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Wie korrupt ist die Pharmaindustrie?

Lassen wir die Zahlen sprechen: Johnson & Johnson zahlte 2012 Geldbußen von über 1,1 Milliarden Dollar. Merck zahlte wegen Betruges 670 Millionen Dollar. Eli Lilly zahlte 2009 1,4 Milliarden Dollar. Abbott zahlte 2012 wegen Betruges 1,5 Milliarden Dollar…

„Medikamente sollen uns ein langes, gesundes Leben bescheren. Doch die Pharmaindustrie bringt mehr Menschen um als die Mafia.“ sagte der dänische Mediziner Peter C. Gøtzsche am 06. Februar 2015 in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung.

In seinem aufrüttelnden Buch „Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität„, schreibt Gøtzsche eindringlich, wie die Pharmaindustrie das Gesundheitswesen korrumpiert:

Ein Pharmakonzern wurde durch den Verkauf von Heroin groß. Ein anderer steht im Verdacht, mit falschen Behauptungen über ein Arthritis-Medikament den Tod von Tausenden Patienten verursacht zu haben. Ein weiterer belog die US-amerikanische Food and Drug Administration und wurde zu einer Strafe von 2,3 Milliarden Dollar verurteilt.
Dieses Buch handelt von der dunklen Seite der Pharmaindustrie, von der Art und Weise, wie Medikamente entdeckt, produziert, vermarktet und überwacht werden. Es zeigt detailliert auf, wie Wissenschaftler Daten fälschen, um ihre Meinung zu verteidigen. Dabei stehen die Pharmakonzerne der Mafia in nichts nach, sie sind sogar schlimmer und haben mehr Menschenleben auf dem Gewissen.
Gøtzsches Buch handelt jedoch nicht nur von Problemen. Der Autor bietet Lösungen, von denen einige größere Erfolgschancen haben als andere, und er zeigt auf eindrückliche Weise die Notwendigkeit für umfassende Reformen.

Im März 2016 erschien der Artikel „Millionengeschäft mit Pseudo-Studien: Wie Pharmafirmen Ärzte beeinflussen “ in der Süddeutschen Zeitung. „Mehr als 100 Millionen Euro haben Pharmafirmen demnach jedes Jahr an Deutschlands Ärzte bezahlt, damit diese beobachten, wie sich ihre Medikamente in der Praxis machen.“ Kann das objektiv sein? Wohl kaum!

Es ist mehr als fragwürdig, wenn Anwenderbeobachtungen wie mit dem Krebsmittel Paclitaxel gemacht werden. Ein Medikament, dass seit Jahrzehnten weltweit millionenfach verschrieben wurde, aus dem keine neuen Erkenntnisse mehr gezogen werden können.

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Margret Ache/www.LCHF-Deutschlande.de

 

 

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1 COMMENT
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    Momo 5. Februar 2018

    Die Pharmaindustrie ist eine der korruptesten Organisationen die es überhaupt gibt. Man kann der Pharmaindustrie nicht mal Glauben schencken, wenn diese sogar Mineralstoffe wie Zink oder Magnesium herstellen, um angeblich für das Wohl der Menschen zu sorgen, denn dann würden sich zwei Sachen erheblich wiedersprechen.
    Gott sei Dank gibt es aus der Natur genügend natürliche „Medikamente“ wie z.B. Kräuter oder Öle, die für die Gesundheit maßgeblich sind und das ohne Nebenwirkungen.

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