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Die Erfolgsgeschichte von Aylin Meric

Aylin Meric

Kann es wirklich so einfach sein, dass ein bestimmter Ernährungsstil so viel zu verändern mag? Aylin Meric teilt ihre Erfahrungen und Erkenntnisse mit uns, herzlichen Dank dafür.

Die Erfolgsgeschichte von Aylin Meric

Back to Basic: Mit low carb abnehmen und ein gesundes Leben führen

Aylin Meric

Aylin Meric

Aylin hatte nie wirklich Probleme mit ihrem Gewicht, doch wünschte sie sich einen definierten Körper. Schon in jungen Jahren fand sie ihre Leidenschaft zum Kraftsport. Um ihr Ziel zu erreichen, trainierte sie regelmäßig und hielt sich an die „offiziellen Empfehlungen und Richtlinien zur Ernährung“. Doch trotz ihres scheinbar gesunden Lebensstils gab ihr Körper ihr andere Signale. Bereits als Kind litt Aylin unter schlimmen Schwindel- und Migräneattacken mit Sehausfällen und Taubheitsgefühlen.

Heute geht es der 25-jährigen gut! Sie hat ihre Ernährung umgestellt und ist symptomfrei! Diese Veränderung hat sie so sehr fasziniert, dass sie selbst eine Ausbildung zum Gesundheits- und Ernährungscoach gemacht hat, um andere Menschen zu unterstützen. 2020 erschien ihr Buch „Back to Basic“, mit dem sie motivieren möchte, durch Ernährungsumstellung mehr aus sich herauszuholen.

 

Die Geschichte ihres heilsamen Weges zu einem wirklich gesunden Leben dank low carb hat sie für uns aufgeschrieben.

Dies ist Aylins Story:

Schon immer habe ich mich viel bewegt und im Alter von 18 Jahren begann ich mit Krafttraining im Fitnessstudio.

Immer wieder sagte man mir, ich solle genügend Kohlenhydrate essen. Diese wären wichtig, um mich mit der nötigen Energie zu versorgen. Vor allem bräuchten meine Muskeln Kohlenhydrate. Damals hatte ich nicht viel Ahnung und informierte mich nicht genug, denn starkes Übergewicht war nie mein Problem. Trotzdem wollte ich natürlich einen schön definierten Körper und hatte meine zwei, drei Speckröllchen, die ich loswerden wollte. Ich hörte also auf alle Erwachsenen, die offiziellen Empfehlungen und die Fitnesstrainer. Die müssten es ja am besten wissen, oder?

Viele Kohlenhydrate – der Schlüssel zum Erfolg?

Krafttraining wurde mein größtes Hobby und ich wollte Erfolge sehen. Vor allem, weil ich mich so anstrengte. Ich folgte also den Tipps und Empfehlungen. So gab es nach einem harten Beintraining Vollkornreis mit Pute oder meist auch einen Proteinshake. Ich nahm auch gesunde Fette zu mir, allerdings überwogen die Kohlenhydrate stark. Es gab Phasen, in denen ich zu Lightprodukten griff und Obst stand selbstverständlich auch täglich auf dem Plan.

Ich bin mit türkischer Küche groß geworden. Es gab kein Lebensmittel, welches ich nicht mochte und auch keines, welches ich verteufelte. Ich liebte es zu essen.

Die Frage – was läuft falsch?

Zwei Jahre später hatte sich an meinem Körperbau nicht viel verändert. Ich nahm nicht wirklich an Fett ab, sondern vielmehr zu. Die Zahl auf der Waage stieg von 58kg auf 68kg. Das waren 10kg mehr als im Vorjahr. Erst dachte ich, dass die Gewichtszunahme durch den Muskelaufbau gekommen wäre. Das stimmte vielleicht auch, jedoch nicht 10kg. Der Fettanteil hatte sich definitiv nicht verringert. Was machte ich also falsch? Wieso verlor ich nicht an Fett?

Es war eher Zufall, dass ich eines Tages auf die low carb Ernährung aufmerksam wurde.

Ich sah mir an eines nachmittags Videos von verschiedenen Fitnesstrainern an und stieß auf ein Video eines Coachs, in dem es um die Fettverbrennung ging. Ich dachte: „Gut, der wird dir nichts neues erzählen“, – klickte es aber trotzdem an. Zum Glück, denn es ging darum, die Kohlenhydrate drastisch zu reduzieren und viel mehr gesunde Fette zu essen. An so eine Ernährungsweise hatte ich nie gedacht.

Mein Glück – Der Weg zu LCHF

Ich schaute mir alle seine Videos an und begann diese Dinge umzusetzen. Im Gegensatz zu den offiziellen Empfehlungen und dem Rat meiner Bekannten aß ich ab diesem Zeitpunkt nur noch sehr wenige Kohlenhydrate. Ich begann viel mehr Fett und vor allem Gemüse zu mir zu nehmen.

In den ersten beiden Wochen litt ich an starken Kopfschmerzen. Ich fühlte mich schwach und ausgelaugt. Dennoch biss ich die Zähne zusammen und hielt durch, denn ich wusste, dass mein Körper sich in einer Phase der Umstellung befand.

