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Natürlich GLP-1 steigern: Dein Weg zu mehr Sättigung mit LCHF

Natürlich GLP-1 steigern: Dein Weg zu mehr Sättigung und besserer Gesundheit mit LCHF

Natürlich GLP-1 steigern: Dein Weg zu mehr Sättigung und besserer Gesundheit mit LCHF

In der heutigen Zeit, in der viele Menschen zu Medikamenten wie Ozempic greifen, um Gewicht zu verlieren oder ihren Blutzucker zu regulieren, gerät oft in Vergessenheit, dass unser Körper über erstaunliche Selbstheilungs- und Regulationsmechanismen verfügt. Einer dieser Mechanismen ist das Hormon GLP-1 (Glucagon-like Peptide-1) – ein echtes Sättigungswunder, das deinen Appetit reguliert, die Verdauung steuert und für stabile Energie sorgt. Wir zeigen dir, wie du dein GLP-1 natürlich steigern kannst.

Doch wusstest du, dass du deinen GLP-1-Spiegel ganz natürlich steigern kannst – ohne Medikamente, dafür mit der richtigen Ernährung und einem bewussten Lebensstil? Genau hier kommt LCHF (Low Carb High Fat) ins Spiel. Diese Ernährungsweise liefert die perfekte Basis, um GLP-1 auf natürliche Weise zu aktivieren und so langfristig von mehr Sättigung, weniger Heißhunger und besserer Stoffwechselgesundheit zu profitieren.

In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du Schritt für Schritt durch Ernährung, Bewegung und clevere Routinen deinen GLP-1-Spiegel auf natürliche Weise ankurbelst – effektiv, nachhaltig und 100 % LCHF-kompatibel.

Natürlich GLP-1 steigern: Dein Weg zu mehr Sättigung und besserer Gesundheit mit LCHF

Hallo, lieber LCHF-Fan! Stell dir vor, du könntest dein Sättigungshormon GLP-1 natürlich anheben, ohne auf Spritzen oder Pillen zurückzugreifen. Als Teil der LCHF-Community in Deutschland weißt du, wie wichtig eine kohlenhydratarme, fettreiche Ernährung für dein Wohlbefinden ist. In diesem Blogbeitrag zeige ich dir, wie du durch smarte Lebensstiländerungen deinen GLP-1-Spiegel spürbar boostest. Das bedeutet mehr Sättigung, stabileren Blutzucker und weniger Heißhunger – perfekt abgestimmt auf LCHF. Lass uns eintauchen!
Natürlich GLP-1 steigern: Dein Weg zu mehr Sättigung und besserer Gesundheit mit LCHF

Natürlich GLP-1 steigern: Dein Weg zu mehr Sättigung und besserer Gesundheit mit LCHF

Was ist GLP-1 und warum solltest du es natürlich beeinflussen?

Du hast vielleicht schon von GLP-1 gehört, dem Glucagon-like Peptide-1, das dein Darmhormon ist und eine Schlüsselrolle bei der Appetitregulierung spielt. Es wird nach dem Essen ausgeschüttet und sorgt dafür, dass du dich länger satt fühlst, dein Blutzucker stabil bleibt und sogar dein Gewicht leichter managst. In der LCHF-Ernährung, die auf Low Carb High Fat basiert, passt GLP-1 super, weil es die positiven Effekte von Fetten und Proteinen verstärkt.

Warum natürlich steigern?

 Medikamente wie Ozempic oder Wegovy imitieren GLP-1, aber sie können Nebenwirkungen haben. Natürliche Methoden sind nachhaltiger und risikofreier. Studien zeigen, dass du durch Ernährung und Bewegung deinen endogenen GLP-1-Spiegel um 20-100 % anheben kannst – genug für spürbare Effekte wie bessere Blutzuckerkontrolle und weniger Cravings. Für dich als LCHF-Anhänger bedeutet das: Mehr Energie aus Fetten, weniger Kohlenhydrate und ein natürlicher Boost für deine Ziele.

