden größtmöglich manipuliert um so billig wie möglich so viel Ertrag wie möglich zu bringen. Anfang der 80er ersetzte CocaCola in seinen Softdrinks den teuren Rohrzucker durch den erheblich billigeren HCFS. Mit einer vielfachen Süße und einem niedrigen Preis, der niediger war als man sich vorstellen konnte, steigerte das Unternehmen seinen Gewinn um ein vielfaches. Mittlerweile findet man HCFS nicht nur in süßen Getränken oder in Süßigkeiten sondern vor allem auch in Produkten in denen man es nicht erwarten würde, so z.B in Gebäck, Brot, Brötchen, Nudeln, Pizza, Soßen, Fertiggerichten und auch in Wurst.
    Eine Industrie, die davon lebt und daran verdient wird niemals zugeben, dass ihre Produkte krank machen.

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