Home / LCHF – Was ist das?

Was bedeutet LCHF

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LCHF bedeutet  Low Carb – High (Healthy) Fat (Wenig Kohlenhydrate – Viele hochwertige Fette). Die strikte Form der LCHF-Ernährung entspricht einer ketogenen Ernährung, kurz und international Keto genannt. Eine erfolgreiche schwedische Ernährungsweise, die uns vor allem durch ihre gesundheitlichen Aspekte überzeugt hat. Gerne möchten wir helfen diese Ernährungsform in Deutschland bekannter zu machen. Nicht nur in Schweden gibt es überzeugende Studien über positive gesundheitliche Veränderungen. So haben viele Diabetiker durch LCHF ihre Krankheit positiv beeinflussen können, Hautprobleme sind verschwunden, Verdauungs- und Magenbeschwerden sind ein Fremdwort geworden, gewisse Krebsformen haben eine bessere Prognose, um nur einiges zu nennen. Und so ganz nebenbei haben schon Tausende auf einfache Art und Weise ihr Gewicht reguliert.

Langsam mit LCHF beginnen

Wenn Sie nicht sofort komplett auf LCHF umsteigen möchten, dann sollten Sie versuchen, weniger traditionelle Kohlenhydrate wie Kartoffeln, Nudeln, Reis, Brot, Kuchen, Fast Food und Süßigkeiten zu essen.  Bei den Getränken sollten Sie von Limonade und Cola auf Wasser oder Tee umsteigen. Ein Glas Cola (200 ml)  enthält zum Beispiel 14 (!) Stückchen Würfelzucker. Würden Sie eine große Tasse Kaffee mit soviel Würfelzucker trinken wollen? Das können Sie sich wahrscheinlich nicht vorstellen. Cola schmeckt erstaunlicher Weise gar nicht so süß. Die Ursache liegt zum einen darin, dass der süße Geschmack durch die zugesetzte Phosphorsäure abgeschwächt wird, zum anderen an der Gewohnheit Cola kalt zu trinken. Dieses Beispiel macht auch deutlich, wie unser Körper durch Zusätze hinters Licht geführt wird.

LCHF-Definition der verschiedenen Formen

So definiert der weltbekannte Diet Doctor Dr. Andreas Eenfeldt die verschiedenen LCHF-Formen und auch LCHF Deutschland:

  • Striktes LCHF <20 Gramm Kohlenhydrate am Tag. Diese Form entspricht der ketogenen Ernährung.
  • Moderates LCHF 20-50 Gramm Kohlenhydrate am Tag
  • Liberales LCHF 51-100 Gramm Kohlenhydrate am Tag

Deutsche Low Carb – LCHF Printmedien

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Low Carb – LCHF Magazin und Kochjournal

Um gerade Einsteigern die LCHF-Vorteile näher bringen zu können, hatten wir uns im Jahr 2013 entschlossen, in Anlehnung an das schwedische „LCHF magasinet“, ein deutschsprachiges Low Carb – LCHF Magazin zu verlegen. Die erste Printausgabe erschien im März 2014. Das Magazin erscheint seitdem mit 4 Ausgaben jährlich. Sie sind neugierig aus das Magazin? Prima, das freut uns sehr.

Wegen der großen Nachfrage nach Rezepten verlegen wir auch seit Ende 2013 Kochjournale. Besonderer Beliebtheit erfreut sich  das LCHF Kochmagazin für Einsteiger und erfahrene Genießer.

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Anne Aobadia – Schweden – LCHF Rezepte

Der schwedische „Diet Doctor“ Dr. med Andreas Eenfeldt bezeichnet das Kochbuch „Matkärlek“ seiner Landsmännin Anne Aobadia als das beste schwedische Kochbuch. Da stimmen wir ihm gerne zu. Um so erfreulicher, dass wir das Buch übersetzten und in Zusammenarbeit mit dem Verlag Expert Fachmedien verlegen durften. „Aus Liebe zum Essen“ erschien im Dezember 2015.