Die besten LCHF-freundlichen Lebensmittel, GLP-1 steigern auf natürlichem Weg

In der LCHF-Welt drehst du den Fokus auf nährstoffreiche, kohlenhydratarme Foods. Hier sind die Top-Lebensmittel, die GLP-1 natürlich fördern, basierend auf aktuellen Studien aus 2025.
Zuerst: Proteinreiche Quellen. Proteine wie Eier, Fisch und Geflügel regen die GLP-1-Ausschüttung stark an. Iss zum Beispiel ein Omelett mit Lachs – das ist LCHF-pur und boostet dein Sättigungshormon. Whey-Protein-Shakes (z. B. mit Mandelmilch) sind ideal für dich, da sie den GLP-1-Spiegel um bis zu 50 % steigern können, ohne Carbs zu laden.
Dann: Gesunde Fette. Avocados, Olivenöl und Nüsse wie Walnüsse oder Mandeln verlangsamen die Magenentleerung und fördern GLP-1. Eine Avocado-Hälfte mit Olivenöl-Dressing ist dein perfekter Snack. Omega-3-reicher Fisch wie Makrele oder Sardinen tut dasselbe – und passt hervorragend in deine High-Fat-Routine.
Nicht vergessen: Ballaststoffreiche Gemüse. In LCHF vermeidest du stärkehaltige Kohlenhydrate, aber Blattgemüse wie Spinat, Brokkoli oder Blumenkohl sind GLP-1-Booster. Sie enthalten lösliche Ballaststoffe, die die Darmgesundheit unterstützen und GLP-1 um 30-40 % anheben. Probiere einen Brokkoli-Salat mit Feta und Olivenöl – lecker und effektiv.
Fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut oder Kefir (aus Vollmilch) bringen Probiotika ins Spiel, die die Darmflora optimieren und GLP-1 steigern. In Deutschland findest du tolle regionale Varianten, die perfekt zu LCHF passen.

Bewegungstipps: So boostest du GLP-1 durch Sport in deinem Alltag

Bewegung ist dein natürlicher GLP-1-Verstärker, und das Beste: Du brauchst keine Marathonläufe. Als LCHF-Follower weißt du, dass moderate Aktivität deine Fettverbrennung ankurbelt.
HIIT-Training (High-Intensity Interval Training) ist top: Kurze, intensive Einheiten wie 20 Minuten Burpees und Squats steigern GLP-1 akut um bis zu 100 %. Starte mit 3x pro Woche – es passt zu deiner Low-Carb-Energie.
Ausdauer und Spaziergänge: Ziel 10.000 Schritte täglich, ideal nach Mahlzeiten. Ein 30-minütiger Walk nach dem Essen boostet GLP-1 und stabilisiert deinen Blutzucker. In Deutschland nutze die Natur: Ein Spaziergang im Wald oder am See ist nicht nur erholsam, sondern auch GLP-1-freundlich.
Krafttraining: Hebe Gewichte 2-3x wöchentlich. Es hilft gegen Muskelschwund und verstärkt die GLP-1-Wirkung langfristig. Kombiniere es mit LCHF, um deine Muskeln mit Fetten zu füttern – du wirst dich stärker und satter fühlen.
Erinnere dich: Regelmäßigkeit zählt. Fang klein an, und du merkst schnell weniger Heißhunger.

Natürliche Supplements: Ergänzungen für deinen LCHF-Lifestyle

Supplements können deinen GLP-1-Boost unterstützen, aber wähle LCHF-kompatible. Berberin aus Pflanzen wie Berberitze ist ein Star: Es mimt GLP-1-Effekte und senkt Blutzucker. Nimm 500 mg täglich – ideal für Diabetiker in der Community.
Probiotika: Stämme wie Lactobacillus reuteri verbessern die Darmgesundheit und steigern GLP-1. Wähle kapselbasierte für Bequemlichkeit.
Bitterstoffe aus Chicorée oder Löwenzahn: Sie fördern GLP-1 durch Bitterrezeptoren im Darm. Ein Tee daraus ist dein täglicher Helfer.
Achte auf Qualität: In Deutschland gibt’s tolle Bio-Produkte. Kombiniere mit deiner Ernährung für maximale Wirkung.

