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Osteoporose: Raus aus dem Gefühl der Zerbrechlichkeit

Osteoporose: Raus aus dem Gefühl der Zerbrechlichkeit

Die Osteoporose ist eine Erkrankung des Skeletts, bei der die Knochen an Festigkeit verlieren und leichter brechen. Was kann man dagegen tun? Genau darum geht es in diesem Gastartikel von Dagmar Schenten.

Osteoporose – Raus aus dem Gefühl der Zerbrechlichkeit

Osteoporose: Raus aus dem Gefühl der Zerbrechlichkeit von Dagmar Schenten

Für starke Knochen braucht es starke Muskeln, die richtige Belastung (Bewegung), den optimalen Brennstoff und alle notwendigen Vitalstoffe. Also alles, was der Körper zum perfekten Funktionieren braucht.

Problematik

Die Diagnose und die Vorstellung vom brüchigen Knochen untergräbt das Selbstwertgefühl und die Selbstsicherheit. Das Vertrauen in den Körper geht verloren und mit einem Schlag hat man das Gefühl, sich nicht mehr auf seine Knochen verlassen zu können.

 

Was mich in diesem Zusammenhang schockiert:

 

  • Muss erst ein Knochen oder gar Wirbel brechen, um auf Osteoporose aufmerksam zu werden?
  • Muss erst “Osteoporose” diagnostiziert sein, ehe die Vitamin D-Spiegelmessung von der Krankenkasse bezahlt wird? Was hat das denn mit Prävention zu tun?
  • Aussagen wie: „Sie müssen jetzt das Medikament X nehmen, sonst sitzen sie bald im Rollstuhl.“ „Essen sie viel Milchprodukte!“. „Was, ihr Vitamin D Wert ist bei 80 ng/l? Hören sie sofort auf damit, das ist toxisch!“ Solche Aussagen müssen sich Betroffene von Ärzten anhören.

 

Seit 35 Jahren kümmere ich mich um die Muskelkraft meiner Kunden. Seit fast 20 Jahren für einen großen Anbieter von gesundheitsorientiertem Krafttraining für Fitnesskunden, sowie auch in der medizinischen Kräftigungstherapie für Rückenpatienten und Osteoporose-Betroffene.

 

Seit Jahren haben wir spezielle Kräftigungsprogramme für Osteoporose-Betroffene, da intensive Belastung der Muskulatur sich in der Behandlung etabliert hat, Krafttraining stärkt Muskeln und Knochen. Fehlt die Belastung dann geht schnell Knochenmasse verloren.

 

Das ist die eine Seite, die aber nur funktioniert, wenn der Körper ausreichend mit den notwendigen Nährstoffen versorgt wird. Krafttraining in Mangelernährung führt nicht zu dem gewünschten Erfolg.

 

Reize, die im Krafttraining ausgelöst werden, um das Muskelwachstum anzuregen und die Knochenstabilität zu verbessern, benötigen die entsprechenden Baustoffe. Um zusätzlich auch eventuelle Reparaturen durchzuführen, braucht der innere Arzt noch mehr als unbedingt nötig.

 

Die Aufklärung und das Hintergrundwissen ist bei den meisten Betroffenen sehr gering. Viele berichten, dass ihnen der Rat der Mediziner und die oft verordnete medikamentöse Behandlung nicht ausreichend Unterstützung bieten, um mit der Diagnose “Osteoporose” und der Situation zurecht zu kommen. Zum Teil kursieren auch noch veraltete Ratschläge und es gibt kaum Ansätze, die Problematik von der Ursache her anzugehen. Schließlich sind auch viele Betroffene sehr verunsichert durch die Medien.

 

In vielen persönlichen Gesprächen und Beratungen und auch durch meine Vorträge über Osteoporose, die ich vor Coronazeiten immer wieder gehalten habe, habe ich festgestellt, dass unter den Betroffenen die Zusammenhänge zwischen Lebensweise, Ernährung und Bewegung und den Befindlichkeitsstörungen und der Krankheit, gerade in Bezug auf Osteoporose, wenig bekannt sind.

Wir müssen uns eines klar machen:

Der Knochen ist lebendig! Es finden ständig Auf-, Ab- und Umbauprozesse statt. Der Körper reagiert auf starke Belastung (aber auch auf unzureichende Belastung), repariert und regeneriert. Das alles funktioniert nur über eine gute Muskulatur, und diese erhalte und pflege ich nur über Bewegung und die gute Versorgung mit allen Nährstoffen. Dazu gehört natürlich noch frische Luft, Sonne, Wasser, Ruhe Erholung….uvm.

 

Die Auswertung von Ernährungsprotokollen von Osteoporose-Betroffenen zeigt oft folgendes Bild:

  • zu viele Kohlehydrate
  • zu wenig gesunde Fette
  • unzureichende Proteinversorgung

 

Dazu einen zu geringen Vitamin-D-Spiegel und fehlende Zufuhr von Cofaktoren, wie Magnesium, Vitamin K2, Omega-3-Fettsäuren, um nur die wichtigsten zu nennen.

Vitamin D

Wie viel Unterschied schon ein einziger Stoff machen kann, nämlich Vitamin D, erfuhr ich am eigenen Körper und später nochmals durch die Ausbildung zum Vitamin-D-Coach.

