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Vitamin D und Myasthenia gravis

Rachitis

Was ist Myasthenia gravis?

Unter Myasthenia gravis versteht man eine Nervenkrankheit, bei der die Signalübertragung zwischen Nervensystem und Muskeln gestört ist. Hauptsymptom ist eine Muskelschwäche, die bei den Betroffenen jedoch leicht unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Bisher galt eine symptomatische Therapie für möglich, eine Heilung jedoch für unmöglich. Die genaue Ursache der Erkrankung ist unklar. Bekannt ist allerdings, dass sie zu den Autoimmunerkrankungen zählt.

Eine brasilianische Studie

Anfang des Jahres wurde eine Studie aus Brasilien publiziert, die von einer Befreiung jeglicher Symptome der Erkrankung berichtete. Dr. Raimund von Helden schreibt dazu auf seiner Website: „Mit einem Vitamin-D-Spiegel zwischen 400 und 600 ng/ml gehen die Autoren an die Grenze zur Toxizität und erzielen einen erstaunlichen Erfolg. Nach Beginn der Therapie im Mai trat eine Besserung ein, die im Dezember eine völlige Symptomfreiheit ergab. Eine Toxizität des Vitamin D wurde von den behandelnden Ärzten immer wieder gesucht, zum Glück jedoch nicht gefunden. Das Calcium im Serum blieb ungerührt.“

Was kann Vitamin D noch?

Ein einer aktuellen Studie konnten US-Forscher beweisen, dass ein hoher Vitamin-D-Spiegel  vor bestimmten Krebsformen schützt. Hierzu schrieb Dr. Raimund von Helden „Die Studie des Pharma-unabhängigen Team von Grassrootshealth.net hat eine Sensation geschafft: Der statistische Nachweis, dass höhere Vitamin-D-Spiegel mit einem verminderten Krebsrisiko verbunden sind. Umgekehrt ist ein Vitamin-D-Spiegel unter 40 ng/ml mit einem unglaublichen Risiko gekoppelt.“ In seinem Video erklärt Dr. von Helden die Studie.

Welche Lebensmittel enthalten Vitamin D?

Foods containing vitamin D on a wooden background. View from above

Foods containing vitamin D on a wooden background. View from above

Zum Beispiel fetter Seefisch, Eier, Käse oder Rinderleber. Unabdingbar ist, das sie Qualität der Lebensmittel sehr hoch ist. Denn umso schlechter die Qualität, umso weniger Vitamin D.

Ist ein Vitamin-D-Mangel wahrscheinlich?

Ja, besonders nach dem Winter wiesen viele Menschen einen Mangel auf. Unser Körper kann Vitamin D nur unter dem Einfluss von UV-Strahlen bilden, wenn die Sonne hoch genug am Himmel steht. Das ist in unserem Land im Winterhalbjahr leider nicht der Fall. Daher leiden viele West- und Nordeuropäer nach dem Winter unter einem Vitamin-D-Mangel.

Wie lässt sich ein Vitamin-D-Mangel feststellen?

Lassen Sie beim Ihrem Hausarzt einen Bluttest machen. Oder überprüfen Sie Ihren Spiegel mit einem sogenannten Test-Kit. Dabei wird, wie beim Blutzuckertest, aus der Fingerbeere ein Tröpfchen Blut entnommen. Dies wird zur Analyse in ein Labor geschickt und Sie erhalten nach einigen tagen das Ergebnis.

Der Spiegel ist zu niedrig?

Am besten ist es, den Vitamin-D-Mangel mit Tabletten oder Tropfen auszugleichen. Wenn Sie mit der Dosierung unsicher sind, bietet Ihnen Dr. von Helden die Möglichkeit einen Vitamin-D-Therapeuten in Ihrer Nähe zu finden. Sehr interessant ist auch sein Buch „Gesund in sieben Tagen„.

Nehmen Sie Ihre Gesundheit in die Hand, neben einer gesunden Ernährung ist eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D unabdingbar.

Titelbild: Pixelbliss – Foltolia.com

Margret Ache/www.LCHF-Deutschland.de

 

 

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