Home / Gesundheit  / Gesunde Ernährung  / Winterblues ade: Wie LCHF deine Stimmung stabilisiert

Winterblues ade: Wie LCHF deine Stimmung stabilisiert

Winterblues & LCHF

Winterblues ade: Wie LCHF deine Stimmung stabilisiert

Winterblues & LCHF kann für viele genau die Kombination sein, die den dunklen Monaten ihren Schrecken nimmt. Wenn die Tage kürzer werden, leiden viele Menschen unter trüber Stimmung, Antriebslosigkeit oder wechselndem Appetit — klassische Begleiterscheinungen des sogenannten „Winterblues“. Eine Ernährung mit wenig Kohlenhydraten und guten Fetten kann dabei helfen, Stimmung, Energie und innere Balance zu stabilisieren.

 

Winterblues & LCHF: Warum gerade im Winter Stimmung & Appetit schwanken

Winterblues & LCHF

Winterblues

Mit dem Wechsel auf die kalte Jahreszeit sinkt bei vielen Menschen das Tageslicht drastisch — und damit auch die Produktion von sogenannten „Wohlfühlhormonen“ wie Serotonin. Zugleich steigt der Anteil des Schlafhormons Melatonin, was Müdigkeit, Schlappheit und Heißhunger begünstigen kann. Winterblues oder Depression – ab wann gilt das Stimmungstief als Krankheit?

Viele berichten, dass sie im Herbst und Winter besonders häufig zu kohlenhydratreichen Mahlzeiten greifen — Brot, Pasta, Süßes oder Snacks. Studien zeigen: Bei Betroffenen der Seasonal Affective Disorder (SAD) ist der Wunsch nach Kohlenhydraten besonders stark — typischerweise am Abend und in den dunklen Monaten. Einfluss der zeitlich bestimmten Nährstoffernährung auf Depressionen und Lichtempfindlichkeit bei saisonaler affektiver Störung – PubMed

Dieser Kreislauf kann Stimmung und Energie stark belasten, vor allem, wenn zusätzlich Heißhunger und Blutzuckerschwankungen hinzukommen.

 

Wie LCHF helfen kann: Warum Low-Carb/High-Fat im Winter sinnvoll ist

Eine Ernährung mit wenig Kohlenhydraten, viel gesunden Fetten und stabilem Protein kann genau hier ansetzen:

  • Gesunde Fette und Eiweiß stabilisieren den Blutzucker und vermeiden starke Schwankungen, die oft Stimmungstiefs oder Heißhunger auslösen.
  • Fettreiche, nährstoffdichte Mahlzeiten liefern langanhaltende Energie — gerade in Zeiten mit weniger Bewegungsanreizen und Licht.
  • Viele Nährstoffe aus fetten Lebensmitteln und Proteinen unterstützen das Nervensystem und die Produktion von Neurotransmittern, was zu mehr Gelassenheit und mentaler Stabilität beitragen kann.

Darüber hinaus bieten warme, herzhafte LCHF-Gerichte (Suppen, Eintöpfe, Ofengerichte) ein Gefühl von Wohlbefinden, Wärme und Heimat — ganz körperlich und seelisch.

 

Winterblues & LCHF: Tipps für einen stimmungssicheren LCHF-Winter

Winterblues & LCHF

Damit LCHF im Winter optimal wirkt, helfen folgende Strategien:

  • Plane Mahlzeiten mit guten Fetten & Proteinen — besonders morgens und mittags, um den Blutzucker stabil zu halten.
  • Iss vermehrt warme, nährstoffreiche Gerichte — Suppen, Aufläufe oder Fisch mit Gemüse.
  • Ergänze die Ernährung mit Omega-3-reichen Lebensmitteln (fettreicher Fisch), Eiweiß und nährstoffreichen Lebensmitteln — das wirkt unterstützend auf Nerven und Gehirn.
  • Achte auf regelmäßige Mahlzeiten und vermeide zu lange Pausen — so schwankt dein Blutzucker weniger und Stimmung + Energie bleiben stabil.
  • Verbinde Ernährung mit Tageslicht, Spaziergängen oder Bewegung — auch kurz an der frischen Luft, um Licht- und Bewegungsmangel auszugleichen.