Natürlich ernähren

LCHF bedeutet, sich so natürlich wie möglich zu ernähren, ohne künstliche Zusätze. Lebensmittel nach Saison zu kaufen und möglichst von regionalen Anbietern. Ein Ziel von LCHF ist es, wieder zu lernen auf den Körper zu hören, was er wirklich benötigt, wenn er Hunger hat und aufhören zu essen, wenn der Körper signalisiert ich bin satt.  Sehr viele Menschen wissen gar nicht wann sie satt sind, nach dem Motto: gegessen wird was auf dem Teller ist. Häufig sind wir Menschen auch an bestimmte Uhrzeiten konditioniert. Wird zum Beispiel immer um 13.00  Uhr zu Mittag gegessen, dann stellt sich um diese Uhrzeit automatisch das Hungergefühl an. Der Gedanke  „ich muss etwas essen“ will dann befriedigt werden.

Mit LCHF gelingt es spielend den Blutzucker- und Insulinspiegel konstant zu halten und damit werden Heißhungerattacken vermieden.  Bei einem stetig niedrigen Blutzucker- und Insulinspiegel verbrennt der Körper Fett zur Energiegewinnung. Zuerst das aus den Lebensmitteln und danach das Fett aus den körpereigenen Fettreserven.

Brauchen wir überhaupt Kohlenhydrate (Zucker und Stärke) zum Leben? Nein! Denn sonst würde es uns Menschen gar nicht mehr geben. Wie hätten wir Hungersnöte überstehen sollen?

Hartnäckig hält sich der Mythos, dass das Gehirn ohne die Zufuhr von Kohlenhydraten nicht leben und geschweige denn denken kann. Auch das ist falsch. Das Gehirn benötigt lediglich 40 g Glukose am Tag, die der Körper selbst herstellen kann und des weiteren ist das Gehirn mit den Ketonkörpern, die dem Gehirn beim Fettstoffwechsel als Energiequelle dienen, bestens versorgt.

Sie sehen in der LCHF-Ernährung Potenzial für eine berufliche Veränderung?

Das Thema Gesundheit und Ernährung ist ein Zukunftsmarkt mit viel Potential. Sie möchten diesen Markt erobern und fühlen sich noch nicht sicher? Dann besuchen Sie die LCHF Deutschland Akademie.

Die Akademie vermittelt, basierend auf den neuesten wissenschaftlichen Ergebnissen und Erfahrungen, Kenntnisse im Gesundheit- und Ernährungsbereich. Mit dem Ziel, gesunde, artgerechte Ernährung wieder populär zu machen. Sie bildet interessierte und motivierte Menschen darin aus, andere dabei zu unterstützen, sich gesund zu ernähren,  gesund zu werden bzw. zu bleiben und sie auf dem Weg dorthin zu begleiten.

Eine gesunde Ernährung ist die beste Investition für Ihre Gesundheit. Die aus dem Fernsehen bekannten Ernährungs-Docs Dr. med. Anne Fleck, Dr. med. Jörn Klasen und Dr. med. Matthias Riedl bringen es auf den Punkt, indem sie sagen:

„Mehr als die Hälfte unserer Erkrankungen sind ernährungsbedingt. Es liegt auf der Hand, das Übel an der Wurzel zu packen, anstatt zur Pille zu greifen.“

26 COMMENTS
  • Christina Rothe 25. September 2014

    Bin blutiger Anfänger dieser Ernährungsart, aber Schrittchen für Schrittchen versuche ich die gesunden Lebensmittel zu verarbeiten. Durch die Krankheit meines Mannes wurde auch er Befürworter dieser Ernährungsumstellung. Ich freu mich auf Rezepte die ich auch nachkochen kann

  • Georg H. 4. September 2015

    Habe die Infos hier mit großem Interesse gelesen. Ich finde über die Suche keine Informationen zum Thema Harnsäure und der Gefahr von Gicht.
    Können Sie sich dazu bitte äußern, gibt es Erfahrungen?