Essverhalten ändern: Praktische Tipps für maximale GLP-1-Wirkung

Dein Essverhalten ist entscheidend. Langsam essen: Kaue 30 Mal pro Bissen – das gibt deinem Darm Zeit, GLP-1 auszuschütten.
Protein zuerst: Starte Mahlzeiten mit Protein und Fetten, Kohlenhydrate (aus Gemüse) zuletzt. Das maximiert GLP-1 und passt zu LCHF.
Kleine Mahlzeiten: Iss 3-4 Mal täglich (wenn es so bei dir passt), nicht zu große Mahlzeiten. Das hält das GLP-1 stabil und verhindert Blutzuckerspitzen.
Schlaf und Stress: 7-9 Stunden Schlaf boosten GLP-1 indirekt. Reduziere Stress durch Meditation – dein Körper dankt es dir mit besserer Hormonbalance.

Vorteile für Gewichtsmanagement und Gesundheit in der LCHF-Community

Durch natürliches GLP-1-Steigern profitierst du enorm: 3-8 % Gewichtsverlust in 6-12 Monaten, bessere HbA1c-Werte bei Diabetes und weniger Entzündungen. In LCHF verstärkt es den Ketose-Effekt, reduziert Heißhunger auf Carbs und schützt Herz und Nieren.
Studien aus 2025 bestätigen: Kombiniert mit LCHF, wirkt es gegen Fettleber und PCOS. Für dich in Deutschland: Es passt zu regionalen Trends wie Bio-Fleisch und Gemüse vom Bauernmarkt.

Fazit des Artikels: Natürlich GLP-1 steigern: Dein Weg zu mehr Sättigung mit LCHF

Starte heute mit natürlichen GLP-1-Boostern in deinem LCHF-Leben

Du hast es in der Hand. Mit diesen Tipps – von proteinreichen Meals über Bewegung bis Supplements – hebst du deinen GLP-1-Spiegel natürlich an. Probiere ein Wochenmenü: Frühstück mit Eiern und Avocado, Mittag Brokkoli mit Fisch, Abend Salat mit Nüssen. Bleib dran, und du spürst die Effekte: Mehr Sättigung, stabiler Blutzucker und ein leichteres Gewichtsmanagement.
Teile deine Erfahrungen in den Kommentaren oder in unserer LCHF-Deutschland-Community. Bleib gesund und motiviert – dein Körper wird es dir danken!

Studien zum Thema GLP-1 steigern für wissenschaftlich interessierte Leser

GLP-1 steigern durch Ernährung & Makronährstoffe (Protein, Ballaststoffe, Fette)

Dietary impact on fasting and stimulated GLP-1 secretion in different metabolic conditions – a narrative review  
  Autoren: Müller et al.
  Journal: American Journal of Clinical Nutrition (PMC)
  2024
  Hoher Protein- und Ballaststoffgehalt steigert postprandiale GLP-1-Sekretion signifikant; Protein-Diäten (z. B. 40 % Protein) erhöhen GLP-1 nach Mahlzeiten. Perfekt für LCHF.
  Link: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38218319/
Nutritional Approaches to Enhance GLP-1 Analogue Therapy in Obesity: A Narrative Review  
  Autoren: (nicht spezifiziert im Snippet, MDPI)
  Journal: MDPI (Nutrients oder ähnlich)
  2025
  Lösliche Ballaststoffe (z. B. Pektin) und Proteine triggern GLP-1 stärker; auch fermentierbare Fasern via SCFAs.
  Link: https://www.mdpi.com/2673-4168/5/4/88
Top Nutrients and Habits That Boost GLP-1 Naturally 
  Autoren: Pooja Toshniwal Paharia
  Journal: News-Medical (Review basierend auf Studien)
  2025
  Schlüssel: Proteine (Whey, Casein), gesunde Fette (Olivenöl, Avocados, Omega-3) und Ballaststoffe (fermentierbar) boosten GLP-1; Whey-Preload erhöht GLP-1 & PYY.

