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Die umgedrehte Food-Pyramide der USA 2026: Revolution für LCHF und Weckruf für Deutschland

Food-Pyramide USA

Die umgedrehte Food-Pyramide der USA 2026: Revolution für LCHF und Weckruf für Deutschland

Du hast es sicher mitbekommen: Am 7. Januar 2026 haben die US-Behörden die neuen Dietary Guidelines for Americans 2025–2030 vorgestellt. Im Rahmen der „Make America Healthy Again“-Kampagne kehren sie zur Food-Pyramide zurück – aber umgedreht! Der breite Teil oben steht für das, was du am meisten essen sollst: Protein, Vollfett-Milchprodukte, gesunde Fette, Gemüse und Obst. Unten am schmalen Ende: Vollkornprodukte in Maßen. Ultra-verarbeitete Lebensmittel und zugesetzter Zucker werden drastisch eingeschränkt.

In diesem Artikel erklären wir dir die neue Pyramide genau, warum sie für dich als LCHF-Fan ein Meilenstein ist, vergleichen sie mit dem aktuellen DGE-Ernährungskreis 2024 und zeigen dir, warum in Deutschland eine ähnliche Reform überfällig ist.

Was macht die neue Food-Pyramide der USA so sensationell?

Die Pyramide ist „auf den Kopf gestellt“: Der breite obere Bereich bedeutet „iss reichlich davon“. Dort findest du:

  • Hochwertiges Protein (rotes Fleisch, Geflügel, Fisch, Eier)
  • Vollfett-Milchprodukte (Käse, ganze Milch, Butter)
  • Gesunde Fette (Avocado, Nüsse, Olivenöl, Butter, Rindertalg)
  • Viel Gemüse und Obst

Am schmalen unteren Ende nur moderate Mengen Vollkorn. Raffinierte Kohlenhydrate, Zucker und ultra-verarbeitete Produkte sind stark reduziert oder ausgeschlossen.

Die Richtlinien sagen klar: „Eat real food!“ Sie fördern höhere Proteinmengen, Vollfett statt fettarm und beenden den „Krieg gegen gesättigte Fette“. Das ist sensationell für dich als LCHF-Anhänger: Diese offiziellen US-Richtlinien spiegeln deine Ernährungsweise wider – hohe Protein- und Fettzufuhr, niedrige Kohlenhydrate aus Getreide. Viele Studien belegen bereits Vorteile von LCHF für Gewicht, Blutzucker und Entzündungen.

Vergleich: Die neue Food-Pyramide USA vs. der DGE-Ernährungskreis 2024

In Deutschland hat die DGE 2024 den Ernährungskreis als zentrales Modell etabliert. Er ist kreisförmig aufgebaut: Getränke im Zentrum, große Segmente für pflanzliche Lebensmittel (viel Gemüse, Obst, Vollkorn, Hülsenfrüchte), kleinere für tierische Produkte (in Maßen, oft fettarm empfohlen) und Öle/Nüsse. Die Ernährung soll zu mehr als drei Vierteln pflanzlich sein.

Der direkte Vergleich:

Aspekt Neue US-Pyramide (2026) DGE-Ernährungskreis (2024)
Am meisten essen Protein, Vollfett-Milchprodukte, gesunde Fette, Gemüse/Obst Pflanzliche Lebensmittel (Vollkorn, Gemüse, Obst) + Getränke
Getreide/Kohlenhydrate Am wenigsten (Vollkorn in Maßen) Großer Anteil (Vollkorn als wichtig)
Fette Gesunde Fette priorisieren, inkl. gesättigte Pflanzliche Öle bevorzugen, gesättigte begrenzen
Protein Hoch, vorzugsweise tierisch Ausgewogen, mehr pflanzlich empfohlen
Verarbeitete Produkte Stark reduzieren Reduzieren, aber weniger radikal

Food-Pyramide USADu siehst den Unterschied klar: Die USA priorisieren nun nährstoffdichte, sättigende Lebensmittel mit Fokus auf Protein und Fett, während der DGE-Kreis stark pflanzenbetont und kohlenhydratreich bleibt.

Food-Pyramide USA: Warum muss sich in Deutschland dringend etwas ändern?

