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Gemeinsam weitergehen: Die Zukunft von LCHF Deutschland und der Akademie

LCHF Deutschland Zukunft - Gemeinsam weitergehen

Gemeinsam weitergehen: Die Zukunft von LCHF Deutschland und der Akademie

Manchmal gibt es Momente, da bleibt kurz alles stehen.

Und gleichzeitig geht alles weiter.

Genau so fühlt sich die Zukunft von LCHF Deutschland gerade an.

 

LCHF Deutschland Zukunft: Wie geht es jetzt weiter?

Viele von euch haben sich in den letzten Tagen gefragt, wie es jetzt weitergeht.

LCHF Deutschland Zukunft - Gemeinsam weitergehen

Gemeinsam weitergehen

Mit LCHF Deutschland.
Mit der Akademie.

Diese Frage steht im Raum. Und wir verstehen sie gut.

 

Zwischen Trauer und Dankbarkeit

Wir – Heike und Tina – sind sehr traurig.

Und gleichzeitig unglaublich dankbar.

Für das, was Margret und Iris gemeinsam aufgebaut haben.
Für die Menschen, die sie erreicht haben.
Für das Vertrauen, das sie uns geschenkt haben.
Und für alles, was daraus entstanden ist.

Margret war für uns nicht nur eine Mentorin und Freundin – und Iris ist es bis heute.
Sie haben uns geprägt, fachlich, aber auch persönlich.

Margret war für uns eine wichtige Orientierung – und vieles von dem, was heute da ist, ist gemeinsam mit Iris entstanden.

Es geht weiter

Die LCHF Deutschland Zukunft liegt jetzt in unserer Verantwortung.

LCHF Deutschland und die Akademie gehen weiter.

Margret und Iris haben uns diesen Weg nicht erst jetzt anvertraut.
Wir tragen diese Verantwortung bereits seit einiger Zeit und führen sie jetzt bewusst weiter.

Nicht, weil alles wieder „normal“ ist. Sondern weil wir das weiterführen wollen, was für Margret eine Herzensaufgabe war.

Wissen teilen.
Menschen begleiten.
Gesundheit verständlich machen.

 

Wir brauchen euch

Was uns in den letzten Tagen sehr berührt hat, war eure Anteilnahme.

Und gleichzeitig merken wir:

Dieses Weiterführen gelingt nicht allein.

Damit dieses Lebenswerk weiter bestehen kann, braucht es Menschen, die es mittragen.

Es braucht euch.

Wenn ihr möchtet, unterstützt uns:

Teilt unsere Inhalte. Tragt das weiter, was hier entstanden ist.

Damit mehr Menschen erreicht werden – und LCHF Deutschland und die Akademie weiterleben können.

 

Gemeinsam weitergehen – LCHF Deutschland Zukunft

Dieses Lebenswerk endet nicht.

Es verändert sich. Und es lebt weiter – durch die Menschen, die es tragen.

 

Danke

Mit dem Wunsch, etwas Wertvolles weiterzuführen.
Und danke, dass ihr diesen Weg mit uns geht.

Heike & Tina

 

 

heike.schulz@lchf-deutschland.de

Ganzheitlicher Gesundheits- und Ernährungscoach Low Carb – LCHF – Keto - Lifestyle, Physiotherapeutin, Fachlehrerin für Kindergesundheit

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6 COMMENTS
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    Gnubbel 23. März 2026

    Nachdem wir uns – je nach Temperament mehr oder weniger laut oder still – die Wunden geleckt haben, die die unerbittliche Natur uns ins Herz geschlagen hat, wird es nun auch für mich Zeit, den Kopf wieder nach vorn zu wenden. Ich hatte das Glück, Margret durch das letzte Jahr auf ihrem Lebensweg mehr oder weniger intensiv begleiten zu dürfen, habe mit ihr mancherlei Freude und Leid geteilt, bin unter ihrer geschickten und behutsamen Führung zu tiefen Erkenntnissen gelangt (vielleicht kann sich der eine oder andere noch daran erinnern, wie verzweifelt ich gegen diese Geißel der Menschheit angeschrieben habe, wie ich meinen Mitlesern mit meinen ständigen Kassandrarufen auf die Nerven gegangen bin), und ihre bewundernswerte Tapferkeit hat auch mir den Mut gegeben, das Unabänderliche zu akzeptieren.