Nach diesen beiden Wochen hatte ich von heute auf morgen so viel Energie wie nie zuvor. Ich fühlte mich wacher, fitter, energiegeladener. Nach weiteren zwei Wochen verlor ich schon die ersten vier Kilo. Mein Hauptziel war gezielt Fett zu verlieren. Und endlich hatte ich eine Ernährungsweise gefunden die funktionierte.

Überzeugt – es funktioniert!

Total überzeugt recherchierte ich, las sämtliche Studien, schaute mir verschiedene Videos von Personen an, die low carb schon länger praktizierten. Ich erhoffte mir, noch mehr über diese Ernährungsweise zu lernen und noch größere Erfolge zu sehen. So war es auch. Ich sammelte noch viel mehr Wissen und verlor sechs weitere Kilo – und zwar reines Fett!

Neben meiner Abnahme bemerkte ich weitere ziemlich positive Effekte, die mit meiner Gesundheit zusammenhingen.

Unerklärlich krank

Ich litt lange Zeit an schlimmen Schwindel- und Migräneattacken, die mich öfter überraschten und sogar mit Sehausfällen und Taubheitsgefühlen verbunden waren. Begonnen hatte das Ganze schon in der Grundschule. Ich saß im Unterricht und plötzlich sah ich auf dem rechten Auge nicht mehr richtig. Kennst du das, wenn man in ein grelles Licht schaut und kurz danach woanders hin? Man hat dann so einen „Fleck“ im Sichtfeld. So ungefähr lässt es sich beschreiben. Nur, dass dieser „Fleck“ für mehrere Stunden anhielt. Mehrere Tage konnte ich nur im Bett liegen, da sich auch alles um mich herum drehte. Mal war es mit Schwindel verbunden, mal mit starken Kopfschmerzen. Mit den Jahren wurden diese Schübe schlimmer.

Ein paar Tage, bevor ich anfing mich mit der low carb Ernährung auseinanderzusetzen, saß ich nach meinem Feierabend in der Straßenbahn und fuhr nach Hause. Zu dem Zeitpunkt arbeitete ich noch in der Hotellerie. Ich schaute also aus dem Fenster und bemerkte plötzlich, dass ich auf meinem rechten Auge im unteren Sichtfeld nur noch schwarz sah. Schwarz! Da es ein anstrengender Arbeitstag war bezog ich es darauf und versuchte mich zu beruhigen. Ich beschloss mich zuhause etwas hinzulegen und schlief für eine Stunde ein. Als ich aufwachte, war mein rechter Arm taub. Ich schüttelte diesen ein wenig. Doch auf einmal zog sich das Taubheitsgefühl herunter, bis zu meinem rechten Bein. Dann in meine rechte Gesichtshälfte. Meine komplette rechte Körperhälfte war taub.

Ich bekam Panik

So einen heftigen Schub hatte ich noch nie zuvor. Ich rief schnell einen Krankenwagen. Als die Ärzte da waren, spürte ich meine Körperhälfte wieder. Der Arm fühlte sich noch leicht merkwürdig an und ich hatte noch einen minimalen Fleck in meinem Sichtfeld, der leicht störte. Sie nahmen mich mit ins Krankenhaus und führten ein paar Kontrollen durch. Meine Gehirnströme wurden untersucht und es wurde ein MRT am Kopf gemacht.

Die Ärzte wollten meine Probleme mit Tabletten in den Griff bekommen. Von unnötiger Medikamenteneinnahme hielt ich aber grundsätzlich noch nie etwas. Sollte man nicht erst einmal die Ursache finden und dann nach einer passenden Lösung suchen, statt auf gut Glück irgendwelche Medikamente zu sich zu nehmen? Ich bemerkte also, dass die Schulmedizin nicht wirklich einen Plan hatte und ging, mal wieder, ohne Befund nach Hause.

Mit LCHF verschwanden die Beschwerden

Zeitgleich mit der kohlenhydratreduzierten Ernährung hörten die Beschwerden auf. Ich hatte nie wieder einen dieser Schübe – bis zu meinem Urlaub in 2020. Denn dann passierte etwas Interessantes.

Ich flog für zehn Tage nach Portugal. Es war der einzige Urlaub in dem Jahr, also wollte ich ihn so richtig genießen. Wir machten einen Roadtrip von Porto bis runter an die Algarve. Am ersten Abend gingen wir schick essen und ich entschied mich für Suppe, frischen Fisch und Gemüse. Der Rest des Urlaubs sah anders aus. Wir starteten jeden Tag so früh morgens, dass wir oft nur Bäckereien fanden. Die Pasteis de Natas (ein berühmtes portugiesisches Gebäck) hatten es mir echt angetan. Ich achtete also nicht auf meine Kohlenhydratzufuhr. Da wir täglich ca. 25.000 Schritte machten und es ja „nur “ zehn Tage waren dachte ich, es sei nicht so schlimm. Ich nahm, bis auf ein paar Süßigkeiten, hauptsächlich die vermeintlich guten Kohlenhydrate auf. Vollkornwraps, Haferflocken, Linsen, Kichererbsen… in jeder meiner Mahlzeiten waren also Kohlenhydrate enthalten.