GLP-1 steigern durch Bewegung & Sport

One Year of Exercise After Weight Loss Increases Postprandial GLP-1 Secretion in Contrast to Usual Activity or GLP-1 Receptor Agonist Treatment  
  Autoren: Holt et al.
  Journal: Obesity (Wiley)
  2025
 1 Jahr regelmäßiges Training nach Gewichtsverlust steigert späte postprandiale GLP-1 um 37 % – stärker als übliche Aktivität oder Liraglutid. Verhindert Jojo-Effekt.
  Link: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40998556/
Habitual physical activity is associated with lower fasting and greater glucose-induced GLP-1 response in men 
  Autoren: (PMC)
  Journal: PMC
  Älter, aber relevant
  Gewohnheitsmäßige Aktivität senkt Fasten-GLP-1 und steigert glucose-induzierte Sekretion – „Sensitizing-Effekt“.
Combination of exercise and GLP-1 receptor agonist treatment reduces severity of metabolic syndrome…  
  Autoren: Sandsdal et al.
  Journal: Cardiovascular Diabetology
  2023 (aber hochaktuell zitiert)
  Bewegung + GLP-1-Mimik reduziert metabolisches Syndrom; Bewegung allein boostet GLP-1.

GLP-1 steigern durch Probiotika & fermentierte Lebensmittel

Beneficial Metabolic Effects of a Probiotic via Butyrate-induced GLP-1 Hormone Secretion  
  Autoren: Yadav et al.
  Journal: PMC (J Biol Chem)
  2013 (klassisch, oft zitiert)
  Probiotika (z. B. VSL#3) steigern GLP-1 via Butyrat-Produktion; reduziert Gewicht & Insulinresistenz.
Crosstalk between glucagon-like peptide 1 and gut microbiota in metabolic diseases  
  Autoren: (mBio)
  Journal: mBio
  2024
  Prebiotika/Probiotika fördern SCFAs → GLP-1; inkonsistent, aber positiv bei Übergewicht.

GLP-1 steigern durch Berberin als Supplement

Berberine enhances the function of db/db mice islet β cell through GLP-1/GLP-1R/PKA signaling pathway…
  Autoren: (Frontiers in Pharmacology)
  Journal: Frontiers
  2023/2025
  Berberin steigert GLP-1-Sekretion in Darm & Pankreas; verbessert β-Zell-Funktion.
Berberine-induced glucagon-like peptide-1 and its mechanism for controlling type 2 diabetes mellitus… 
  Autoren: (PubMed Review)
  Journal: PubMed
  2023
  Schlüssel: Berberin induziert GLP-1 via Darm-Mikrobiota & SCFAs; anti-diabetisch.
Berberine induces GLP-1 secretion through activation of bitter taste receptor pathways  
  Autoren: (Biochem Biophys Res Commun)
  Journal: ScienceDirect
  2015 (Grundlagenstudie)
  Berberin aktiviert bittere Geschmacksrezeptoren (TAS2R) → GLP-1-Sekretion.

Die LCHF Deutschland Akademie – mit Herz und Verstand

Seit 2015 bildet die  LCHF Deutschland Akademie aus und durfte viele Menschen auf ihrem Weg zum Coach begleiten.

 

Für wen ist die Ausbildung zum Gesundheits- und Ernährungscoach geeignet?