Du kennst die Zahlen: Über 50 % der Erwachsenen in Deutschland sind übergewichtig, Typ-2-Diabetes nimmt zu, metabolische Erkrankungen explodieren. Der DGE-Ernährungskreis setzt auf hohe Kohlenhydratmengen aus Vollkorn – doch bei vielen führt das zu Insulinresistenz und Heißhunger.

Die US-Reform zeigt, wie man mutig umsteuert: Auf Lebensmittel, die stabilen Blutzucker, Sättigung und weniger Entzündungen fördern. Für dich als LCHF-Fan ist das die Bestätigung deiner Erfahrungen: Mehr Energie und besseres Wohlbefinden.

Deutschland braucht eine ähnliche Umkehr, um Millionen zu helfen und das Gesundheitssystem zu entlasten. Die DGE sollte neueste Evidenz zu LCHF-Ansätzen ernst nehmen.

Fazit Food-Pyramide USA: Nutze die Impulse für deine Ernährung

Du hast jetzt den Überblick: Die umgedrehte Pyramide der USA markiert eine echte Zeitenwende, besonders für LCHF. Setze auf Protein, gesunde Fette und Gemüse, reduziere Getreide und Verarbeitetes – dein Körper profitiert.

Was denkst du: Wird die DGE bald nachziehen? Teile uns deine Meinung gerne in den Kommentaren mit!

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6 COMMENTS
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    Gnubbel 11. Januar 2026

    So, nun ist sie endlich da, die lang ersehnte Zeitenwende, und wir können uns entspannt zurücklehnen und das Real Food mit reinem Gewissen in vollen Zügen genießen. Können wir das wirklich? Ich denke eher, dass es noch ein zäher Kampf wird, ehe das in Deutschland ankommt (ich erinnere nur an die Vitamin-D-Story https://www.strunz.com/news/vitamin-d-die-blamage-des-jahrhunderts.html), und noch ein weiterer, bis das in die Köpfe eingedrungen ist. Und wie lange es noch dauern wird, bis die Wissenschaft zur Einsicht gelangt, dass das metabolische Syndrom nicht primär von der Ernährung, sondern vom allgegenwärtigen Dauerstress verursacht wird (die ersten haben es ja schon erkannt, aber deren Rufe verhallen noch größtenteils ungehört), wage ich mir kaum vorzustellen. Nun gut, wenigstens ist es jetzt den Amerikanern gelungen, den Booster abzustellen und zu einer vernünftigen Ernährung zurückzukehren, an die wir seit zwei Millionen Jahren angepasst sind. Das ist doch schon mal ein großer Schritt in die richtige Richtung.

    Aber wer sagt denn, dass wir immer auf die Amerikaner warten müssen? Sind wir etwa nicht Manns genug, das selbst in die Hand zu nehmen? Brauchen wir denn immer jemanden, der uns ans Händchen nimmt und uns sagt, was wir tun sollen? Fassen wir uns ein Herz und springen wir aus dem Hamsterrrad, dann werden wir auch den Kopf frei haben, um das mit unserer Ernährung ebenfalls in den Griff zu kriegen. An fehlendem Wissen sollte es doch nun wirklich nicht scheitern nach alldem, was man hier nachlesen kann.

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        Gnubbel 11. Januar 2026

        Wunderbar gesagt: annehmen und umsetzen. Das größte Problem, das uns ein gehöriges Stück Souveränität bei unseren Entscheidungen kostet, ist, dass unser ganzer Stoffwechsel dermaßen komplex ist, dass selbst die Koryphäen der Wissenschaft noch täglich etwas dazulernen können. Und dann sind wir tatsächlich ein Stück weit darauf angewiesen, dass uns jemand sagt, was wir tun müssen. Trotzdem denke ich, dass es auch hier kein Entweder-oder gibt und dass man, je tiefer man in die Materie eindringt, auch umso mehr Entscheidungsfreiheit und dann auch mehr Sicherheit hat, dass man sich richtig entschieden hat.