    Was bleibt, ist tiefe Dankbarkeit. Dankbarkeit für einen Menschen, der mir so viel mit auf den Weg gegeben und sich dabei niemals aufgedrängt hat, der mir immer wieder das Gefühl gegeben hat, von selbst darauf gekommen zu sein, der meine gelegentlichen emotionalen Achterbahnfahrten geduldig ertragen und mich immer wieder sicher in den Heimatbahnhof zurückbegleitet hat. Für mich auch eine Verpflichtung, dieses Wissen, das der ganzen Gnubbelei schon so enorme gesundheitliche Vorteile gebracht hat, nicht für mich zu behalten, sondern mit allen interessierten Menschen zu teilen.

    Wie also weiter? Diese Frage beschäftigt mich bereits seit einem Monat. Ich hatte ja schon einige Male geschrieben, dass ich hier gerne meinen Senf dazugebe, solange es gewünscht ist. Deshalb hat es mich schon ziemlich verunsichert, als meine letzten vier Kommentare nicht mehr freigeschaltet wurden, zumal zwei spätere Kommentare von anderen Lesern zeitnah veröffentlicht und auch beantwortet worden sind. Ich kann mir keinen Reim darauf machen, was derart Schwerwiegendes passiert ist, dass es solch eine radikale Funkstille erklärt, aber ich denke, einen Versuch ist es noch wert. Es wäre doch jammerschade, wenn es wegen eines Missverständnisses oder einer technischen Panne keine gemeinsame Zukunft mehr für uns geben sollte. Ich denke schon, dass ich der Welt noch einiges zu sagen hätte, aber ich überlasse es natürlich gern der Welt, ob sie es hören möchte.

    Ob mit mir oder ohne mich, ich denke, Margrets Lebenswerk ist in guten Händen – und darauf kommt es schließlich an, nicht wahr?

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    Birgit Stalla 24. März 2026

    Bitte macht weiter so, liebe Tina und Heike. Was wäre dieses „Lebens“-werk wenn es nicht weiter leben dürfte.
    Gerade jetzt, in den unruhigen Zeiten brauchen so vielen Menschen den richtigen Wegweiser zum Ziel.

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        Gnubbel 26. März 2026

        Ja, es ist wahr: Wir leben in unruhigen Zeiten. Mehr noch: Die Welt ist im Umbruch, wir spüren immer deutlicher, wie aus dem jahrzehntelangen „Weiter so“ ein „So kann es nicht weitergehen“ wird. Ich würde sogar behaupten, wir Menschen haben uns wieder einmal verrannt und stehen am Ende einer Sackgasse, aus der es nur einen Weg gibt: umkehren, zurückgehen bis zu der Stelle, wo wir falsch abgebogen sind, und von dort aus einen anderen Weg einschlagen. Ja, es hat eine gewisse Dringlichkeit: Wenn wir uns die ausufernden „Zivilisationskrankheiten“ vergegenwärtigen, die doch nur die Spitze vom Eisberg sind, dann haben wir nicht mehr viel Zeit zu verlieren. Und nein, wir müssen nicht wieder von Null anfangen, wir können unsere Erfahrungen gern mitnehmen.

