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Das LCHF Lebensmittel ABC: H wie heimische Superfoods 

Das LCHF Lebensmittel ABC: H wie heimische Supperfoods

 

Exotische Superfoods wie Goji-Beere, Acai-Beere und Acerola-Kirsche sind so in wie nie zuvor. Dabei sind sie oft teuer und belasten durch lange Transportwege die Umwelt. Viele heimische Lebensmittel sind ebenso nährstoffreich, außerdem frischer, preisgünstiger und umweltfreundlicher.  

Doch welche heimischen Alternativen bieten sich an? Wir haben da mal was vorbereitet! 

 

 

Das LCHF Lebensmittel ABC: H wie heimische Supperfoods

Das LCHF Lebensmittel ABC: H wie heimische Supperfoods

Das LCHF Lebensmittel ABC: H wie heimische Superfoods 

Mutter Natur ist nicht nur wundervoll anzuschauen. Sie bietet auch Pflanzen, die gut schmecken und förderlich für die Gesundheit sind. Wenn man sich ein wenig auskennt und die Augen offenhält, findet man in Wäldern, Parks, auf Wiesen, am Strand und sogar im eigenen Garten vielseitig nutzbare Sträucher, Bäume und Kräuter, die das ganze Jahr über wertvolle Nährstoffe liefern und locker mit den Exoten mithalten können. Unsere heimischen Superfoods stellen eine fantastische und vielfältige Bereicherung für die Küche dar und haben es verdient, in den Fokus gerückt zu werden. 

Die heimischen Früchte und Kräuter sind prall gefüllt mit gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen und eigentlich alte Bekannte. Leider laufen die meisten Menschen täglich achtlos an ihnen vorbei. Dabei belegen viele historische Dokumente, dass bereits seit Jahrhunderten unsere Superfoods als solche wahrgenommen wurden. So hat beispielsweise Hildegard von Bingen ein beachtliches Werk zu diesem Thema hinterlassen. Wildpflanzen sind also eine wahre Bereicherung für uns. Es gibt sie in Hülle und Fülle und fast monatlich hält eine davon ihre Kostbarkeiten bereit. Früchte, Blätter, Samen und Wurzeln: Häufig sind mehrere Teile der Pflanze nutzbar. Wir beschränken uns aufgrund der Vielfalt auf eine kleine, aber feine Auswahl. 

 

  • Brennnessel  
  • Eberesche 
  • Hagebutte 
  • Holunder 
  • Knoblauchrauke 
  • Sanddorn 
  • Schlehe 

 

Sanddorn eines der heimischen Superfoods

Sanddorn eines der heimischen Superfoods

Nährwerte am Beispiel Sanddorn: 

Sein typisch saurer, etwas herber Geschmack ist nicht jedermanns Sache, doch die vielen wichtigen Vitamine und Mineralstoffe sprechen ganz klar für ihn.   

Sanddorn enthält auf 100 Gramm durchschnittlich:  

Kohlenhydrate:  3,3 Gramm  

Protein:  1,4 Gramm 

Fett:  7 Gramm  

Ballaststoffe:  2 Gramm  

Sanddorn punktet mit bis zu 1.300 mg Vitamin C pro 100 g und liegt damit an der Spitze aller Gemüse- und Obstsorten. 

 

Gesundheitsfakten – heimische Superfoods und ihre gesundheitlichen Benefits 

 

Hagebutte 

Neben Sanddorn sind Hagebutten die heimischen Früchte mit dem höchsten Vitamin-C-Gehalt. Sie enthalten sogar mehr davon als Zitrusfrüchte. Die Sammelnussfrüchte entstehen aus den zarten weißen Blüten der Wildrose. Die glänzend roten Früchte reifen im Herbst heran. Der beste Erntezeitpunkt ist nach dem ersten Frost. Neben Vitamin C enthalten sie Vitamin A, B1, B2, Eisen, Zink, Natrium und mehr. 