    • Margret Ache
      Margret Ache 4. September 2015

      Hallo,
      vor allem durch Fruchtzucker kann viel Harnsäure entstehen. Aber auch Kaffeekonsum kann den Spiegel hochtreiben. Die Frage ist, ob nur der Wert (laut Schulmedizin) hoch ist oder ob es Symptome gibt. Eine LCHF-Ernährung ist eher gut, da ja auch vor allem Fruktose minimiert wird und der Körper nicht durch Fleisch oder Fisch übersäuert wird.
      Liebe Grüße
      Margret Ache

    • Margret Ache
      Margret Ache 23. September 2015

      So ist es!

  • Silvia 7. Dezember 2015

    Hallo,

    habe mich gerade angemeldet. Ich muß/möchte noch ein bißchen besser werden mit meiner/unserer Ernährung. Ich bin nach und nach etwas kraftvoller u. zuversichtlich.
    Deshalb möchte ich mit euch lernen und …ausprobieren.
    Ich freue mich.

    Danke.
    Silvia P.

    • Margret Ache
      Margret Ache 7. Dezember 2015

      Hallo Silvia,
      herzlichen willkommen bei der gesunden LCHF-Ernährung. Kannst du uns auf die Sprünge helfen, wo du dich angemeldet hast?
      Herzliche Grüße
      vom
      LCHF Deutschland Team

  • Lehfeld 11. Juni 2016

    Hallo,

    ich habe mir das Kochmagazin für Anfänger und Genießer gekauft und habe nun eine Frage zur Skaldemann-Ratio:

    Ich hatte es bisher so verstanden, dass sie Zusammensetzung einer Mahlzeit idealerweise immer 1 oder 1,2 ergeben muss. Nun gibt es aber im Heft Rezepte, die einen Skaldemann von z. B. 1,6 oder 2,6 oder mit noch höheren oder niedrigeren Werten, aber immer noch als „S“ gekennzeichnet sind.

    Was verstehe ich da falsch?

    Und meine zweite Frage: Woran erkenne ich, warum ein Gericht S, N oder L ist?

    Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar!

    Viele Grüße
    Hanna

    • Margret Ache
      Margret Ache 12. Juni 2016

      Hallo,
      die Bezeichnungen S, N oder L beziehen sich immer auf die Kohlenhydrate in der Gesamtenergieverteilung. Wir richten uns bei dieser Definition nach der in Schweden gültigen Regel. Also bis 2 Energieprozente S, bis 5 Energieprozente N und bis 10 Energieprozente Kohlenhydrate L.
      Die Skaldeman-Ratio bezieht sich auf das Verhältnis von Fett zu Kohlenhydrate plus Protein. Sten Sture Skaldeman sagt, dass die Ratio bei viel Übergewicht gerne auch über 1,2 liegen darf.
      Ich hoffe, diese Antwort hat zum Verständnis beigetragen. Sonst bitte wieder melden.
      Herzliche Grüße
      Margret

  • Hanna 11. Juni 2016

    Hallo,

    noch eine Frage hinterher…
    Warum gibt es in den Kochjornalen /- Magazin zu den Rezepten keine Kalorienangaben?

    Der Skaldemann sagt doch nur etwas über die Zusammensetzung der Mahlzeit aus, aber wer abnehmen möchte, muss sich an bestimmte (Kalorien-)Vorgaben halten…

    Viele Grüße
    Hanna

    • Margret Ache
      Margret Ache 12. Juni 2016

      Wir machen bewusst keine Kalorienangaben, da wir in unserer Ausrichtung schwedisch orientiert sind. Weder Annika Dahhlqvist, Sten Sture Skaldeman noch Andreas Eenfeldt raten zum Kalorienzählen. Wer gerne Kalorien möchte, kann die Kohlenhydrat- und Proteinmenge mit 4,1 und die Fettmenge mit 9,3 multiplizieren.
      Uns ist die Makronährstoffverteilung wichtiger. Kalorienangaben gehen sehr in Richtung Diät und genau das ist LCHF nicht, es ist eine Ernährungsumstellung für mehr Gesundheit und hat bei vielen Menschen als „Nebenwirkung“ eine Abnahme zur Folge.
      Kalorien müssen nicht berechnet werden, wenn ein normales Sättigungsgefühl vorhanden ist. Sollte das nicht der Fall sein, bitte solange Kalorien zählen, bis der Körper wieder gelernt hat zu unterscheiden, wann bin ich hungrig, nicht mehr hungrig oder satt.
      Herzlichst
      Margret