 

Vor fünf Jahren war mein Vitamin-D-Spiegel unterirdisch. Durch Zufall bin ich damals darauf gekommen. Ich war ja gesund, und ich hatte lediglich nur eine heftige Erkältung im Jahr. Nach dem Auffüllen mit Vitamin D hatte ich kaum mehr eine Erkältung und wenn doch, dann so gering, dass ich es fast nicht bemerkte.

 

Vitamin D kann ist auch für Osteoporose Betroffene einer der wichtigsten Faktoren für den Knochenstoffwechsel:

  • Vitamin D ist entscheidend für die Regulation des Kalziumstoffwechsels
  • Vitamin D wird in allen Körperzellen benötigt und steuert zahlreiche Gene und Stoffwechselprozesse. Betroffene berichten, dass oft schon das Auffüllen der Speicher und das Erhalten der Vitamin-D-Spiegel zu deutlichen Verbesserungen der Knochenqualtität führt.

Was ist zu tun:

Die Situation zu verändern und zu verbessern ist kein Sprint, sondern entspricht eher einem Dauerlauf.

 

Folgende Schritte halte ich für notwendig, um die Situation zu verbessern:

  1. Intensive Belastung (Stimulation)
  • ausreichend Bewegung mit dem richtigen Widerstand
  • Haltung bewahren
  • Sturzprophylaxe
  • fehlt Belastung, geht schnell Knochenmasse und Muskulatur verloren
  1. Ernährung, um dadurch Defizite auszugleichen
  • artgerechte Ernährung
  • mehr wertvolle Fette in die Nahrung integrieren
  • Reduktion der leeren Kohlenhydrate
  • an das Körpergewicht und an die Bewegung angepasste Zufuhr von Proteinen
  • frische Lebensmittel
  1. Nahrung ergänzen
  • Auffüllen der Vitamin-D-Werte nach Dr. von Helden
  • Nahrungsergänzung optimieren
  1. Informationsdefizit ausgleichen
  • Aufklären über Irrtümer bzgl. Osteoporose
  • “mutig”selbstverantwortlich die Gesundheit in die Hand nehmen, Knochenschwund ist kein Schicksal
  • Raimund von Helden
  • Dr. med. Jörg Spitz
  1. Stress reduzieren
  • schon allein das Gefühl, selbst etwas tun zu können, kann Stress reduzieren.
  • die Arbeit an negativen Glaubenssätzen

Zu mir:

Dagmar Schenten

62 Jahre

2 erwachsene Kinder

Diplomsportlehrerin

Bewegungs- und Ernährungscoach

 

Das  Bild zeigt den roten Faden, der sich durch mein Berufsleben zieht. Als Diplomsportlehrerin arbeite ich im Erwachsenensport und in der Rückentherapie und mein Motto „Ich stärke Ihnen den Rücken“ ist das Ziel meiner Arbeit, auch im übertragenen Sinn.

 

Die richtigen Dinge richtig tun! Qualität vor Quantität.

 

Ergänzend zu meiner alltäglichen Arbeit, absolvierte ich die Ausbildung bei Dr. Jens Freese zum Foodcoach, Paleocoach und  zum Berater für Ernährungsmedizin. Die Beschäftigung mit Vitamin D und die  Zertifizierung als Vitamin-D-Coach in der LCHF Deutschland Akademie sowie die immer größer werdende Zahl an Osteoporose-Betroffenen unter meinen Kunden, brachten mich dazu, mich intensiver mit dem Thema Osteoporose zu beschäftigen.

 

 

Diese Erkenntnisse und meine Erfahrungen in den Bereichen Bewegung und Ernährung möchte ich jetzt in einem Onlinekurs  “Gesunder Knochen – Starke Haltung“ zusammenführen. Der Kurs bietet Unterstützung für alle, die neben der medizinischen Begleitung, selbstverantwortlich ihre Gesundheit in die Hand nehmen möchten. Ich möchte aufklären, wie wir mit richtiger Ernährung Einfluss auf unsere Knochenqualität nehmen können, begleitet durch die richtige intensive Bewegung, um auch im Alter noch mehr Stabilität gewinnen können, körperlich wie mental.

 

Das erste Produkt meiner Arbeit ist ein kleiner 5-tägiger Gratis-Minikurs, zu dem ich alle Interessierten gerne einladen möchte.

 

Mein Gratis-Minikurs „Osteoporose? 5 Wege aus dem Gefühl der Zerbrechlichkeit“ unterstützt Sie, die momentane Situation besser einzuschätzen, für mehr Zuversicht und eine bessere Perspektive.

 

https://dagmarschenten442.lpages.co/osteoporose-minikurs/

 

Ihre

Dagmar Schenten

 

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Margret Ache und Iris Jansen www.LCHF-Deutschland.de und LCHF Deutschland AkademieLCHF KongressLCHF MagazinFacebook und YouTube

 

 

Titelbild: Wavebreakmedia by Envato.com

Bilder im Text: Dagmar Schenten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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1 COMMENT
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    Maelger 22. April 2021

    Sehr gut finde ich den Hinweis, dass man auch auf eine genügende Eiweißzufuhr achten soll. Diese Gesichtspunkt wird meist zu wenig beachtet. Natürlich sind die anderen Empfehlungen genauso wichtig: Vitamin D, K2, Krafttraining, LCHF.

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