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Angst schadet dem Immunsystem

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Angst entsteht, wenn auf einen auslösenden Faktor eine übermäßige Stressreaktion folgt.1 In der Regel ist die Angst als Schutzmechanismus für unseren Körper gedacht und dann durchweg als positiv zu bewerten. Erfolgt jedoch eine kontrollierte Angst und sind wir ihr über eine längere Zeit ausgesetzt, wirkt sie sich ungünstig auf unser Immunsystem aus.

Angst schadet dem Immunsystem

Angst zu schüren ist in der jetzigen Zeit völlig kontraproduktiv. Daher kann ich es nicht verstehen, dass Chef-Virologe Christian Drosten solche Kommentare öffentlich macht:

„Es ist denkbar, dass die Situation so schlimm wird, dass Regularien außer Kraft gesetzt werden. Man könnte sich vorstellen, dass man bestimmte Aspekte der Impfstoffzulassung für diese Krise übergeht und dass man nicht gut ausprobierte Impfstoffe verimpft. Das sind abenteuerliche Vorstellungen, und das ist Spekulation. Aber wenn es sehr schlimm kommt – und das will ich im Moment nicht ausschließen – wäre so etwas denkbar.“2

 

Ich erinnere mich nur zu gut an die Schweinegrippe. Damals wurden etwa 30 Millionen Europäer mit dem Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix geimpft, trotz erhebliche Sicherheitsbedenken. In diesem Sommer im Jahr 2009 musste es auch schnell gehen. Auch vor 11 Jahren musste in kürzester Zeit ein Impfstoff für Millionen Menschen her. Und der Gedanke dahinter war genau wie heute: Nur so kann der Mensch die Macht über die Verbreitung des Virus zurückgewinnen.

 

Doch 2018 wurde diese Studie3 publiziert „Pandemrix-Impfstoff: Warum wurde die Öffentlichkeit nicht über Frühwarnzeichen informiert?“ Acht Jahre nach dem Ausbruch der Grippepandemie hat eine Klage, in der behauptet wird, der Pandemrix-Impfstoff von GlaxoSmithKline habe Narkolepsie verursacht, interne Berichte ans Licht gebracht, die auf Probleme mit der Sicherheit des Impfstoffs hindeuten. Peter Doshi, ein Wissenschaftler der Studie, stellt die Frage, was dies für die Zukunft der Transparenz bei Notfällen im Bereich der öffentlichen Gesundheit bedeutet… Anscheinend NICHTS, wenn wir einen Blick auf die Aussage von Christian Drosten werfen.

 

Eine schwere Nebenwirkung von Pandemrix ist die Narkolepsie, eine unheilbare Schlafkrankheit. Das Problem wurde jedoch erst Monate nach Ende der Impfkampagnen bekannt. Unter den geimpften Europäern kam es bei etwa 1300 Geimpften zu Narkolepsie. Betroffen sind überwiegend Kinder und Jugendliche.

 

Die schwedische Regierung hat im Mai 2016 beschlossen, die Betroffenen mit bis zu einer Million Euro zu entschädigen.

 

Und wichtig zu wissen: Pandemrix hat mit dem Ende der Schweinegrippe-Epidemie seine Zulassung verloren.

 

Möchten Sie sich mit einem kaum getesteten Mittel impfen lassen? Ich nicht! Das bedeutet wohlgemerkt nicht, dass ich ein genereller Impfgegner bin, doch ich bestehe darauf, gut informiert zu werden und selbst eine Entscheidung treffen zu dürfen. Denn dann habe ich weniger Angst und meinem Immunsystem geht es dadurch besser.

Vier Tipps für ein gutes Immunsystem

Für alle, die nicht dem extrem interessanten Live von Fehmye Kerkhof vor zwei Wochen in unserer Facebook-Gruppe4 am beiwohnen konnten, habe ich die wichtigsten Infos zusammengefasst. Hier die Punkte, die für ein gutes Immunsystem sorgen:

  1. Eine wohl formulierte Low-Carb-Ernährung
  2. Ausreichend Flüssigkeit zuführen (vor allem Wasser)
  3. Stress vermindern, bzw. nicht unnötig aufbauen
  4. NEMs nehmen

Eine wohl formulierte Low-Carb-Ernährung

Alle, die zu Gast auf dieser Seite sind, werden wahrscheinlich schon Low Carb, LCHF oder Keto essen. Darüber freut sich das Immunsystem, denn so kann es sich besser arbeiten.

Zudem gibt es auf dieser Website über 400 Rezepte, da dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Ausreichend Flüssigkeit zuführen (vor allem Wasser)

Der Körper benötigt, um gut funktionieren zu können ausreichende Flüssigkeitsmengen. Wasser ist ein Element des Lebens! Dazu noch etwas Kaffee und/oder Tee und alles ist gut.

Mit einer richtigen Trinkmenge kann Erkältungen vorgebeugt werden. Denn die Nasenschleimhäute können nur optimal Sekrete produzieren und damit eine Schutzbarriere aufbauen, wenn sie mit ausreichend Wasser versorgt werden. Heißt im Umkehrschluss: Wird zu wenig getrunken, trocknen die Nasenschleimhäute aus und Viren und Bakterien können ungehindert in den Körper eindringen  und Infekte sind die Folge. Gerade in der jetzigen Zeit ist es daher besonders wichtig, zu trinken.

Stress vermindern, bzw. nicht unnötig aufbauen

Stress killt unser Immunsystem! Immer! Schon ein kurzer Wutausbruch hat massive Folgen, denn danach können unsere Abwehrkräfte bis zu sechs Stunden am Boden liegen. Und es  ist auch egal, ob der Stress negativ oder positiv ist.