  • Marion 2. Januar 2017

    Ich hab gerade im Moment (heute 🙂 ) angefangen, mich mit dieser Art der Ernährung zu beschäftigen und noch nicht so ganz viel lesen können. Man muss ja beim Lesen auch begreifen. Was mir auffällt, ist ein hohes Maß an Fetten. Sie weisen darauf hin, dass es trotzdem keine Herzprobleme gibt. Wie sieht es da mit der Leber aus? Wie kommt sie mit dem vielen Fett zurecht? Ich schwanke im Moment zwischen einer LC- und LCHF-Ernährung, muss mich aber sicher noch sehr viel mehr informieren, wobei für mich die strikte Methode sicher nicht in frage kommt. Ich koche gerne und liebe die Abwechslung. Durch zuviel Stress und wenig Zeit muss ich 30-35 Kilo abnehmen bei einer Größe vom 160 cm. Ich habe meine Grundnahrungsmittel schon vor einiger Zeit umgestellt, kein weißes Mehl (Mandelmehl), keinen Zucker (Xucker/Xylit),Olivenöl, Walnussöl und allerdings auch Rapsöl. Fertigprodukte gibt es in meinem Haushalt nicht, also keine Fix-Tüten oder Anrühr-Soßen. Im Moment ernähre ich mich LowCarb. Bleibt für mich die Frage, wie der Körper mit dem vielen Fett umgeht.
    Liebe Grüße
    Marion

    • Margret Ache
      Margret Ache 2. Januar 2017

      Hallo Marion, wie schön, ein Start mit der gesunden Ernährung. Unser Körper benötigt eine Energiequelle, entweder Kohlenhydrate oder Fett. Die Fette haben den Vorteil, dass sie wesentlich sauberer verbrennen, als es Kohlenhydrate machen. Allerdings müssen es hochwertige Fette wie Kokosöl oder Butter sein. Wenn Sie die Fettmenge langsam steigern, was nach einer sehr langen Low Fat-Ernährung ratsam ist, gibt es keine Probleme durch das Fett, es sei denn, es besteht eine Fettstoffwechselstörung.
      Eine Fettleber ist häufig das Resultat des Kohlenhydratkonsums und verbessert sich unter der LCHF-Ernährung schnell.
      Keine Angst vor Fett zu haben und sich langsam heran zu tasten ist sehr wichtig.
      Viel Erfolg mit der gesunden Ernährung, um mit Leichtigkeit gesund durchs Leben zu gehen.
      Liebe Grüße
      Margret

  • Kerstin 4. Februar 2018

    Hallo
    Ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen.
    Na ja ich habe was gesucht damit ich wegen meiner Arthrose die Ernährung umstellen kann. Bei meinen ganzen Recherchen bin auch erstaunt gewesen was ich alles nicht essen darf. Habe weitest auf Fleisch und Wurst verzichtet. Anstelle von Milch mich auf Mandel-, Hafer-, Reis- und Kokosmilch umgestellt. Auf Fisch, Käse und meine Marmelade wollte ich aber nicht verzichten. Auch Brot oder Brötchen und die Kartoffel, Reis und Nudeln wollte ich bei behalten.
    Nicht mehr so wie immer. Das heißt: es wurde nur noch Dinkelbrot und –brötchen gegessen.
    Nur irgendwie war ich nicht überzeugt das dies ausreicht die Arthrose ein zu dämmen. Hilfe bekam ich nicht einmal von einem Arzt der angeblich Spezialist in Sachen Ernährungsumstellung ist.
    Also habe ich weiter gesucht und bin hier gelandet. Euer Prinzip liest sich gut. Vor allem, dass schrittweises umsetzt finde ich klasse. Habe auch schon probehalbe gestern Abend mir Körnerkäse mit vielen Nüssen (Wall-, Haselnüsse, Cashewkerne, Sonnenblumen-und Kürbiskerne) sowie Corcuma gegönnt. Ach ja und zwei Esslöffel Bio-Olivenöl ran gemacht. Es war schmackhaft und viel. Dazu meinen Salat (rohes Gemüse) und ich war wirklich satt. Auch heute Morgen noch und das war gut.
    Aber ich habe irgendwie ein Problem mit den Fetten. Habe bis jetzt so gut wie kaum Fett in Form von Butter oder so zu mir genommen. Beim Braten und Kochen auch sehr aufgepasst und bei den Produkten auf den Fettgehalt geachtet. Nun soll ich mit mal Fett, in für mich großen Mengen, zu mir nehmen.
    Wie kann ich da ein wenig Hilfe bekommen. Denn ich möchte Umstellen. Werde erst mal mit dem Brot anfangen denn ich kann ja nicht alles weg schmeißen und mein Mann macht da nicht mit. Jedenfalls jetzt noch nicht.
    Danke fürs Lesen und für eine Antwort