 

Fazit Winterblues & LCHF:

Im Winter ist unser Körper besonders empfindlich — Lichtmangel, Kälte und weniger Bewegung können Stimmung, Energie und Appetit durcheinanderbringen. Winterblues & LCHF kann hier ein kraftvolles Werkzeug sein: Gutes Essen, stabile Energie und nährstoffreiche Mahlzeiten machen Körper und Geist stark — und helfen, auch kalte, dunkle Tage gelassener und kraftvoller zu erleben.

 

Die LCHF Deutschland Akademie – mit Herz und Verstand

Seit 2015 bildet die  LCHF Deutschland Akademie aus und durfte viele Menschen auf ihrem Weg zum Coach begleiten.

 

Für wen ist die Ausbildung zum Gesundheits- und Ernährungscoach geeignet?

 

Begeisterte AbsolventInnen zwischen 18 und 70 Jahren, SchülerInnen, Mütter, JuristInnen, PädagogInnen, PhysiotherapeutInnen, FitnesstrainerInnen, HeilpraktikerInnen, GesundheitspflegerInnen, KonditormeisterInnen, Kaufleute aus den verschiedensten Bereichen…

Also für Menschen jeglichen Alters mit und gänzlich ohne Vorkenntnisse.

Was sie alle vereint ist das Interesse an ganzheitlicher Gesundheit. Das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele. Der Wunsch, fachlich fundierte Kenntnisse im Gesundheits- und Ernährungsbereich erlangen zu wollen, basierend auf den neuesten wissenschaftlichen Ergebnissen und Erfahrungen.

Für ihre eigene Gesundheit, die ihrer Familie, oder um anderen Menschen zu einem gesünderen Leben zu verhelfen.

All diese Menschen unterschiedlichen Alters und aus den verschiedensten Bereichen zeigen, es ist nie zu spät dazuzulernen und neu anzufangen!

 

Wann dürfen wir dich in der LCHF Deutschland Akademie begrüßen?

Neuigkeiten

 

Du möchtest das Neueste aus dem Bereich Gesundheit und Ernährung erfahren? Prima, dann abonniere unseren Newsletter.

 

Dein LCHF Deutschland Team

LCHF-Deutschland und LCHF Deutschland AkademieFacebook,  Instagram und YouTube

Facebook-Gruppe

 

heike.schulz@lchf-deutschland.de

Ganzheitlicher Gesundheits- und Ernährungscoach Low Carb – LCHF – Keto - Lifestyle, Physiotherapeutin, Fachlehrerin für Kindergesundheit

Review overview
3 COMMENTS
  • Avatar
    Gnubbel 20. Januar 2026

    Nun ja, ich gebe zu, auch ich habe momentan ganz schön gegen den Winterblues zu kämpfen. Nicht dass mir der Lichtmangel zu schaffen machen würde – ich kann mich ohnehin nachts bei Stille und Dunkelheit besser konzentrieren, Melatonin, die verkannte Wunderwaffe (https://www.strunz.com/news/melatonin-der-schluessel-zur-mitochondrialen-gesundheit.html), die ich sogar supplementiere, macht mich nicht schlapp oder depressiv, sondern hilft mir, meine biologische Uhr im Takt zu halten, und gegen den Serotoninmangel gibt es 5HTP, das Tryptophan mit Freifahrtschein ins Gehirn, und Vitamin B6. Auch Vitamin D3 und (tierisches!) Omega-3 habe ich reichlich in mir, und meine Nahrung unterscheidet sich von der in Sommer nur dadurch, dass ich jetzt statt leichter Salate mehr Speckbohnen oder Rosenkohl zu meinen Fleischportionen esse. An der Ernährung dürfte es also nicht liegen – zumindest nicht an meiner.

    Denn sobald ich den Fuß vor die Tür setze, treffe ich draußen lauter griesgrämige Leute mit permanentem Heißhunger auf „Nervennahrung“. Man geht einander aus dem Weg, kann sich höchstens noch zu einem „Guten Morgen“ durchringen, und wenn es gar nicht anders geht, kotzt man einander den Frust vor die Füße. Es hat auch keinen Sinn, ein Gespräch anfangen zu wollen, was es für Möglichkeiten gibt, den Winterblues an die Kette zu kriegen, sie suhlen sich lieber in ihrem Elend, als mal zuzuhören. So etwas wie Gedanken- und Meinungsaustausch gehört ja hierzulande ohnehin zu den Raritäten. Da würde ich es nicht als Antriebslosigkeit bezeichnen, wenn ich keine Lust mehr habe, meine warme Bude zu verlassen, und lieber ein paar Zeilen ins Internet blase in der Hoffnung, wenigstens dort noch etwas bewegen zu können.