 

Begeisterte AbsolventInnen zwischen 18 und 70 Jahren, SchülerInnen, Mütter, JuristInnen, PädagogInnen, PhysiotherapeutInnen, FitnesstrainerInnen, HeilpraktikerInnen, GesundheitspflegerInnen, KonditormeisterInnen, Kaufleute aus den verschiedensten Bereichen…

Also für Menschen jeglichen Alters mit und gänzlich ohne Vorkenntnisse.

Was sie alle vereint ist das Interesse an ganzheitlicher Gesundheit. Das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele. Der Wunsch, fachlich fundierte Kenntnisse im Gesundheits- und Ernährungsbereich erlangen zu wollen, basierend auf den neuesten wissenschaftlichen Ergebnissen und Erfahrungen.

Für ihre eigene Gesundheit, die ihrer Familie, oder um anderen Menschen zu einem gesünderen Leben zu verhelfen.

All diese Menschen unterschiedlichen Alters und aus den verschiedensten Bereichen zeigen, es ist nie zu spät dazuzulernen und neu anzufangen!

 

Wann dürfen wir dich in der LCHF Deutschland Akademie begrüßen?

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Titelbild: mit Grok AI generiert

ache.margret@gmail.com

Gründerin von LCHF Deutschland und der LCHF Deutschland Akademie

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6 COMMENTS
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    Gnubbel 3. Februar 2026

    Liebe Margret, da hast du mal wieder ein heißes Thema am Wickel: Erst die kalorienfreien „Light“-Produkte, die uns vorgaukeln, dass wir den ganzen Tag essen können, ohne dick zu werden, aber in Wirklichkeit den ganzen Tag essen müssen, ohne satt zu werden – und jetzt, wo die Leute langsam dahinterkommen, dass das nicht funktioniert, diese fürchterlichen „Abnehmspritzen“, die unseren Hormonhaushalt vergewaltigen – alles nach dem Motto „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“. Und die Wissenschaftler spielen mit fanatischer Begeisterung an unseren Hormonen herum, und die Menschen werden immer dicker und immer kränker. Könnte es vielleicht sein, dass da irgendwas nicht stimmt, vielleicht sogar schon am Denkansatz?

    Halten wir doch einmal kurz inne in unserem Bestreben, der Natur und insbesondere unserem Gehirn, der Schaltzentrale für unseren gesamten Hormonhaushalt, ins Handwerk pfuschen zu wollen, und machen wir uns einmal Gedanken, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass wir nicht mehr satt werden und laufend Heißhungerattacken haben. Eine Ursache hatte ich in einem Gastartikel schon mal beschrieben: den allgemeinen Schlankheitswahn, der uns zu gezügelten Essern macht und unser Gehirn permanent unter Energiemangel setzt, wogegen sich das Gehirn erst mit Fressattacken wehrt und wenn das nichts nützt, unsere Gedanken nur noch ums Essen kreisen lässt (https://lchf-deutschland.de/gezuegeltes-essverhalten-nahrungsverzicht/). Die einfache Lösung: energiereiche Nahrungsmittel in ausreichender Menge zuführen, dann klappt das auch mit dem Sattwerden. Und wenn wir dabei noch unser Insulin im Zaum halten, dann brauchen wir auch keine Heißhungerattacken mehr zu fürchten.

    Eine weitere Ursache hatte ich seinerzeit bei unseren Katzen beobachtet: Es gibt ja diese „Dreamies“ und andere Leckerli, die man ganz oben auf den Kratzbaum schmeißt und sich dann hämisch freut, wenn die armen Kerlchen wie die Gestörten da hochrennen und sich über die Dinger hermachen. Warum tun die das? Warum lassen sie den halbvollen Futternapf stehen, wenn sie satt sind, aber bei diesen Geschmacksbomben können sie nicht mehr aufhören, und wenn der letzte Krümel verputzt ist, dauert es noch eine Weile, bis sie aufhören zu betteln? Klingeltʼs? Ja, genau: Auch unser Conveniencefutter ist vollgeknallt mit Geschmacksverstärkern, die eine unersättliche Gier nach mehr erzeugen und uns zur Freude von Produzenten und Einzelhandel am liebsten den ganzen Tag essen lassen. Es gibt ja zum Glück schon nahezu kalorienfreie Nahrungsmittel, mit denen das möglich ist, ohne dick zu werden (aber die, mit denen das möglich ist, ohne arm zu werden, müssen noch erfunden werden).

