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Die Alzheimer-Erkrankung / Futter fürs Hirn

Die Alzheimer-Erkrankung ist eng mit unserem westlichen Lebensstil verbunden, der reich an schnell verwertbaren Kohlenhydraten ist. Bedeutet das, die Krankheit kann verhindert werden, indem weniger Kohlenhydraten gegessen werden?

So können Sie der Alzheimer-Erkrankung und Demenz vorbeugen

Auf den Punkt gebracht in dem Buch von Ulrike Gonder und Dr. Peter Heilmeyer:

ESSEN! NICHT! VERGESSEN!

Demenzrisiko einfach wegessen – oder: Wie die Ernährung vor Alzheimer & Co. schützen kann.

Futter fürs Hirn!  –  Das Seminar mit Ulrike Gonder, Margret Ache und Iris Jansen

Stressfrei essen und leben.  Damit das „Licht“ im Oberstübchen anbleibt.

 

„Sie sind größtenteils vermeidbar!“ so Prof. Dale Bredesen aus den USA zum Thema demenzielle Erkrankungen im Alter. Dagegen ist oft noch zu hören, gegen eine Demenz könne man nichts tun, sie sei der Preis für unsere lange Lebenserwartung. Wir sagen: Weit gefehlt! Immer mehr Studien zeigen, dass auch die (Alzheimer-)Demenz eng mit unserem Lebensstil zusammenhängt. Und den haben wir weitgehend selbst in der Hand.

Während des Seminars zeigen, besprechen und üben wir, was für ein gesundes und fittes Gehirn (und für den Rest des Körpers) bis ins hohe Alter gut ist. Neben dem eigentlichen „Futter fürs Hirn“, nämlich einer altersgemäßen, leckeren und hirngesunden Ernährung wird es auch um Stressabbau, Bewegung, Koordinationsübungen, gesunden Schlaf und das richtige Licht gehen. Auch für die Beantwortung individueller Fragen wird Raum sein.

 

Themen des Ernährungsteils:
  • Wovon lebt unser Gehirn?
  • Wie lässt sich das Gehirn an den Fettstoffwechsel „anschließen“?
  • Aufgaben weiterer Nährstoffe Was brauche ich wofür, was speziell fürs Gehirn?
  • Wie wird aus alldem ein leckeres Essen?
  • Belege und Hinweise dafür, dass die Ernährung und ein gesunder Lebensstil tatsächlich etwas bewirken
  • Ist alles zu spät, wenn die ersten Symptome auftreten?
  • Wie finde ich einen Arzt oder Ernährungsberater, der mich in diesem Konzept unterstützt?
  • Einfache Rezepte & Lesetipps

 

Weitere Themen:
  • Wie funktioniert Gedächtnistraining?
  • Stressabbau leicht gemacht
  • Welche Bewegung ist gut für mich?
  • Entspannung in den Alltag integrieren
  • Fit für den Alltag

 

An wen wendet sich das Seminar?

Das Seminar wendet sich an alle Personen, die ihre Gesundheit und geistige Fitness eigenverantwortlich stärken möchten.

 

Was bringt das Seminar ?
  • mehr Freude am Essen
  • bessere Ernährungssituation
  • optimierte Konzentration
  • bessere Entscheidungskompetenz in Ernährungsfragen
  • mehr Wohlbefinden
  • bessere Gesundheit
  • mehr Alltagskompetenz
  • besseres Körpergefühl und Wahrnehmung
  • weniger Ängste vor dem Alter

Jetzt anmelden und einen der begehrten Plätze sichern!

 

Anmeldung: Stressfrei essen und leben – damit das Licht im Oberstübchen anbleibt“ unter der  E-Mail: info@lchf-deutschland.de  

Seminarzeiten: Freitag, 17.00 Uhr bis Sonntag, 14.00 Uhr

Ort: Hotel Dreiklang, Kaltenkirchen (nördlich von Hamburg)

Termine: 6. – 8. April 2018    oder     20. – 22. April 2018

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 Personen pro Kurs begrenzt. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 10 Personen.

