Entzündungen und Low Carb Diäten: Aktuelle Studie
Low-Carb-Diäten und Entzündungen: Neue Erkenntnisse aus einer Meta-Analyse, für dich entschlüsselt
Was ist CRP und warum ist es ein wichtiger Marker bei Entzündungen?

Low-Carb-Ernährung und Entzündungen: Aktuelle Studie, für dich entschlüsselt
Bevor wir in die Studie eintauchen, eine kurze Erklärung: Das C-Reaktive Protein ist ein Protein, das die Leber produziert, wenn Entzündungen im Körper toben. Es ist wie ein Alarmsignal: Niedrige Werte bedeuten Frieden, hohe Werte bedeuten Krieg, also Probleme. Chronische Entzündungen sind ein unsichtbarer Feind – sie fördern Übergewicht, Insulinresistenz und Herzinfarkte. Viele Faktoren beeinflussen CRP, darunter Rauchen, Stress und auch die Ernährung. Low-Carb-Diäten, bei denen weniger als 45 % der Energie aus Kohlenhydraten stammen, versprechen nicht nur Gewichtsverlust, sondern auch eine Dämpfung dieser Entzündungen. Aber stimmt das wirklich? Frühere Studien waren widersprüchlich, daher haben Forscher nun die besten verfügbaren Daten zusammengefasst.
Methodik der Studie: Low-Carb-Diäten und ihre Wirkung auf Entzündungen im Überblick
Senken Low-Carb-Diäten Entzündungen und CRP-Werte? Die Ergebnisse einer Meta-Analyse
Die entzündungshemmende Wirkung von Low-Carb-Diäten im Detail: Mechanismen und Einflussfaktoren
Wie du mit Low-Carb-Diäten Entzündungen und erhöhte CRP-Werte effektiv senken kannst
Praktische Tipps: So gelingt der Einstieg in eine Low-Carb-Diät gegen Entzündungen
Fazit: Low-Carb-Diäten als vielversprechender Ansatz bei Entzündungen und chronischem Stress
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Gnubbel 30. Juli 2025
Es macht mich jedesmal tieftraurig, wenn ich sehe, wie sich die etablierte Wissenschaft mit Datenerhebungen, zum Teil noch nicht mal aus eigenen Studien, begnügt und sich und uns jegliche naturwissenschaftlichen Herleitungen zu Ursachen und Auswirkungen schuldig bleibt. Beliebtestes Beispiel: das immer wieder herangezogene Übergewicht, das ja für so ziemlich alle Krankheiten der Welt schuldig gesprochen wird. Hier soll es also ein Risikofaktor für systemische Entzündungen sein. Nun, ich hatte vor einigen Jahren meinen CRP-Wert bestimmen lassen, der damals bei 26 lag (normal ist unter fünf). Ein Jahr später, ich hatte aus schon mal erwähnten Gründen deutlich zugenommen, lag er unter fünf. Und kurz darauf las ich in der Wikipedia, dass Werte über 500 gar nicht so selten seien. Wie war das nochmal mit dem Übergewicht? Vielleicht lag es ja auch mit daran, dass ich meine Omega-3-Ration inzwischen deutlich erhöht hatte?
Auch hätte ich mir gewünscht, dass gerade beim Thema Übergewicht ein wenig mehr Augenmerk auf die Ursachen gelegt würde, anstatt zu sagen, ist eben so, und das ist ganz schlimm. Da ist die Hirnforschung schon ein wenig weiter, und die hat festgestellt, dass die besagten Entzündungen nicht vom Übergewicht herrühren, sondern genau wie das Übergewicht eine Folge von chronischem Stress sind und dass Übergewicht keine Krankheit und auch nicht die Ursache für solche, sondern eine sehr effektive und schonende Art der Stressbewältigung ist. Aber mit dem Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität hat sich die evidenzbasierte Forschung schon immer schwer getan.
Ja, gut möglich, dass Lachs statt Wurst besser für den CRP-Wert ist. Allerdings sollte man dabei das Budget des Konsumenten nicht außer Acht lassen; teuren Lachs muss man sich gerade in Anbetracht der aktuellen Preisentwicklung erst mal leisten können. Wenn ich mein Kleingeld für auserlesene Nahrungsmittel opfere und dann die nächste Mieterhöhung oder Stromrechnung ins Haus flattert, dann dürfte das für meinen Stresspegel und damit auch für meinen CRP-Wert wohl alles andere als günstig sein. Ich denke, ein wenig mehr Realismus seitens unserer Evidenzbasierten und ab und zu ein Blick über den Tellerrand würden uns sicherlich gut tun.
Wenn wir einmal einen Blick über den Großen Teich werfen, so können sich einer Statistik zufolge etwa 90 Prozent der Amerikaner keine gesunden Nahrungsmittel mehr leisten. Und wenn ich so lese, was dort in den Regalen und nachher auf deren Tellern liegt, dann läuft es mir eiskalt den Rücken runter, auf was auch wir hier zutreiben. Aber eins haben die Amerikaner uns bereits voraus: Bei denen liegen die verschiedensten Nahrungsergänzungsmittel wie selbstverständlich in den Supermarktregalen, und dort zerreißt sich auch niemand das Maul, was Vitamine für eine sinnlose Geldmache wären.
Und was letztendlich das Budget angeht, so können wir das am Beispiel des Omega-3-Öls ganz einfach nachrechnen: Der Omega-3-Gehalt von Wildlachs liegt bei einem Prozent (https://angelmagazin.de/ernaehrung/omega-3-fisch/); wenn wir also vier Gramm EPA und DHA zu uns nehmen wollen, dann müssten wir stattliche 400 Gramm Wildlachs verspeisen! Wenn ich mir dagegen 15 Gramm gutes Omega-3-Öl (https://omega3zone.de/) einverleibe, dann habe ich für dieselbe Menge gerade mal 1,50 Euro bezahlt und dabei noch den Vorteil, dass mir die ganzen giftigen Schwermetalle, die sich vorzugsweise im Fett der wildlebenden Meeresfische anreichern, erspart bleiben.
Ja, die Mathematik ist schon eine nützliche Sache – vorausgesetzt, dass man das Gespür dafür behält, dass bei einem Radfahrer mit errechneten 240 km/h irgendetwas nicht stimmen kann. 😉
Gnubbel 30. Juli 2025
Zu den Amerikanern und den Vitaminen (die dort übrigens nicht nur viel populärer, sondern auch viel billiger sind als bei uns) sei hier noch ein Link nachgeliefert: https://www.strunz.com/news/140-millionen-….html
Gnubbel 30. Juli 2025
Sorry, mit den Punkten in der Adresse war die Blogsoftware wohl etwas überfordert. Hier der Kurzlink: https://bab.si/dmqc
Margret Ache 3. Januar 2026
Lieber Gnubbel,
von Herzen Dank für diesen tiefgründigen Kommentar. Du bringst es so treffend auf den Punkt: Übergewicht als Stressbewältigung, die Kostenfrage und vor allem die einfache, aber überzeugende Omega-3-Mathematik. Es ist erfrischend, wie Du Evidenz mit realem Leben und gesundem Menschenverstand verbindest. Danke für diese wertvolle Erinnerung.