  • Stärkt die Immunabwehr 
  • Antientzündliche Wirkung 
  • Liefert wichtige Pflanzenstoffe 
  • Unterstützt die Verdauung 
  • Enthält viele Ballaststoffe 
  • Stärkt Haut und Sehkraft 
  • Das enthaltene Lycopin schützt die Gefäße 

 

Holunder  

Der Holunder wird auch Fliederbeere oder Hollerstrauch genannt. Er bietet gleich zweimal im Jahr seine Schätze an. Im Frühsommer kann man seine duftenden Blütendolden ernten und daraus Tee oder Sirup herstellen. Im Herbst leuchten seine purpurschwarzen Früchte, die zu Saft, Sirup oder Gelee verarbeitet werden können. Rohe Holunderbeeren sind schwach giftigen und sollten vor dem Verzehr erhitzt werden. Neben einem hohen Gehalt an Vitamin C beinhalten sie auch Vitamin A, B-Vitamine, Eisen, Magnesium und Kalium sowie reichlich Antioxidantien.  

  • stärkt das Immunsystem 
  • Hilft gegen Fieber und Erkältung 
  • Ist auswurffördernd z.B. bei Bronchitis 
  • Entzündungshemmend z.B bei Blasenentzündung, Nasennebenhöhlenetnzündung 
  • Wirkt gegen Stress 

 

Eberesche 

Ab August reifen die orangeroten Früchte der Eberesche, die auch Vogelbeere genannt wird. oft fälschlicherweise als giftig bezeichnet werden. Pur schmecken die Beeren leicht bitter und säuerlich und können bei empfindlichen Menschen zu Magenschmerzen führen. Erhitzt sind sie eine Delikatesse mit wertvollen Inhaltsstoffen. Sie enthält sehr hohe Mengen an Vitamin C. Ihre enthaltenen Bitterstoffe unterstützen die Leber und den Verdauungstrakt. Die leuchtenden Früchte der Eberesche schmecken als Marmelade, Gelees oder Likör.
 

  • stärkt die Abwehrkräfte 
  • Wirkt stärkend und belebend auf den gesamten Organismus 
  • reinigend
     

Sanddorn 

Die kleine orange Beere ist super sauer und hat es in sich! Sie enthält super viel Vitamin C, weshalb man sie auch die “Zitrone des Nordens” nennt. Die leuchtenden Beeren wachsen von September bis Dezember. Doch Vorsicht! Sie wehrt sich gerne mit ihren zahlreichen sehr spitzen Dornen. Die säuerlichen Früchte lassen sich gut trocknen, zu Tee, Saft, Likör, Gelee oder Mus verarbeiten. Neben der hohen Konzentration von Vitamin C enthalten die Beeren auch reichlich Vitamin E, K, B12 und Provitamin A, sowie u.a. die Mineralstoffe Zink, Eisen, Calcium, Selen und Kupfer. Außerdem 18 Aminosäuren und viele wertvolle ätherische Öle. Na, wenn das mal kein Heimisches Superfood ist!
 

  • stärkt das Immunsystem nachhaltig 
  • Vitalisierende Wirkung für Körper und Seele 
  • Verbessert das allgemeine Wohlbefinden 
  • Carotinoide wirken antioxidativ und schützen vor lichtbedingter Hautalterung 
  • Fördert die Wundheilung 

 

Schlehe 

Als Schlehen werden auch die blauen bis schwarzen, etwa haselnusskerngroßen Beeren des Schwarzdorns, auch Schlehdorn, bezeichnet. Roh schmecken sie sehr bitter-sauer und sind erst nach ein paar Frostnächten verzehrbar. Durch die Kälte verlieren sie ihre Gerbstoffe und werden süßlich. Die Kerne enthalten Blausäure und sollten daher nicht mitverzehrt werden. Die Beeren können zu Mus, Saft oder Gelee verarbeitet werden. Ein wahrer Klassiker ist Sloe gin, der Schlehenlikör. Ganz besonders außergewöhnlich ist das Einlegen zu einer Art Olive. 

  • stärkt die Abwehrkräfte 
  • Entzündungshemmend 
  • Wirkt harntreibend und ist daher hilfreich bei Harnwegsinfekten 
  • Krampflösend 
  • Verdauungsanregend 
  • blutungslindernd 

 

Brennnessel 

Viele wissen, dass man die Blätter der krautigen Pflanze als Salat oder gekocht, wie Spinat essen kann. Auch Brennnesseltee ist den meisten bekannt. Doch das wirkliche Superfood sind die Samen, die von August bis in den Oktober hinein geerntet werden können. Mit ihrem leicht nussigen Aroma schmecken sie richtig gut und passen ganz wunderbar in Dips, auf Butter oder Salat gestreut oder im grünen Smoothie. Die Vitalbooster sind aber nicht nur wohlschmeckend, sie stecken auch voller Energie. 