    Kerstin

    • Margret Ache
      Margret Ache 4. Februar 2018

      Hallo Kerstin,
      schön, dass Sie unsere Website gefunden haben. Wer von wenig auf viel Fett umstellt, sollte sich etwas Zeit geben. Der Körper benötigt schon eine Weile, um sich auf die neue Ernährung einzulassen. Ich persönlich habe meine Arthrose und die damit verbundenen Schmerzen durch diese Ernährung „besiegt“, kann mich viel besser als vor 10 Jahren bewegen und benötige keine Schmerzmedikamente mehr. Ich wünsche Ihnen auch, dass Sie diese Verbesserungen erfahren. Einen nach uns ausgebildeten Coach, der Ihnen bei der Umstellung hilft, finden Sie hier: https://lchf-deutschland.de/workshops/uebersicht-absolventinnen/. Lesen Sie bitte die LCHF Grundschule und drucken sich den Flyer aus, finden Sie hier: https://lchf-deutschland.de/service/downloads/
      Nun aber viel Erfolg und herzliche Grüße
      Margret

  • Ute 26. März 2018

    Hallo,
    gerne möchte ich meine eigenen, noch relativ kurzen aber durchweg positiven Erfahrungen mit LCHF mit Euch teilen.
    Bei meiner vorletzten Blutuntersuchung 2016 hatte ich einen Nüchternblutzuckerwert von 110 mg/dl. Da es mütterlicherseits eine Vorbelastung bezüglich Diabetes gibt, fing ich Ende letzten Jahres damit an, mich über nichtmedikamentöse Möglichkeiten zu informieren, den Blutzucker zu senken. Als ich im vergangenen Jahr Sendungen der Ernährungsdocs über Diabetes und Adipositas sah und welche faszinierenden Veränderungen eine Ernährungsumstellung bewirken kann, war ich auf der richtigen Spur. Seit Anfang des Jahres habe ich sehr viel über Ernährung und die hormonellen Prozesse im Körper gelernt und endlich auch verstanden, warum ich in der Vergangenheit nicht dazu in der Lage war, dauerhaft die Kilos abzunehmen, die ich zu viel hatte.
    Dr. Andreas Eenfeldts und Dr. Jason Fungs Bücher zu diesen Themen habe ich verschlungen wie Krimis. In diesem Zusammenhang bin ich auch auf diese informative Homepage gestoßen und möchte mich für die vielen guten Infos bedanken!
    Seit 7. Januar 2018 esse ich low carb, seit Anfang Februar LCHF. Bereits nach wenigen Tagen habe ich mich sehr viel besser gefühlt. Ich hatte mehr Energie, keinen Heißhunger und seither auch keine hormonell bedingten Stimmungsschwankungen mehr. Bereits 4 Wochen nach Beginn lag mein Nüchternblutzucker bei 100 mg/dl.
    Seit Beginn habe ich völlig bis heute mühelos 7,3 kg abgenommen, ohne auch nur eine Sekunde hungrig zu sein. Aktuell bin ich nur noch 5 Kilos von einem „normalen“ BMI entfernt. An vielen Tagen faste ich nach einem späten Frühstück und einem Mittagessen gegen 14/15 Uhr bis zum nächsten Morgen, weil ich einfach nicht mehr hungrig bin.
    Für mich ist klar, dass es sich nicht um eine Diät, sondern um eine Ernährungsumstellung handelt und ich es so beibehalten werde. Besser, als jetzt mit 50, ging es mir seit Jahren nicht mehr!
    Danke an Euch für Eure Arbeit und allen Mitstreiter/innen ganz viel Erfolg! Ich hoffe, dass sich dieses Wissen schnell verbreitet und mehr Menschen – auch die Mediziner/innen – bald umdenken werden!
    Beste Grüße und einen schönen Frühling,
    Ute