    Und das dritte: Wir sind chronisch unachtsam, auch beim Essen. Wie soll sich denn unser Organismus auf Nahrungsaufnahme einstellen, wenn wir ständig mit den Gedanken (und vielleicht auch mit den Augen und Ohren oder sogar mit dem ganzen Körper) woanders sind? Wenn unser Gehirn in der Gegend herumrödelt, anstatt den Organismus auf die Energieaufnahme vorzubereiten? Wenn es dem Körper signalisiert: „Ich habe jetzt Wichtigeres zu tun“, dann geht die Nahrung eben auf Halde, sprich: in die Fettzellen, dazu sind die ja da. Und wenn es dann irgendwann zurückkommt und merkt, ups, der Saft ist alle, dann kann es ja neue Nahrung anfordern.

    Merkst was? Es ist eine ganz einfache Formel: Satt essen mit energiereichen natürlichen Nahrungsmitteln und mit den Gedanken bei der Sache sein, dann klappt das mit den Hormonen ganz von allein. Das Herumspielen an GLP-1 & Co. können wir dann getrost den Wissenschaftlern überlassen, die leben schließlich davon. Halten wir uns lieber an die Natur, die weiß schon viel länger, was für uns gut ist.

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        Gnubbel 3. Februar 2026

        Liebe Margret, genau das war mein Sinnen und Trachten: noch einmal deutlich herauszustellen, dass eine Rückbesinnung auf die natürlichen Wurzeln unseres Menschseins (was neben der Ernährung eben auch unser Seelenleben beinhaltet) unseren Stoffwechsel oftmals auch von selbst wieder ins Gleis bringen kann – auch wenn die Wissenschaftler mitunter meinen, die Natur belehren und an unserem Hormonsystem herumschrauben zu müssen. Es ist ein Ding, jeden Tag ein neues Enzym zu entdecken und eine Studie darüber zu machen, was passiert, wenn man daran schraubt, und ein anderes, den Weg unserer Menschwerdung zurückzuverfolgen, wie es uns gelungen ist, im Einklang mit den Naturgesetzen zu denen zu werden, die wir heute sind. Dieses historische Bewusstsein vermisse ich oftmals aus dem Elfenbeinturm der Wissenschaft. Und wenn man unsere beiden Ansätze einmal übereinanderlegt, finde ich, dass wir alles andere als weit auseinanderliegen. Es kommt schließlich nicht darauf an, dass man auf derselben Stelle steht, sondern dass man aus verschiedenen Perspektiven in die gleiche Richtung blickt.

        Was meine Beobachtungen und Erfahrungen angeht, die zu sammeln ich ja bereits genug Zeit hatte, halte ich es mit Wilhelm Busch: „Der guten Menschen Hauptbestreben ist andern auch was abzugeben.“ – am liebsten natürlich als Ergänzung (auch gerne mit dem Finger in der Wunde^^), meine Mitleser wollen schließlich auch einen Mehrwert davon haben. 😉

