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Genährt ernährt – von innen Dein Außen gestalten

Julia Gruber – Genährt ernährt

Julia Gruber hat im Low Carb – LCHF Magazin mit ihrem Artikel „Genährt ernährt – von Innen dein Außen gestalten“ die Ernährungsumstellung von einer anderen Seite beleuchtet: der inneren Einstellung.

Genährt ernährt – von innen dein Außen gestalten

Die meisten Menschen beschäftigen sich mit Ernährung, weil sie entweder abnehmen möchten oder weil sie Beschwerden haben, die sie mithilfe einer gezielten Ernährung loswerden möchten.

 

In diesem Artikel möchte ich eine Ernährungsumstellung einmal von einer anderen Seite beleuchten, nämlich von der der inneren Einstellung. Die ist hilfreich, wenn Du Deine Ernährung nicht nur kurzfristig ändern, sondern langfristig gesund und förderlich gestalten möchtest.

 

 

Das Konzept von „Primary Foods“

 

Mein Lehrer am Institute for Integrative Nutrition, Joshua Rosenthal, hat den Begriff „Primary Foods“ geprägt. Das, was er primäre Nahrungsmittel nennt, ist eben nicht unser Essen, sondern alles andere um uns herum, was uns ebenfalls nährt. Unsere Beziehungen. Unsere Familie. Die Arbeit. Das lebenslange Lernen. Und so weiter!

 

Er nennt sie primäre Nahrung, weil er sie als noch wichtiger einstuft, als die tatsächliche Ernährung!

 

Selbstverständlich heißt das nicht, dass es egal ist, was Du isst. Sondern es bedeutet, dass Du Dich um die Lebensbereiche der primären Nahrung so kümmerst, dass Du zufrieden und glücklich bist mit Deinem Leben! Wenn Du das bist, greifst Du ganz automatisch zu Nahrungsmitteln, die Dir guttun und Energie geben, nicht Energie rauben!

 

Experten schätzen, dass 50% des Erfolges bei einer Gewichtsreduktion durch Glücklich-Sein kommt!

 

Wenn Du also die Grundregeln von LCHF schon in Dein Leben integriert hast, dann empfehle ich, den Fokus von der Ernährung wieder ein wenig wegzunehmen. Wenn Du Dich an die Grundregeln hältst, dann läuft die nämlich von alleine. Und Du kannst Dich um andere Lebensbereiche kümmern.

 

 

Ergründe, wo Du ansetzen kannst

 

Ich empfehle Dir, nicht alle Lebensbereiche gleichzeitig anzugehen, um sie zu verbessern. Suche Dir zwei heraus, die Dir besonders wichtig sind oder wo Du schnell gute Verbesserungen erzielen kannst.

 

Lebensrad zum Thema genährt ernährt

Hierzu gibt es die wundervolle Übung „Rad des Lebens“. Male einen Punkt auf die Linie jeder Kategorie, um anzuzeigen, wie zufrieden Du mit jedem Bereich bist. Male den Punkt im Zentrum des Kreises, um Unzufriedenheit abzubilden oder an der Peripherie, um Zufriedenheit abzubilden. Die meisten Menschen landen irgendwo dazwischen.

 

Verbinde am Ende Deine gezeichneten Punkte mit einer Linie, um Dein Lebens-Rad zu sehen. Ermittle dann die zwei Bereiche, wo Du ab sofort mehr Zeit und Energie aufwenden möchtest, um mehr Ausgewogenheit herzustellen.

 

Wenn Du die zwei Bereiche gefunden hast, dann überfordere Dich nicht! Schreibe Dir einen bis zwei konkrete Schritte auf, die Du als erstes, als nächstes, tun kannst, um diesen Bereich zu verbessern! Nicht mehr.

 

Und dann unternimm diese Schritte.

 

 

Essen als Belohnung oder als Trost

 

Bestimmt kennst Du die Situationen, in denen Du Dir „etwas gönnst“, weil Du einen harten Tag hattest. Oder weil Du etwas zu feiern hast, worauf Du stolz bist. Oder um Frust zu betäuben, indem Du zur Bewältigung zu Essbarem oder einem Getränk greifst.

 

Diese Muster haben wir in der Kindheit gelernt. Sie sind nicht besonders hilfreich, wenn wir eigentlich gesund essen möchten.

 

Deswegen lade ich Dich ein, zu überlegen, wie Du Dich belohnen oder trösten könntest, ohne dass es mit Essen oder Trinken zu tun hat (und auch nicht unbedingt mit Shoppen!).

 

Erstell eine Liste mit mindestens fünf Dingen, die Du in einem solchen Moment tun kannst!

 

Das können ganz einfache Dinge sein, zum Beispiel Dein Lieblingslied hören, Deine beste Freundin oder Deinen Kumpel anrufen, ein Fußbad machen, eine Duftkerze anzünden oder Deine Katze streicheln. Du kannst aber auch aufwändigere Sachen aufschreiben, zum Beispiel, dass Du Dir zur Belohnung Zeit nimmst, endlich wieder einmal ein Bild zu malen, an Deinem Modellflugzeug zu basteln oder ein altes Hobby wieder aufleben zu lassen.

 

Das ist Belohnung in Form von Selbstwertschätzung und Zeit für Deine eigenen Vorlieben und Bedürfnisse.

 

Falls Du jetzt denkst, das sei zu egoistisch, sich Zeit für Dich und Deine Herzensangelegenheiten zu nehmen, dann bedenke bitte: Nur wenn es Dir richtig gut geht, dann geht es auch den Menschen in Deinem Umfeld gut. Es ist also kein Egoismus, wenn Du Dich um Dich selber kümmerst, sondern es kommt allen um Dich herum zugute!