Auch wenn Sport gut tut, kommt es im Augenblick auf die Balance an. Ist er zu anstrengend, stresst das den Körper. Auch das kalte Duschen, was auf Dauer gut für das Immunsystem ist, macht zu Beginn Stress. Deswegen: Fangen Sie nicht jetzt damit an.

Identifizieren Sie Ihre Stressfaktoren und versuchen Sie diese zu umgehen.

NEMs nehmen

Welche NEMs sollten unbedingt genommen werden, um das Immunsystem optimal zu unterstützen?

– Vitamin D  (siehe aktuelle Studie5) (der Spiegel sollte mindestens 60 ng/ml, gerne auch höher sein)

– Vitamin A (8.000 bis 10.000 IE)

– Omega-3-Fettsäuren6 (2 bis 4 g am Tag)

– Vitamin C (bei Erkrankung stündlich mit 1 oder 2 g  beginnen und Dosis bis zum Durchfall steigern)

– Zink präventiv bis 100 mg, ansonsten bis 40 mg

– L-Glutamin präventiv 2 x tgl. 2 – 3 g

Bei Vitamin D und A beachten, dass sie fettlöslich sind und daher am besten zu einer fettreichen Mahlzeit eingenommen werden.

Generell muss darauf geachtet werden, dass keine Kontraindikationen für obige Empfehlungen vorliegen dürfen.

Diese Empfehlungen haben nicht den Anspruch, den Besuch und den Rat Ihres Arztes zu ersetzen und dienen ausschließlich informativen Zwecken.

 

Neuigkeiten

 

 

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Margret Ache  / www.LCHF-Deutschland.de und LCHF Deutschland Akademie und LCHF Kongress und LCHF Magazin

 

 

_________________

1 https://www.psych.mpg.de/2314943/pm1604-angst-immunsystem

2 https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/christian-drosten-coronavirus-pandemie-deutschland-virologe-charite/seite-3

3 https://www.bmj.com/content/362/bmj.k3948

4 https://www.facebook.com/fehmye.kerkhof/videos/3653935761288849/

5 https://www.grassrootshealth.net/blog/first-data-published-covid-19-severity-vitamin-d-levels/?fbclid=IwAR2bTnAkZM4NqEjJiPmNJUClK3R6LSbMCB-0BzT-lKy-48qvilqEfds_e80

6 https://www.norsan.de/review-zusammenfassung-uni-jena-omega-3-immunsystem/

 

 

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3 COMMENTS
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    Gnubbel 29. April 2020

    Ich will es im Moment nicht ausschließen … man könnte sich vorstellen … es wäre denkbar … also mit anderen Worten: das Risiko ist nicht gleich null, sondern irgendwo kurz drüber, und der Herr Drosten will sich nicht festnageln lassen. Und worüber zerbrechen wir uns jetzt den Kopf? Über etwas Denkbares, das man im Moment nicht ausschließen kann? Das Leben ist voller Risiken, in der Natur gibt es keine hundert Prozent. Freilich, wir können auch warten, bis wir einen gegen alle Eventualitäten getesteten Impfstoff haben. Dann schreiben wir das Jahr 2024 und von unserer Volkswirtschaft wird nicht mehr viel übrig sein. Dann kriegen wir eben keine Narkolepsie (1.300 von 30 Millionen = 0,004 Prozent), sondern verhungern und verdursten, weil sämtliche Lieferketten zusammengebrochen sind.

    Die Frage ist doch nicht, ob irgendwas ein noch so geringes Risiko birgt, sondern wie ich mit diesem Risiko umgehe. Wenn z. B. mein Risiko, an Krebs zu sterben, laut Statistik bei 25 Prozent liegt, dann kann ich mir vor Angst permanent in die Hosen machen. Ich kann aber auch eine ganze Menge dafür tun, um zu den anderen 75 Prozent zu gehören. Und sollte es dann trotzdem passieren, dann habe ich mir zumindest nichts vorzuwerfen.

    Es wird mit Sicherheit auch keine Zwangsimpfung gegen Corona geben, das heißt, ich muss mich nicht impfen lassen, wenn ich das nicht will. Für eine Herdenimmunität braucht es nur etwa 70 Prozent der Bevölkerung (inklusive derer, die schon erkrankt waren). Ich kann auch weiter mit dem Risiko leben, an COVID-19 zu erkranken. Und wenn ich über ein kompetentes Immunsystem verfüge, einen genetisch korrekten Lebensstil pflege (ist ja wunderbar im Artikel beschrieben, wie das geht) und mich viel an der frischen Luft aufhalte, denn dort ist die Virenkonzentration noch am geringsten, dann dürfte ich höchstwahrscheinlich nicht zu den zwei bis vier Prozent gehören, die daran sterben.

    Und was die Angst vor der Ausgangssperre angeht, die bei uns zum Glück nur ein Kontaktverbot ist, da gibt es einen uralten Schlager: „Es wird in hundert Jahren wieder so ein Frühling sein“. Nun, wir brauchen keine hundert Jahre darauf zu warten, es soll nämlich schon 2021 wieder einen geben – aber nur, wenn wir jetzt schön brav sind und gemeinsam das böse Virus vergraulen. Das ist unser Job für heute, und wenn wir den ordentlich erledigen, brauchen wir vor morgen keine Angst zu haben.

    Und wenn alles nicht hilft, kann man immer noch Omega-3 nehmen: Ein Esslöffel pro Tag wirkt wie Teflon – vorausgesetzt, der Vitamin-D-Status ist in Ordnung.

    • Avatar
      Gnubbel 29. April 2020

      Oh, ganz vergessen: Das beste Mittel ist Lachen! Entspannt kolossal, lässt die Stresshormone in den Keller sausen und verbrennt überdies noch mehr Kalorien als Radfahren.

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