        Doch wenn wir wissen wollen, was wir anders machen müssen, dann sollten wir uns erst einmal darüber klar werden, was wir falsch gemacht haben. Und das ist eine ganze Menge: Wir haben uns mit der Erfindung des Ackerbaus eine beispiellose Ernährungssicherheit, die Grundlage für unseren heutigen Wohlstand, geschaffen, aber gleichzeitig mit dem Getreide, an das unser Organismus auch nach 14.000 Jahren noch nicht angepasst ist, immense gesundheitliche Nachteile aufgehalst. Und wir haben mit dem Besitz an Ackerland und der Überproduktion an Nahrungsmitteln die Basis für die Klassengesellschaft, für Ausbeutung und Kriege gelegt. Des Weiteren ist es uns gelungen, durch die Industrialisierung, durch Mechanisierung und Automatisierung die Menschen zunehmend von jeglicher körperlicher Arbeit zu befreien – mit der Folge, dass unsere Muskeln, eines der wichtigsten Stoffwechselorgane, immer weiter verkümmern. Und nun wollen wir mit der KI den Menschen auch noch das Denken abnehmen. Wo soll das hinführen?

        Und das Wichtigste, was wir brauchen, um diesen ganzen Irrsinn am Laufen zu halten, ist: Energie, Energie und nochmals Energie. Ist ja genug von der Sonnenenergie vorhanden, die in Jahrmilliarden im Erdreich verbuddelt worden ist, die brauchen wir ja nur von dort ans Tageslicht zu befördern und wieder in Wärme umzuwandeln, der Endstation von so ziemlich jeder Energieumwandlung. Was das allerdings für unseren Planeten bedeutet, wenn die in Jahrmilliarden angesammelte Sonnenenergie innerhalb weniger Jahrhunderte wieder von der Kette gelassen wird, darüber scheint sich die Menschheit noch nicht so richtig im Klaren zu sein – gegenwärtig begnügt sie sich noch damit, sich gegenseitig die Ressourcen streitig zu machen.

        Ja, die Zeit drängt, und ein Umdenken ist dringend notwendig: Wie wäre es, wenn wir in unserer Nahrungsbeschaffung weniger auf Industrieprodukte und dafür zunehmend auf traditionelle Viehzucht setzen? Falls wir nicht mehr wissen sollten, wie das geht, könnten wir uns von den Viehzüchtern in Afrika, in der Mongolei oder in den südamerikanischen Llanos – oder, falls uns das zu weit ist, von den Sennern in den Alpen kompetent beraten lassen. Gras wächst im Gegensatz zu Getreide so ziemlich überall, und die natürlichen Proteinfabriken der Wiederkäuer produzieren daraus die wertvollsten Nahrungsmittel für uns Menschen. Und da in der Landwirtschaft immer noch etwas mehr Körpereinsatz gefragt ist als im Büro, hätte sich das Problem mit den degenerierenden Muskeln gleich mit erledigt. Und was letztendlich die CO₂-Bilanz angeht, da kommen selbst die am fleißigsten pupsenden Kühe nicht gegen rauchende Industrieschlote (geschweige denn gegen Millionen Panzer, Bomben und Raketen) an. Vom Wasserverbrauch wollen wir erst gar nicht anfangen.

        Einen besonderen Charme hätte es auch, dass wir dann viel weniger Energie bräuchten und dafür auf leicht zugängliche Energieressourcen, nämlich Gras, Wasser und die in rauen Mengen vorhandenen Mikroorganismen, zurückgreifen und die Tiere den Rest erledigen lassen könnten. Und für den übrigen Bedarf könnten wir, anstatt die gespeicherte Sonnenenergie mühsam ans Tageslicht zu holen und damit den Planeten zusätzlich aufzuheizen, die Sonne direkt anzapfen. Die Technik dafür ist bereits vorhanden, und mit den freiwerdenden menschlichen Kapazitäten und entsprechenden Anreizen sollte es doch möglich sein, sie für unseren Energiebedarf fit zu machen. Ja, es liegen noch unendlich viele Möglichkeiten brach, es bedarf nur etwas guten Willens und zuweilen auch etwas Nachhelfens, die Menschen dazu zu bringen, die ausgetretenen Pfade zu verlassen. Aber es führt ohnehin kein Weg daran vorbei, wenn die Menschheit überleben will – also warum nicht jetzt gleich, solange wir das Thema noch einigermaßen entspannt angehen können?