 

 

Ein möglicher erster Schritt

 

Genauso wie man in der Ernährung sagt, dass die erste Mahlzeit des Tages sehr wichtig ist, weil sie den Ton für den ganzen Tag angibt, so ist auch die erste Handlung des Tages ein wichtiger Faktor dafür, wie der restliche Tag ablaufen wird.

 

Überleg doch einmal: was ist das erste, was Du morgens tust?

 

Drückst Du mehrere Male den Snooze-Button auf Deinem Wecker bis Du aufstehst? Tastest Du mit halbgeschlossenen Augen nach Deinem Handy und scrollst Dich durch Deine Facebook News? Schlurfst Du in die Küche und setzt die Kaffeemaschine in Gang?

 

Oder hast Du Dir eine positive, stärkende und proaktive Morgenroutine angewöhnt?

 

Das wäre nämlich ein erster Schritt, den Du tun kannst, um gleich morgens mit einem guten Gefühl in den Tag zu starten.

 

Die Optionen hierfür sind unzählig! Am einfachsten ist sicherlich, wenn Du nach dem Aufstehen sofort Dein Bett machst.

 

Lustiger Fakt hierzu: In einer Umfrage von hunch.com wurden 68’000 Menschen zu ihren Schlaf- und Tagesroutinen befragt. Von denjenigen, die täglich ihr Bett machten, gaben 71% an, dass sie glücklich seien. Und von denen, die ihr Bett nicht machten, bezeichneten sich 62% als unglücklich.

 

Aber egal ob es nun das Bettmachen ist oder etwas Anderes als ein Glas Wasser trinken, meditieren oder ein paar Affirmationen aufsagen – versuche doch in den nächsten 21 Tagen einmal, jeden Morgen mit einer Handlung zu beginnen, die Dich positiv, energiegeladen und mit einem guten Gefühl in den Tag starten lässt.

 

Und beobachte einmal, wie sich das auf Deine Ernährungsgewohnheiten auswirkt.

 

Vielen herzlichen Dank für diesen interessanten Artikel „Genährt ernährt – von innen dein Außen gestalten“, liebe Julia Gruber.

 

Podcast und Verlosung

 

Julia Gruber ist ErnährungsCoach, Rezepte-Entwicklerin und Motivatorin, aktuell hat sie einen Podcast zum Darmglück gestartet:  https://www.gruber-ernaehrung.ch/podcast Der Online Kurs zur optimalen Darmernährung „Das Darmglück“, für alle, die unter Blähungen, Allergie,n Schmerzen oder chronischer Müdigkeit leiden,  startet am 24.9.  Am 18.9. macht Julia Gruber dazu ein Webinar und man kann sich schon auf die Warteliste setzen lassen:  https://www.gruber-ernaehrung.ch/darmglueck

 

Verlockend ist das Gewinnspiel zum Start des Darmglücks: 3 amazon Gutscheine im Wert von je 50,00 Euro werden verlost https://www.gruber-ernaehrung.ch/podcast-launch-verlosung/ ernaehrung.ch/darmglueck

 

www.LCHF-Deutschland.de

 

Bildrechte: Titelbild Fotolia, alle anderen Bilder Julia Gruber.

 

 

 

 

 

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info@lchf-deutschland.de

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2 COMMENTS
  • Andreas 23. August 2018

    Morgenrituale sind sehr wichtig. Wenn du ein Ziel hast, das du erreichen möchtest, hilft es ungemein, sich an ein tägliches Morgenritual zu gewöhnen. Es hilft dir, diszplinierter zu werden und ins Handeln zu kommen. Wenn du morgens zuerst dein Bett machst, hat das einen positiven Einfluss auf dich, weil es das erste kleine Erfolgserlebnis an diesem Tag darstellt. Danach kannst du dich hinsetzen und deine 4 wichtigsten Ziele aufschreiben, damit sich diese mehr und mehr in dein Unterbewusstsein einprägen und es für dich immer einfacher wird, Schritte in Richtung deiner Ziele zu unternehmen. Danach wäre eine Meditationseinheit von 20 Minuten ideal. Die Meditation hilft dir dabei, die von deinem Verstand zu entkoppeln und zu lernen, dass das, was „aussen“ passiert eigentlich keinen Einfluss darauf hat, wer du bist. Meditation ist nicht etwas, das man lernt und dann kann man es. Es ist vielmehr ein ewiges „üben“. Je mehr du das machst, desto besser schaffst du es, dich unabhängig von deinen äusseren Umständen zu machen. Danach noch eine kleine Sporteinheit von vielleicht 30 Minuten und der Tag gehört dir. Egal wie du geschlafen hast oder wie du aufgestanden bist. So wird jeder Tag ein guter Tag. Anfangs muss man sich das richtig Vornehmen, um ein solches Ritual in sein Leben zu integrieren. Doch wenn du es so weit bringst, dass du dich daran gewöhnt hast, geht das von alleine, ohne Anstrengungen. Dann hast du ein Morgenritual in deinem Leben integriert, dass dir Energie, Freude, Vitalität und das Gefühl vermitteln wird, alles zu schaffen. Es loht sich wirklich. Und wenn du keine Ziele hast, solltest du dir als erstes überlegen, was für dich erstrebenswerte Ziele wären. Jeder braucht Ziele um zu wachsen, das ist extrem wichtig.

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