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Wie wirkt sich Zucker aus? Projekt 259

Wie wirkt sich Zucker aus? Projekt 259

Zucker galt noch nie als gesundes Lebensmittel, dennoch ist er ein wichtiger Bestandteil der üblichen westlichen Ernährung geworden. Ob Zucker einfach nur eine Quelle „leerer Kalorien“ ist oder etwas viel Schlimmeres, ist eine ständige Debatte unter Ernährungsexperten. Gut zu wissen: In den 1960ern wurden zwei Studien von der Zuckerindustrie mitfinanziert. Untersucht wurden die Auswirkungen von Zucker auf Ratten. Doch diese Studien wurden nie veröffentlicht und gingen als Projekt 259 in die Geschichte ein (Ein Schelm, wer Böses dabei denkt).

Wie wirkt sich Zucker auf unseren Körper aus?

Wie wirkt sich Zucker aus? Projekt 259

Wie wirkt sich Zucker aus? Projekt 259

Zucker wird mit verschiedenen Krankheiten und Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht, besonders wenn er in großen Mengen konsumiert wird. Aufgrund seiner Fähigkeit, den Blutzucker schnell zu erhöhen, scheint Glukose der schädlichste Bestandteil des Zuckers zu sein. Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass ein Übermaß an Fruktose auf lange Sicht weitaus schlimmer sein kann.

 

Fruktose wird langsamer in den Blutkreislauf aufgenommen als Glukose. Im Gegensatz zu Glukose kann sie jedoch nicht von Ihren Zellen als Energiequelle genutzt werden. Stattdessen wird sie von der Leber aufgenommen, wo sie in Glukose oder Glykogen, die Speicherform der Glukose, umgewandelt werden kann. Der Haushaltszucker besteht aus Glukose und Fruktose. Und Fruktose wird von der Leber in Triglyceride (Fett) umgewandelt, was zu Insulinresistenz (1), Fettleber (2),  erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (3), Entzündungen (4), erhöhtes Risiko für Alzheimer (5) und Darmproblemen (6) führen kann.

 

Die Auswirkungen von Zucker sollten geheim gehalten werden

Zucker – Projekt 259

Eine am 21.November 2017 veröffentlichte Studie (7) zeigt,e wie die Sugar Association alles nur erdenkliche tat, um wissenschaftliche Befunde zu den schädlichen Folgen von Zucker bei Nagetieren zu verheimlichen. Auch werden in dieser Studie die bisher verheimlichten Erkenntnisse des Projektes 259 ausgewertet. Und es zeigte sich mehr als eindeutig, dass die Ratten, die viel Zucker bekamen die schlechteren Werte aufwiesen. Sie zeigten ein wesentlich höheres Risiko für Schlaganfälle, Herzinfarkte und andere Herzerkrankungen auf. Vor allem die Blutfettwerte waren schlechter als bei den Ratten, die weniger Zucker bekamen.

 

Manipulation der Daten – Projekt 259

Die Zuckerindustrie scheute nicht vor einer Manipulation der Datenlage bei einer Metastudie zum Zucker zurück. Stanton Glantz und Cristin Kearns fanden in Gesprächsprotokollen Beweise für die Vorgaben der Zuckerlobby an die Wissenschaftler:

„Die Zuckerindustrie machte sehr genaue Vorgaben zu den Ergebnissen, die die Metastudie haben sollte. Bis hin zu den speziellen Studien mit denen sie arbeiten sollten. Es fällt schwer zu glauben, dass eine einzige Studie die Welt verändern konnte. Aber es waren sehr einflussreiche Leute und eine sehr wichtige Fachzeitschrift.“

Und so essen viele Menschen weiterhin große Zuckermengen und wiegen sich in Sicherheit. Die sich daraus ergebenden Folgen sind teilweise katastrophal. Zum Glück ist das Projekt 259 nun enthüllt.

Die Beweise für die negativen Auswirkungen großer Zuckermengen sind erdrückend

Zucker sorgt genau wie Stärke für eine Ausschüttung von Insulin. Diese täglichen Insulinspitzen haben Wachstum zur Folge: Babys sind schon bei der Geburt viel größer als früher (8), adipöse Kinder wachsen auf lange Sicht früher (9) , die Pubertät der Kinder setzt immer früher ein (10) und bei immer mehr Menschen wächst der Krebs. Ein aktueller Bericht aus den Vereinigten Staaten deckt auf, dass 40 Prozent aller Fälle von Krebs in den Vereinigten Staaten Krebsformen mit Fettleibigkeit verbunden sind (11) und zunehmende Tendenz anzeigen.

 

Erst im letzten Jahr zeigte eine Übersichtsstudie (12), wie Adipositas den Stoffwechseln beeinflusst und Insulinspitzen zum Wachstum von Krebs beitragen. Die Verbindung von Krebs und Kohlenhydraten ist wissenschaftlich nicht mehr zu leugnen.

 

Doch die Lebensmittel- und Zuckerindustrie verharmlost nach wie vor die Gefahr, die von Zucker ausgeht.

 

Mehr als die Hälfte unserer Erkrankungen sind ernährungsbedingt

Die Ernährungsdocs vom NDR Dr. med. Anne Fleck, Dr. med. Jörn Klasen und Dr. med. Matthias Riedl sind sich einig:

„Mehr als die Hälfte unserer Erkrankungen sind ernährungsbedingt. Es liegt auf der Hand, das Übel an der Wurzel zu packen, anstatt zur Pille zu greifen.“ 

 

Und das Übel an der Wurzel zu packen bedeutet einen Blick auf die Ernährung zu werfen. Der Zuckerkonsum der Deutschen liegt aktuell bei 35 Kilo pro Kopf / pro Jahr. Lesen Sie auch Süßer Zucker – Eine Geschichte.

 

Meine Bitte an Sie: Gehen Sie verantwortungsvoll mit Ihrem Zuckerkonsum um. Und bedenken Sie stets: Die Dosis macht das Gift.

Ihre

Margret Ache

Prävention – Gesundheit – Immunsystem

Der Online-Schnupperkurs LCHF

Gesundheit und Ernährung

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(1) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC552336/

(2) https://www.mdpi.com/2072-6643/9/9/981/htm

(3) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4856550/

(4) https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21677052/

(5) https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23657152/

(6) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3448089/

(7) http://journals.plos.org/plosbiology/article?id=10.1371/journal.pbio.2003460

(8) https://openarchive.ki.se/xmlui/handle/10616/38318

(9) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22124455

(10) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27861464

(11) https://www.cdc.gov/media/releases/2017/p1003-vs-cancer-obesity.html

(12) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5604081/

 

Titelbild: Fotolia_105681564_XS-©-urbans78

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1 COMMENT
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    Gnubbel 27. Dezember 2020

    „Es liegt auf der Hand, das Übel an der Wurzel zu packen, anstatt zur Pille zu greifen“ – oder kurz gesagt: Was du vermeiden kannst, das musst du nicht mehr bekämpfen. Dieses einfache und enorm kostensparende Prinzip ist auf so ziemlich alles in der Welt anwendbar. Man muss sich nur frühzeitig dem Problem stellen und nicht warten, bis das Kind im Brunnen liegt.

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