  • Viel Eisen hilft bei all­gemeiner Müdig­keit, Er­schöp­fung und Leis­tungs­schwäche 
  • Bringen eine ordentliche Portion Eiweiß mit 
  • Caroti­noide unterstützen die Sehkraft 
  • entschlackend und harntreibend 

 

Knoblauchsrauke 

Die Knoblauchsrauke bezieht sich mit ihrem Namen auf den Knoblauchduft, der beim Zerreiben der Blätter entsteht. Vorteil ist, dass sie einen ebenso leckeren Geschmack hat, ihr Geruch aber nicht so permanent im Atem bleibt. Dies macht ihn zu einer wunderbaren Alternative. Daher hat das Kraut seine Bedeutung hauptsächlich als Würzpflanze. Roh verarbeitet schmeckt sie wunderbar in Quarkspeisen, Dips oder im Salat. Ähnlich wie bei der Brennnessel bildet auch die Knoblauchsrauke ab August grüne Schoten, aus denen die Samen zu ernten sind. Sie haben einen scharfen pfeffrigen Geschmack und können ebenso verwendet werden. Vor allem die enthaltenden Senfölglykoside und Saponine sowie einige ätherischen Öle machen ihn in seiner Wirkung so wertvoll. 

  • antibakteriell 
  • wassertreibend 
  • schleimlösend und auswurfsfördernd  

 

Zubereitungstipps  

Je nach Beere, Kraut oder Pflanze herrscht eine andere Zubereitungsart vor. Für alle gilt möglichst schonend, denn das erhält die wunderbaren Inhaltsstoffe, die sie zu einem heimischen Superfood machen. 

Ob dörren, einlegen, konservieren oder pur, um die wirklichen Superstars in die Küche zu bekommen genügt ein Spaziergang durch die Natur. 

 

Rezeptideen mit heimischen Superfoods?  

Du bist bereits Fan der heimischen Superfoods? Du hast Appetit bekommen und möchtest gleich loslegen? Prima! Wir freuen uns auf deine Rezeptideen! 

 

 

 

Wichtige Hinweise: 

  • Sammle nur was du sicher erkennst, um Verwechslungspartner auszuschließen und Vergiftungen vorzubeugen! (es gibt tolle Lehrwanderungen und Kurse) 
  • Nimm nur, so viel du brauchst! 
  • Lass immer genug stehen/hängen! 
  • Pflücke und sammle nur dort, wo es dir erlaubt ist! 
  • Vermeide bewirtschaftete Ackerfeldränder und “Hunde-Gassi-Wege“! 
  • Mehr ist nicht gleich mehr. Wie bei den exotischen Superfoods genügt es regelmäßig, aber kleine Mengen zu verzehren! 
  • Wir machen keine Heilversprechen und weisen dich darauf hin, dass allergische Reaktionen möglich sind. Bitte besprich therapeutische Einnahmen immer mit Fachpersonal! 

 

Seelenglück

 

Besuch von einem Elch - Leben in der Natur

Besuch von einem Elch – Leben in der Natur

Margret geht gerne in die Natur und fotografiert sie in allen Facetten, in ihrer unglaublichen Schönheit und Einzigartigkeit. In ihr entspannt sich Margret wundervoll und daran lässt sie dich mit ihren Bildern teilhaben.Kennst du schon unsere Seite Seelenglück? Du liebst kleine Auszeiten in Form von aussagekräftigen Bildern oder motivierenden Sprüchen? Prima, dann bist du hier genau richtig.

Sowohl Iris als auch Margret lieben motivierende und tiefsinnige Sprüche und werden hier ebenfalls immer mal wieder den einen oder anderen Spruch einstellen.

Lass die Seele baumeln und genieße dein Seelenglück!

 

 

 

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Neuigkeiten

 

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Margret Ache und Iris Jansen www.LCHF-Deutschland.de und LCHF Deutschland AkademieLCHF KongressLCHF MagazinFacebook,  Instagram und YouTube

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