        Leider sind die Quellen, aus denen man dieses Wissen schöpfen kann, recht dünn gesät: Freilich gibt es zahlreiche Veröffentlichungen über Studien, die herausgefunden haben, dass der Ball rund ist, was uns allerdings auch nicht viel weiter bringt. Aber sobald man mal nach etwas Hintergrundwissen sucht, wird man mit Formeln und Gleichungen zugedonnert, dass man schon nach drei Zeilen nicht mehr weiß, worum es hier eigentlich geht. Dazwischen klafft eine riesige Lücke, die auch ein „Geschichtenerzähler“ nicht wirklich schließen kann. Aber wenn es mir gelingt, ein paar Orientierungspunkte zu setzen, um sich das Wissen zu erschließen, das uns den Sinn dieser oder jener Entscheidung begreifen lässt – damit man eben nicht mehr darauf angewiesen ist, zu glauben, was der Herr Professor sagt oder was Studien herausgefunden haben – dann denke ich, dass die vielen Zeilen, die ich in die Tastatur gehämmert habe, nicht umsonst waren.

        Wie gesagt, das Thema Stoffwechsel auf das Begreifbare herunterzubrechen, ohne dass die wichtigen Zusammenhänge dabei verlorengehen, ist gerade für mich als „Geschichtenerzähler“ eine kapitale Herausforderung. Aber ich denke, dass ich mittlerweile so viel Wissen zusammengetragen habe, dass ich mich, wenn es gewünscht ist, dieser Herausforderung stellen kann. Vielleicht hilft uns das ein wenig dabei, schon jetzt souverän zu entscheiden, was für unsere Gesundheit gut ist, ohne darauf warten zu müssen, dass eine Studie das herausfindet und eine Institution uns die Entscheidung abnimmt. Und keine Sorge: Es bleibt noch genug Brachland übrig, dass es für den Rest des Lebens reicht. Wollen wir es angehen?

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        Gnubbel 12. Januar 2026

        „Wissen ist verfügbar wie nie zuvor“ – und paradoxerweise macht mir gerade das erhebliche Bauchschmerzen. Ich habe soeben etwas zum Thema Fettleber und Triglyceride gegoogelt, da flogen mir Suchergebnisse von hochgeschätzten Institutionen (z.B. Uniklinikum Leipzig) entgegen, die mit Empfehlungen hantierten, die, gelinde gesagt, abenteuerlich sind. Da werden statt Weißmehl Vollkornprodukte favorisiert, die ebenso viel Stärke, aber in den Proteinen der Keime noch zusätzlich diverse Fraßgifte enthalten, die der Leber nicht weniger zusetzen und darüber hinaus auch noch den Darm extrem belasten. An anderer Stelle (nennt sich stolz „Praxis für Ernährungsmedizin“) wird wieder einmal das Fett verteufelt und stattdessen Magerprodukte empfohlen, die schon deshalb mehr Kohlenhydrate beinhalten, weil man für die gleiche Energiemenge viel mehr davon zu sich nehmen muss (wir erinnern uns: Energie macht nicht krank, sondern erhält uns am Leben). Und natürlich findet man kaum eins der tierischen Nahrungsmittel, an die die Menschheit seit hunderttausenden Jahren angepasst ist (nein, Magerquark gibt es erst seit einigen Jahrzehnten). Das Sahnehäubchen bilden letztlich diverse Wunderkräutlein, mit denen man vermutlich auch Hühneraugen und Liebeskummer heilen kann. Liebe Herren Professoren, bitte, bitte, nennt mir ein einziges elementares Naturgesetz, auf dem eure Empfehlungen beruhen! Könnt ihr nicht? Danke, Sechs, setzen!

        Ja, es gibt noch unglaublich viel zu tun, und der Gegenwind ist enorm. Was die Sache noch zusätzlich erschwert, sind die Institutionen, die hinter solchen Elaboraten stehen und die schon aufgrund ihrer Titel keinen Widerspruch dulden. Die einzige Chance, die wir haben, ist eine saubere Argumentation auf der Basis der Naturgesetze, und deshalb halte ich es für essenziell, dass wir zumindest unsere Schulkenntnisse in Physik, Chemie und Biologie sorgfältig pflegen und abrufbereit halten, um den zum Teil hanebüchenen Unsinn, der leider noch immer in der Welt kursiert und das Recht auf Wahrheit für sich beansprucht, richtig einordnen zu können. Und dazu will ich gern meinen bescheidenen Beitrag leisten.

        Und nein, auch ich habe die Wahrheit nicht gepachtet, dessen bin ich mir durchaus bewusst. Aber ich stelle mich gern jeder Diskussion, die uns der Wahrheit ein Stück näher bringt. Gerade hier, wo es um nichts weniger als unsere Gesundheit geht, sollten wir diese Möglichkeit beherzt nutzen.

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