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Diabetiker benötigen einen guten Vitamin-D-Spiegel

Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin, schrieb letztes Jahr  in einer Pressemitteilung : Vitamin D – Für Diabetiker wichtiger als gedacht (1). Daher sollten alle Diabetiker ihren Vitamin-D-Spiegel kennen

 

Vitamin D und Diabetes

Warum ist ein guter Vitamin-D-Spiegel für Diabetiker wichtig? Professor Dr. Klaus Badenhoop von der Medizinischen Klinik 1 der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt sagt:

Bei einem Diabetes mellitus läuft der Abbau der Knochenmasse, der jeden Menschen ab dem frühen Erwachsenenalter betrifft, deutlich schneller ab.

Die gute Nachricht dazu, ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel kann dem entgegenwirken und senkt die Gefahr von Osteoporose und Knochenbrüchen. Außerdem kann Vitamin D die Produktion und Sekretion von Insulin in der Bauchspeicheldrüse verbessern und die Wirkung des Hormons an den Muskeln erhöhen. So trägt das Sonnenvitamin auch zur Regulation des Blutzuckerspiegels bei.

 

Ist eine Vitamin-D-Supplementierung angebracht?

 

Schon 2014 hieß es in einer Studie (2):  Niedrige Vitamin-D-Spiegel sind ein häufiges Begleitphänomen bei Typ-1-Diabetes. Prof. Ziegler, einer der Wissenschaftler der Studie, sagte:

Ein Vitamin-D-Mangel geht der Erkrankung an Typ-1-Diabetes voraus. Möglichweise ist dies bereits eine Folge der Immunreaktion. Wir müssen daher bei Kindern mit Prädiabetes auf das Risiko für Vitamin-D-Mangel achten und über Empfehlungen nachdenken, Vitamin D frühzeitig zu supplementieren.

 

Was sagen Kinderärzte zum Vitamin-D-Mangel und Diabetes?

Ein Vitamin-D-Mangel bei Kindern und Jugendlichen kann die Gesundheit negativ beeinflussen, so zu lesen auf der Website von Kinderärzte im Netz:

„Studien (3) zeigen, dass Kinder und Jugendliche, die an einem Diabetes Typ 1 erkrankten, zuvor deutlich erniedrigte Vitamin-D-Spiegel aufwiesen. „Neben dem Einwirken auf das Knochenwachstum und die Kalkdichte im Knochen spielt Vitamin D offenbar auch eine wichtige Rolle bei der körpereigenen Insulinproduktion und der Insulinempfindlichkeit der Zellen. Darüber hinaus beeinflusst es das Immunsystem. Kinder und Jugendliche in Deutschland gelten aufgrund ihres wachstumsbedingten vermehrten Vitamin-D-Bedarfes ohnehin als Risikogruppen für Vitamin-D-Mangel. Kinder und Jugendliche mit ausgeprägtem Vitamin-D-Mangel haben demnach ein vierfach erhöhtes Risiko, einen Diabetes Typ 1 zu entwickeln, im Vergleich zu Kindern mit ausreichenden Vitamin-D-Spiegeln“, erläutert Dr. Ulrich Fegeler, Kinder- und Jugendarzt sowie Mitglied des Expertengremiums des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) bei www.kinderaerzte-im-netz.de.

Schätzungsweise über 62% der Kinder und Jugendlichen in Deutschland haben zu geringe Vitamin-D-Spiegel. Vitamin D nimmt der Körper nur zu etwa 10% Prozent mit der Nahrung auf (z.B. über fetten Fisch wie Lachs und Thunfisch). Etwa 90% des Bedarfs muss der Körper selbst mithilfe von Sonnenstrahlen (UVB-Strahlen) in der Haut produzieren. In Deutschland ist dies jedoch nur im Sommerhalbjahr möglich. „Bei unzureichender Sonnenlichtexposition wird ab dem 2. Lebensjahr bei der derzeitig üblichen Ernährung für die Dauer des gesamten Kindes- und Jugendalters eine zusätzliche tägliche Zufuhr von 400 IE/Tag Vitamin D in Form von Supplementen angeraten“, verweist Fegeler auf Empfehlungen von Ernährungswissenschaftlern. „Durch eine Untersuchung des Blutes kann der Kinder- und Jugendarzt feststellen, ob ein Vitamin-D-Mangel vorliegt“. Diese Maßnahme wird aber nur in Ausnahmefällen, z.B. wenn Anzeichen einer Rachitis (Knochenerweichung) vorliegen, von den Gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Bei Bedarf kann der Kinder- und Jugendarzt die Zufuhr von Vitamin D, z.B. in Form von Tropfen, verordnen.“

 

Bücher zum Thema

 

Empfehlenswert ist das Buch „Vitamin D – Das Sonnenhormon“ von Prof. Jörg Spitz und das Buch „Gesund in sieben Tagen“ von Dr. med Raimund von Helden. Schauen Sie auch gerne auf der Website Sonnenallianz vorbei.

 

Ausbildung zum Vitamin-D-Coach

 

Die LCHF Deutschland Akademie bietet im Herbst 2018 in Zusammenarbeit mit dem Vitamin-D-Experten Prof. Dr. med. Jörg Spitz eine  Ausbildung zum Vitamin-D-Coach an.

 

Etwa 90 Prozent der Deutschen leiden unter einem Vitamin-D-Mangel. Die aktuellen Studien zeigen, dass Vitamin D zahlreichen Krankheiten vorbeugt, von Atemwegserkrankungen über Diabetes, Herzinfarkt und Krebs bis hin zu Osteoporose und Sonnenallergie.

 

Regelmäßige Falschmeldungen bzw. widersprüchliche Aussagen über die Wirkung von Vitamin D und zur Notwendigkeit einer Supplementierung sorgen für Verwirrung, obwohl die Vorteile einer guten Vitamin-D-Versorgung enorm sein können. Der Bedarf an gut ausgebildeten Coaches, die in dieser Angelegenheit die offenen Fragen klären können, wird daher immer grösser!

 

Deshalb haben wir uns entschlossen, diese Marktlücke in Zusammenarbeit mit einem hoch angesehenen Experten auf diesem Gebiet, Professor Dr. med. Jörg Spitz, zu füllen und eine Ausbildung zum Vitamin-D-Coach ins Leben zu rufen.

 

In dieser Ausbildung lernen Sie fundiertes Wissen über die neuesten Erkenntnisse zur Wirkung von Vitamin D, wie Vitamin D vor Krankheiten schützt und wie ein Vitamin-D-Mangel verhindert, bzw. therapiert werden kann.

 

Der geplante Ausbildungsstart ist der 01.10.2018. Sie möchten auf dem Laufenden gehalten werden? Dann füllen Sie unverbindlich das Anfrageformular aus und wir schicken Ihnen gerne demnächst weitere Informationen zu.

 

Verantwortliche für die Ausbildung: Prof. Dr. med Jörg Spitz, Margret Ache und Romina Scalco.

 

 

Margret Ache / www.LCHF-Deutschland.de und LCHF Deutschland Akademie

 

Titelbild:  pathdoc – Fotolia.com

 

(1) http://www.diabsite.de/aktuelles/nachrichten/2017/170426.html

 

(2) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24531263

 

(3) http://www.diabetesresearchclinicalpractice.com/article/S0168-8227%2816%2930027-4/abstract

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