        Nein, ich will uns hier nicht zurück in die Steinzeit predigen, dazu hat die Menschheit auch schon viel zu viel Wissen angehäuft, das es nur sinnvoll zu nutzen gilt: Wenn ich mir den Aufwand vorstelle, das Erdöl aus zu der Tiefe zu holen, durch Pipelines zu pumpen oder gar mit Tankern durch die halbe Welt zu schippern, dann in Raffinerien zu Benzin zu destillieren und dieses an die Tankstellen zu verteilen, damit wir unser Auto volltanken können, um damit ins Büro zu fahren, wo wir den lieben langen Tag Geld hin- und herschieben, dann könnte ich mir mit ein wenig Phantasie auch vorstellen, dass der ganze Vorgang auch ein wenig einfacher und ressourcensparender zu organisieren geht – nein, nicht indem man das teure Benzin durch noch teurere Elektroenergie ersetzt, sondern indem man einmal den Sinn dieses ganzen Theaters hinterfragt. Und was das Schönste ist: Man muss nicht darauf warten, dass „da oben“ jemand die Weichen stellt, sondern kann derweil schon jeder für sich damit anfangen, sein Leben in die richtigen Bahnen zu lenken. Falls er nicht so richtig weiß, wo er damit anfangen soll, kann ich ihm gerne ein paar Tipps geben, denn wir in der Gnubbelei praktizieren dieses einfache Leben schon seit vielen Jahren und möchten gar nicht mehr anders leben.

        Aber den größten Vorteil dieses Umdenkens hatte ich noch gar nicht genannt: Die Menschen würden nicht nur zu natürlichen Nahrungsmitteln, sondern auch zu einem natürlichen Tagesablauf zurückkehren, an die sie genetisch angepasst sind. Lassen wir uns doch einmal von den Bauern in der traditionellen Landwirtschaft oder den Beschäftigten im traditionellen Handwerk erklären, was ein Tagewerk ist: Das ist, wenn man abends einen Knopf auf den Tag machen und sich beruhigt ins Bett legen kann in der Gewissheit, dass man den morgigen Tag genau so entspannt angehen kann wie den heutigen. Es ist der kleine Unterschied, der letztendlich so dramatische Folgen für unsere Gesundheit und unser Leben hat: Sicherheit! Das ist das, woran es in unserer heutigen Zeit am meisten fehlt und was uns mit der Zeit erst unser Seelenleben und danach unseren Körper ruiniert.

        Peters hat es in seinem letzten Buch auf den Punkt gebracht: „Unsicherheit. Das Gefühl unserer Zeit“. Und es atmet aus jeder Zeile: Unsicherheit ist der mit Abstand größte und gefährlichste Stressor, der nicht nur den Energiebedarf unseres Gehirns ins Uferlose treibt, sondern als der heute übliche chronische Stress auch die Energieversorgung durch die Mitochondrien ruiniert und mit der Zeit den ganzen Stoffwechsel entgleisen lässt. Dann brauchen wir uns über solche „Gottesgeschenke“ wie Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs nicht mehr zu wundern. Da ist das „Übergewicht“ noch das kleinste Problem, ja, ich wage sogar zu bestreiten, dass es überhaupt eins ist (https://lchf-deutschland.de/habituation-uebergewicht-vorteil/).

        Auch wenn es eine sehr unangenehme Wahrheit ist, aber wir müssen uns ihr stellen, wenn wir unser mittlerweile größtes Problem in den Griff kriegen wollen: Mit einer „genetisch korrekten“ Ernährung können wir viel für unsere metabolische Gesundheit tun. Aber was nützt es, wenn wir das Haus unseres Lebens vom Erdgeschoss bis zum Dach aufwändig sanieren und dabei den morschen Keller vergessen? Und was nützt es, wenn wir uns vorbildlich ernähren, saubere Luft atmen, regelmäßig Sport treiben und uns trotzdem zu Tode stressen? Gerade höre ich Margret: „Bitte nicht nachlassen, Gnubbel! Bitte!“ Ja, Margret, versprochen!

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