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    Gnubbel 4. Februar 2026

    Liebe Margret, es ist doch immer wieder erstaunlich, was für neue Nuancen man entdeckt und was sich für neue Sichtweisen auftun, wenn man ein Buch oder einen Blogartikel etwas sacken lässt und nach einiger Zeit noch einmal liest – noch mehr, wenn man sich schon einmal darüber ausgetauscht hat. Echt schade, dass eure Blogartikel schon nach fünf Tagen wieder aus der Seitenleiste verschwunden sind, da wird es mitunter etwas schwierig mit einem zweiten Besuch. Andererseits weiß ich natürlich auch, dass nichts so alt ist wie die Zeitung von gestern. Und vielleicht ist ja meine Art, die Artikel chronologisch zu lesen, auch nicht so populär, wer weiß …

    Als ich mir Anfang des letzten Jahres nochmal den Peters vorgenommen hatte, konnte ich nicht ahnen, dass mir dieses zweite Mal Lesen in meinem Verständnis für die einzelnen Vorgänge in unserem Körper und besonders in unserem Gehirn einen Riesensprung nach vorn bescherte, noch viel größer als beim ersten Mal. Das legte sozusagen den Grundstein für die Reihe an Gastartikeln, von denen ich hoffe, dass meine Mitleser mindestens ebenso viele Aha-Erlebnisse hatten wie ich. Zurzeit schreibe ich übrigens gerade an einem zweiten Besuch in der Firma „Mensch“, und ich kann euch schon jetzt verraten, dass der rührige Firmenchef mal wieder ein handfestes Problem zu knacken hatte. Ihr dürft gespannt sein. 🙂

    Aber zurück zum Thema: Wenn ich so sechs bis sieben Jahre zurückdenke, da war ich auch gerade in einem Plateau gefangen und suchte verzweifelt nach einem Ausweg. Zu schön war die Erinnerung an die purzelnden Pfunde und zu frustrierend der Stillstand. Da wäre mir das GLP-1 sicherlich auch als Retter in der Not überaus willkommen gewesen. Das war die Zeit, als ich „Das egoistische Gehirn“ am Wickel hatte und mich ziemlich schwer tat, diese völlig andere Sichtweise auf das Thema „Übergewicht“ nachzuvollziehen. Erst als ich mir Monate später das zweite Buch „Mythos Übergewicht“ zu Gemüte führte, ging es mir auf wie ein Seifensieder, dass die ganzen Stoffwechselvorgänge vom ersten Abbeißen bis zur finalen Verwertung in den Muskel- bzw. Fettzellen nicht von den endokrinen Drüsen und auch nicht vom Darm oder gar von den Fettzellen (die alle nur „Befehlsempfänger“ sind), sondern vom Gehirn gesteuert werden (nun gut, vielen auf den Höhen der Wissenschaft scheint das bis heute nicht klar zu sein). Dort im Hypothalamus sitzt der Sensor, der das ATP in den Nervenzellen misst und anhand von dessen Niveau die Insulinausschüttung der Bauchspeicheldrüse und damit die Versorgung der Mitochondrien in den Nervenzellen mit Glukose steuert (dabei nutzt es den Umstand aus, dass der Glukosetransporter der Muskel- und Fettzellen insulinabhängig ist, der der Nervenzellen hingegen nicht, sodass es nur das Insulin herunterzuregeln braucht, um die Muskeln von der Versorgung abzuschneiden und die Glukose in die eigenen Zellen umzuleiten). Darüber hinaus hat es auch die Kontrolle über das Cortisol, das die geplünderten Glukosereserven wieder auffüllt, die Schilddrüsenhormone, Hunger- und Sättigungsbotenstoffe und viele andere mehr. Kurz gesagt, das Gehirn allein entscheidet anhand seines Energielevels, ob wir hungrig oder satt sind (mit „hungrig“ meine ich nicht das harmlose Magenknurren, sondern das quälende Gefühl, das wie ein Betonklotz auf Körper und Seele liegt und uns nur noch ans Essen denken lässt), und sendet dazu Nervenimpulse aus, die die entsprechenden Botenstoffe aktivieren. Und wenn wir einen Dreh gefunden haben, unser GLP-1 zu pushen, und uns hämisch freuen, wie wir damit unseren Körper ausgetrickst haben, dann kommt unser Gehirn und regelt es einfach wieder runter, weil es eben Hunger hat. Es macht also überhaupt keinen Sinn, den Verdauungstrakt mit irgendwelchen Füllstoffen zu veräppeln oder gar Sättigungsbotenstoffe zu injizieren – wenn das Gehirn anhand seines Energielevels merkt, dass es geleimt wurde, schlägt es mit Macht zurück und holt sich, was es braucht. Und das Gehirn hat Folterwerkzeuge in seinem Arsenal, die uns zum willenlosen Zombie machen und mitten in der Nacht vom Autopilot gesteuert zum Kühlschrank tappen lassen. Hunger im Gehirn ist extremer Stress, und die „Hungerkünstler“, die Tag für Tag ihr Gehirn mit Nahrungsentzug vergewaltigen, wissen gar nicht, was sie sich damit antun. Sie wollen ihren Körper bestrafen und treffen dabei nur ihr Gehirn. Aber den Kampf gegen sein eigenes Gehirn hat noch niemand gewonnen.