    Freilich liegt es nicht nur an der Ernährung: Steigende Lebenshaltungskosten, Zukunftsangst, soziale Kälte und die ununterbrochene Panikmache in den Medien kratzen am Gemüt, und die astronomischen Energiekosten merkt man nun mal gerade im Winter besonders heftig. Und wenn man jeden Cent dreimal umdrehen muss, dann liegt die tägliche Lachsportion für die gesunde Omega-3-Bilanz außerhalb des Vorstellungsvermögens. Habe ich alles noch bestens in Erinnerung, und deshalb habe ich schon jede Menge Tipps in die Tastatur gehämmert, wie man verhindern kann, dass solche Miesigkeiten, die nun mal nicht zu ändern gehen (zumindest nicht von heute auf morgen), einem das Leben zur Hölle machen und letztendlich auch die Gesundheit ruinieren. Voraussetzung, dass das überhaupt etwas bringt, ist natürlich, dass man nicht denkt, schön für dich, und dann wieder zur Tagesordnung übergeht, sondern sich mal überlegt, dass das vielleicht auch bei einem selber funktionieren könnte, und es dann einfach mal ausprobiert – und idealerweise noch eine Rückmeldung gibt, die den anderen Mut macht, es ebenfalls zu probieren. Dafür tippe ich mir die Finger wund, nicht um mich zu präsentieren, worauf ich eh keinen Wert lege.

    Was ich ebenfalls als einen Booster für den Winterblues sehe, sind die „guten“ Neujahrsvorsätze, bei denen natürlich Abnehmen an erster Stelle steht. Dabei ist es doch eigentlich offensichtlich, dass Abnehmen gerade im Winter, wo der Körper jedes Gramm Isoliermaterial dringend braucht, der größte Blödsinn ist (das Körpergewicht wird ohnehin nicht von der Nahrungsmenge bestimmt, sondern von den Hormonen, vor allem von dem Stresshormon Cortisol, das nebenher auch noch ein fürchterlicher Insulintreiber ist). Deshalb wird sich unser Organismus gegen sämtliche Abnehmversuche mit Krallen und Zähnen zur Wehr setzen. Und sollte uns das nicht zur Vernunft bringen, dann wird sich das Gehirn in den Kampf einschalten – und das Gehirn hat Folterwerkzeuge in seinem Arsenal, die dich zum willenlosen Zombie machen und dein Körpergewicht ins Uferlose treiben können. Dann ist mit dem krachenden Scheitern der Neujahrsvorsätze der Winterblues nicht mehr aufzuhalten.

    Ja, es gibt jede Menge Baustellen auf diesem Terrain, und die Ernährung ist nur eine davon. Deshalb ist auch beim Thema Winterblues ganzheitliches Denken gefragt, wenn wir dieses Scheusal an die Kette kriegen wollen. Vor allem sollten wir bei aller Fokussierung auf den Körper die Seele nicht vernachlässigen, denn die ist es, die der Winterblues am härtesten trifft. Und wenn wir nicht hinhören, wenn die Seele schreit, dann wird es über Kurz oder Lang auch der Körper auszubaden haben. Und die Natur ist dabei nicht zimperlich, wie man an den ausufernden Diabetes- und Krebsraten unschwer erkennen kann.

    • Avatar
      Gnubbel 20. Januar 2026

      Vielleicht hilft gegen den Winterblues auch das, was die Menschen schon seit Urzeiten in jedem Winter getan haben, nämlich sich einmal ein wenig um sein Innenleben zu kümmern, wo mit Sicherheit genug Baustellen darauf warten, endlich geschlossen zu werden. Diese Facette unserer ganzheitlichen Hygiene kommt in unserer heutigen Zeit oft viel zu kurz: https://www.strunz.com/news/stur-und-stoerend.html

Kommentieren