Home / Gesundheit  / Fettleber  / Wie kann das Risiko einer Fettleber eingeschätzt werden?

Wie kann das Risiko einer Fettleber eingeschätzt werden?

Mediziner setzen vermehrt auf den Fatty Liver Index (kurz: FLI), um das Risiko einer Fettleber einzuschätzen. Der Wert wird aus dem Körpergewicht, der Größe, dem Taillenumfang sowie den Laborwerten für Triglyzeride und Gamma-GT errechnet. Ab einem FLI über 60 liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Leberverfettung vor.

 

Doch wie entsteht überhaupt eine Fettleber?

Vielen ist nicht klar, wie eine Fettleber entsteht, wenn Alkohol als Grund ausscheidet. Ähnlich, wie die von Feinschmeckern geschätzte Fettleber bei Gänsen. Das Gänseleber stammt zu einem Teil aus Frankreich oder Ungarn, wo den mit Gewalt gemästeten Tieren die durch Maisbrei verfettete Leber entnommen und als Delikatesse („foie gras“) verkauft wird.

 

Wird die menschliche Leber dauernd mit einem Überangebot an Kohlenhydraten (Zucker und Stärke) belastet, werden die Kohlenhydrate, die nicht verbraucht werden, in der Leber zu Fett umgebaut und bei einem Überangebot auch dort eingelagert. Dadurch steigt das Risiko eine Fettleber zu entwickeln drastisch. Das passiert nicht nur bei übergewichtigen Menschen, inzwischen sind über 15% der schlanken Menschen ebenfalls betroffen. Insgesamt leiden inzwischen etwa 25% der Deutschen an einer Fettleber.

 

Die aus dem NDR bekannten Ernährungs-Docs haben das Thema Fettleber in einer ihrer Sendungen vorgestellt.“Weit verbreitet und selten bemerkt: Knapp ein Viertel aller Erwachsenen hierzulande ist von Leberverfettung betroffen – und die Zahl nimmt stetig zu. Von den stark Übergewichtigen und den Diabetikern haben rund 85 Prozent eine Fettleber, und bereits jedes dritte übergewichtige Kind leidet an dieser Krankheit.“ : https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Fettleber-erkennen-und-behandeln,fettleber102.html

 

Wo kann der FLI ermittelt werden?

 

Der Fatty-Liver-Index (FLI) wurde von dem Italiener Giorgio Bedogni (1) und seinen Kollegen erfunden. Er soll relativ zuverlässig anzeigen, ob die Leber verfettet ist. Hier geht es zu dem Rechner, geben Sie einfach Ihre Werte ein und Sie erhalten sofort Ihr Ergebnis.

 

Warum treten Fettleber und Typ-2-Diabetes so häufig zusammen auf?

 

Weil eine verfettete Leber nicht mehr ihren angedachten Aufgaben nachkommen kann. Dazu gehört eben auch die Regulation des Blutzuckers. 2010 berichteten Tübinger Forscher über das schon länger bekannte „Fetuin-A“ (2), einem Zucker-Eiweißstoff: Es blockiert die Wirkung des blutzuckersenkenden Hormons Insulin und ist bei einer verfetteten, entzündeten Leber in einer erhöhten Konzentration im Blut zu finden. Durch die Hemmung der Insulinwirkung, steigt der Blutzucker an und führt zu einem Prädiabetes und zu Schäden an den Gefäßen. Ein Teufelskreis.

 

Wie kann der Teufelskreis durchbrochen und das Risiko für Krankheiten minimiert werden?

 

Im Grunde genommen ist es ganz einfach: Die Kohlenhydrate reduzieren und Bewegung ins Leben bringen. Diese Umstellung führt dazu, dass weniger Insulin produziert werden muss, der Insulin- und Blutzuckerspiegel sich wieder auf ein gutes Niveau einpendeln. Die Leber kann sich erholen und das Risiko für Folgeerkrankungen minimiert sich. Rezepte für eine gesunde Ernährung mit wenigen Kohlenhydraten und dafür mit mehr gesunden Fetten finden Sie in unseren Kochjournalen.

Das Kochjournal „Geschmacksabenteuer für unsere süßen Kleinen“ (und auch für die süßen Großen ;-))

Wie gelingt es Eltern, ein Zuviel an Zucker bei den süßen Kleinen zu umgehen/vermeiden? In unserer heutigen Welt ist Zucker omnipräsent und schon lange kein Luxusartikel mehr. Ganz im Gegenteil! Doch die Dosis macht das Gift. Es spricht nichts dagegen, den Kindern täglich eine kleine Kinderhandvoll Süßigkeiten zu geben. Aktuell liegt der Zuckerkonsum der EU-Bürger aber bei 40 Kilogramm Zucker pro Kopf im Jahr. Das sind 110 Gramm Zucker pro Tag! Dabei wird der sogenannte Haushaltszucker jedoch nur in relativ geringen Mengen als Zucker im Haushalt verbraucht. Das meiste steckt in industriell verarbeiteten Produkten, wie Kakaopulver, Kaltgetränken, Knabberartikeln und Eis, aber auch in Feinkostsalaten, Gewürzgurken, Ketchup, Rotkohl oder Pizza.

Welche zuckerreduzierten oder zuckerfreien Alternativen gibt es beim Kochen und Backen? Genau um diese geht es in dem Kochjournal „Geschmacksabenteuer für unsere süßen Kleinen“. Die Rezepte schmecken natürlich auch der ganzen Familie.

 

Liebe Eltern, wir geben Ihnen Anregungen, wie Sie Ihre süßen Kleinen mit weniger Zucker gesund ernähren, damit Sie mit Ihren Kindern mit Leichtigkeit gesund durchs Leben gehen können. Wir haben 64 Rezepte für Sie ausprobiert und aufgeschrieben. Auch gibt es einige Artikel mit Informationen von Müttern und Vätern, mit Schilderungen aus dem ganz normalen Alltag.

 

Haben wir Sie neugierig gemacht? Prima! Das Geschmacksabenteuer für unsere süßen Kleinen kann bei der Expert Fachmedien GmbH bestellt werden. Dort finden Sie auch eine Leseprobe, um sich einen besseren Eindruck verschaffen zu können. Der Einführungspreis beträgt EUR 6,00.

 

Stöbern Sie auch gerne durch die Rezepte auf unserer Website, egal ob Low Carb, LCHF, Keto oder zuckerfrei, Sie werden etwas finden.

 

Margret Ache / www.LCHF-Deutschland.de und LCHF Deutschland Akademie

 

 

 

 

(1) https://bmcgastroenterol.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-230X-6-33

 

(2) http://www.diabsite.de/aktuelles/nachrichten/2014/141210.html

Print Friendly, PDF & Email

info@lchf-deutschland.de

Review overview
Keine Kommentare

Kommentieren