    Es soll ja sogar schon besonders schlaue Köpfchen gegeben haben, die den ATP-Sensor im Gehirn selbst austricksen wollten. Sulfonylharnstoff ist so ein Zaubertrank, der den Diabetikern verschrieben wird, weil er dem Sensor einen Energieüberschuss vorgaukelt, damit er das Insulin hochregelt, um so den Zucker aus dem Blut zu bekommen. Leider ist der Schuss schon oft nach hinten losgegangen, weil die Aufgabe dieses Sensors eben nicht darin besteht, den Blutzucker zu senken, sondern das Gehirn mit Energie zu versorgen. Und wenn der Sensor durch das Medikament verstellt ist und das Gehirn aufgrund des Glukosemangels in eine Energiekrise segelt, dann wäre dessen Besitzer bei weitem nicht der erste, der davon ins Koma fällt. Sollte man sich auch gut überlegen.

    Und so habe ich mich einen schönen Tages einmal hingesetzt und darüber nachgedacht, was ich mit der ganzen Abnehmerei eigentlich erreichen will. Spoiler: Das Ergebnis war ernüchternd! Im Grunde ging es doch nur darum, den Fatshamern zu gefallen, zum erlauchten Kreis der Schlanken und Schönen dazuzugehören – People pleasing in Reinstkultur. Ja, ich weiß, das tut weh, ist aber die nackte Wahrheit. Das Gejammer der Ärzte, dass wir Dicken alle gesundheitlich vor die Hunde gehen, ist in Wahrheit hohles Geschwätz, dafür bin ich das beste Beispiel: Ich war noch nie so gesund wie jetzt mit meinem BMI von 35. Dazu gehört natürlich auch, dass ich mich nicht mehr mit der Abnehmerei stresse, sondern einfach in Harmonie mit meinem Körper lebe, egal, wie politisch unkorrekt er aussieht. Und ich lasse es auch nicht mehr zu, dass die Fatshamer ihr Problem zu meinem machen; wenn sie mir wieder mit ihren Parolen kommen, kriegen sie eine entsprechende Antwort (komisch nur, dass sie mich seitdem in Ruhe lassen, sollte uns das nicht zu denken geben?). Nein, ich will niemandem mehr gefallen, die Leute haben mich genug genervt mit ihren Erwartungen, jetzt bestimme ich selbst über mein Leben und über meinen Körper. Und mein Gehirn findet das klasse und arbeitet wie ein Bienchen, was will man mehr in einem Alter, wo manch anderer schon sein Geburtsdatum nicht mehr weiß.

    Warum ich das alles schreibe? Nun, vielleicht gelingt es dem einen oder anderen meiner Mitleser, sich zu überwinden, diesen Irrsinn einfach loszulassen, und anzufangen zu leben. Ich würde ihm dann gerne einen Blumenstrauß schicken.

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