Mit den Kohlenhydraten kamen die Beschwerden zurück

Als wir zur Heimreise ins Flugzeug stiegen bemerkte ich, dass irgendetwas mit mir nicht stimmte. Auf meinem Sitz wurde mir dann klar, dass ich auf meinem rechten Auge nicht richtig sehen konnte. Ich nahm die Bordkarte in die Hand und konnte nicht lesen was darauf stand. Ich bekam eine leichte Panik und entschied mich einfach einzuschlafen. Nach 30 Minuten wachte ich auf und stellte fest, dass meine rechte Hand sowie meine rechte Gesichtshälfte taub waren. Auch, wenn ich nicht alleine war, fühlte ich mich da oben in der Luft so hilflos, dass ich den ganzen Flug weinte. Als wir landeten konnte ich zum Glück wieder richtig sehen. Jedoch hatte ich extreme Kopfschmerzen.

Konnte das wahr sein?

Zweieinhalb Jahre war ich kein einziges Mal krank oder hatte diese Schübe. Nun hatte ich mehrere Tage am Stück größere Mengen an Kohlenhydraten gegessen und mir ging es wieder schlechter!

Meine Mutter hat diese Schübe auch, sogar schlimmer. Sie hört teils nichts und kann nicht sprechen. Ein Heilpraktiker sagte ihr, dass sie eine Art von Multipler Sklerose (MS) hat. Es wurde bei uns beiden noch nie getestet. Ich vermute, dass ich diese Art von MS ebenfalls habe.

Bei mir machte es nach meinem Urlaub „Klick“. Für mich war low carb nicht mehr ein verzichten müssen. Ich WOLLTE ab sofort all diese Lebensmittel, dir mir nicht gut tun, nicht mehr essen!

Ich habe über Social Media bereits mit anderen Personen gesprochen, die MS diagnostiziert bekamen. Personen, die deshalb nicht mehr arbeiten gehen konnten. Und auch sie berichteten, mit Low Carb High Fat ein gesünderes Leben zu führen! Ich hatte bereits ganz viele tolle Gespräche mit den verschiedensten Personen und egal welche Krankheit sie hatten, nach der Ernährungsumstellung ging es allen um Welten besser.

Und dann kam der Wissenshunger

So wurde mein Interesse in Bezug auf die low carb Ernährung mit der Zeit größer und größer. Ich eignete mir immer mehr Wissen an. Ich wollte anderen Menschen genau diese Ernährung näherbringen und Denkanstöße geben. 2020 habe ich mein Buch „BACK TO BASIC – Werde zur besten Version deines Selbst“ veröffentlicht, um mit dem nötigen Grundfachwissen sowie ein paar Rezepten eine low carb Ernährung erfolgreich durchzuführen zu können.

Aylin Meric

Aylin Meric

Natürlich spielte ich mit dem Gedanken mich in Richtung Ernährung und Sport weiterzubilden oder gar zu studieren. Letztendlich entschied ich mich dagegen, da ich nicht nach DGE Richtlinien lernen wollte, wenn ich diesen Ansatz überhaupt nicht verfolge und unterstütze.

Im Februar 2021 erfuhr ich zufällig im Gespräch mit einer Freundin, dass sie eine Ausbildung an der LCHF Deutschland Akademie absolvierte. Ich wurde sofort hellhörig und klickte mich durch die Internetseite. Eine Ausbildung zum Gesundheits- und Ernährungscoach spezialisiert auf LCHF fand ich genial. Das war genau das, was ich lernen und weitergeben wollte!

Innerhalb einer Woche war ich angemeldet.

Auf dem Weg zum Gesundheits- und Ernährungscoach

Nun freue ich mich sehr über jeden Lehrbrief mit all dem Fachwissen und über den Abschluss, den ich bald haben werde. Ich fühle mich damit absolut sicher und kann es kaum erwarten, anderen Menschen kompetent helfen zu dürfen.

Heute kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass ich fast nie krank bin. Mit meiner neuen Ernährungsweise und zusätzlicher Einnahme von Vitaminen bin ich symptomfrei. Und: Ich liebe essen. Immer noch! Heute WIRKLICH gesund! Immer mehr bewege ich mich in Richtung ketogene Ernährung und der damit angestrebten Ketose und widme mich meinem neuen Interessengebiet, dem Biohacking.

Vielen Dank an Margret und Iris für diese Möglichkeit.

Aylin Meric

 

Liebe Aylin, wir danken dir für das teilen deiner Erfolgsgeschichte.

Wer mehr über Aylin wissen oder ihr Buch „Back to Basic“ bestellen möchte kann das über ihre Website https://aylinhontas.com/

 

Sie möchten mehr Informationen zur Ausbildung Gesundheits- und Ernährungscoach Low Carb – LCHF und Keto Lifestyle? Dann klicken Sie hier: https://akademie.lchf-deutschland.de/aus-und-weiterbildungen/basisausbildung-gesundheits-und-ernaehrungscoach/

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Herzliche Grüße

Anja, Iris und Margret

 

Bild im Text mit Genehmigung von Aylin Meric

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