    • Margret Ache
      Margret Ache 26. März 2018

      Liebe Ute,
      herzlichen Glückwunsch zu deinem Erfolg und vielen Dank, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst.
      Danke auch für deine netten Worte, die sind Honig für LCHFler ;-).
      Herzlichst
      Iris und Margret

  • Peter 18. Juni 2018

    Ich habe eine Stoffwechselkur gemacht und bin jetzt in der Findungsphase. Nun meine Frage kann ich mit der LCHF weiter machen,da hier Abrechnung viel Fett gesprochen wird.

  • Bettina Fischer 9. Juli 2018

    Hallo, bin über Prof.Longo auf eure Seite aufmerksam geworden. Ich bin Ernährungsberaterin und Fastenleiterin. Nun suche ich eine Zusatzausbildung in der die Longevita-Diät als Grundlage dient, damit ich meinen Fastengruppen qualifiziert durch die Scheinfastendiät mit anschließender Ernährungsumstellung führen kann. Bieten Sie hierzu eine Weiterbildung an oder unterscheidet sich der Inhalt Ihrer Ausbildung von der von Prof.Longo?
    Viele Grüße
    Bettina

    • Margret Ache
      Margret Ache 9. Juli 2018

      Hallo Bettina, zur Zeit bieten wir eine Keto-Ausbildung an. Prof. Longo ist definitiv kein Fan von Keto und geht eher in die vegane Richtung mit seiner Longevita-Diät. Einig sind wir uns mit den Punkten, dass nicht zu viel Protein gegessen werden soll, die Qualität der Lebensmittel gut sein soll, die Einhaltung von Esspausen wichtig ist. Grundlage des Fastens in Kombination mit LCHF oder Keto ist für uns eher die Meinung und Forschung von Dr. Jason Fung.
      Viele Grüße
      Margret

  • Julia 22. August 2018

    Guten Tag,
    Ich bräuchte einmal ihren fachlichen Rat.
    Seid ca 1 Woche ernähre ich mich Ketogen und komme auch gut klar. Kleinere Symptome der Keto Grippe habe ich natürlich, aber alles in allem geht es mir schon jetzt besser als vorher.
    Wenn ich meinen Wert im Blut teste liegt dieser immer über 6.
    Auf ihrer Seite habe ich gelesen , das es daran liegen kann das ich zu wenig esse.
    Ich esse jedoch genau meine errechneten Makros, bin sogar manchmal etwas drüber.
    Meine Freundin ist zeitgleich mit mir gestartet hat jedoch ein ganz anderes Ausgangs Gewicht und somit auch andere Makros.
    Ihre Werte sind allerdings auch in diesem hohen Bereich.
    Reguliert sich das mit der Zeit? Mich verunsichert dies etwas.
    Liebe Grüße Julia

    • Margret Ache
      Margret Ache 23. August 2018

      Hallo Julia,
      wenn MCT-Öl verwendet oder viel Sport getrieben wird, kann der Wert auch so hoch sein. Bei normalem Blutzucker ist so ein hoher Wert unbedenklich. Auch kann es sein. dass das Gerät generell höhere Werte anzeigt, das hatten wir selbst schon einmal mit einem Messgerät. Dann kann der Wert einfach als Trend verstanden werden.
      Viele Grüße
      Margret

  • Erika 24. September 2018

    Liebe Margret
    Gerne möchte ich eine Ernährungsberatung zu LCHF
    Können Sie mir Informationen dazu geben?
    Liebe Grüsse Erika

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