Fragen zum Seminarangebot?  Für Ihre Fragen und für die Anmeldung nehmen wir uns gerne Zeit: Telefon 0160 94762325

Den Flyer zum Seminar können Sie hier downloaden:  Alzheimer Flyer_Futter fürs Hirn_Web

Hintergrundinformationen zum Thema Demenz: Eine aktuelle Studie

Am 25. Januar 2018 (1) wurde eine Studie publiziert, die den engen Zusammenhang zwischen hohem Blutzuckerspiegel und frühen Demenzsymptomen bestätigt:

Die Studie folgte 5189 Menschen über 10 Jahre und ergab, dass Menschen mit hohem Blutzucker eine schnellere Verschlechterung ihrer kognitiven Fähigkeiten aufwiesen, als Patienten mit normalem Blutzucker – unabhängig davon, ob es sich um Diabetiker handelte oder nicht. Mit anderen Worten, je höher der Blutzucker war, desto schneller verschlechterten sich die kognitiven Fähigkeiten.

 

Hohe Blutzuckerwerte im Gehirn

 

Schon im Jahr 2017 bestätigte eine  Studie (2), dass in Gehirnen von Verstorbenen mit der Alzheimer-Erkrankung hohe Blutzucker zu finden waren. Was entdeckten die Forscher bei ihren Untersuchungen?

  • Je höher der Blutzucker im Gehirn, desto ausgeprägter waren die Alzheimer-Symptome, bevor die Person starb.
  • Die Zellen im Gehirn hatten Schwierigkeiten, Energie aus Glukose, der primären Energiequelle des Gehirns, zu verwerten
  • Ein hoher Blutzucker im Gehirn korrelierte mit den Personen, die schon viele Jahre vor ihrem Tod einen hohen Blutzucker hatten.

 

Insulinresistenz im Gehirn

Die Insulinresistenz im Gehirn fördert den Gedächtnisverlust, dies bestätigten Forscher der Universität Tel Aviv in einer Studie. (3) Fast 500 Patienten beendeten die Studie, die mehr als 20 Jahre dauerte. Allerdings waren überwiegend Männer an der Studie beteiligt, sodass nicht sicher ist, ob die Ergebnisse auf Frauen zu übertragen sind.

Die Insulinresistenz führt zu einer Verwertungsstörung von Glukose im Gehirn, das wurde 2015 mit dieser Studie (4) bestätigt. Kann Glukose nicht mehr zur Energieversorgung herangezogen werden, muss ein alternativer Brennstoff her. Zum Beispiel Ketonkörper und somit sind wir bei einer strikten LCHF- bzw. ketogenen Ernährung angelangt. Ketonkörper können das Gehirn mit Energie versorgen und damit wäre das Problem gelöst!

Ketonkörper statt Glukose

Dr. Barbara Hendel publizierte zu diesem Thema am 18.11.2014 einen interessanten Artikel, in dem sie auf Ketonkörper und Kokosfett eingeht: „…dass Ketonkörper dem Gehirn als wichtige Energiequelle dienen. Unser Gehirn kann nämlich nicht nur Glukose, sondern auch Ketonkörper verstoffwechseln und Energie daraus ziehen…Studien beweisen, dass eine auf diese Fette ausgerichtete Ernährung helfen kann, die Symptome von Alzheimer zu mindern. Der positive Effekt einer erhöhten Zufuhr von mittelkettigen Fettsäuren in Form von Kokosfett zeigt sich insbesondere bei beginnender Einschränkung der Gedächtnisleistung oder anderer kognitiver Fähigkeiten.“ http://www.dr-barbara-hendel.de/blog/was-hat-alzheimer-mit-diabetes-vom-typ-2-zu-tun/

Kommen wir auf die Eingangsfrage zurück: Kann eine Demenz bzw. Alzheimer-Demenz verhindert werden, indem weniger Kohlenhydraten gegessen werden? Die aktuelle Studienlage deutet darauf hin! Also, nehmen Sie die Verantwortung für Ihre Hirngesundheit selbst in die Hand. Und wenn Sie Unterstützung oder Anregungen brauchen, besuchen Sie unser Seminar.

 

Margret Ache  / www.LCHF-Deutschland.de und  Low Carb – LCHF Kongress

 

Bildrechte: Fotolia.com

 

(1) https://link.springer.com/article/10.1007/s00125-017-4541-7

(2) https://www.nih.gov/news-events/news-releases/higher-brain-glucose-levels-may-mean-more-severe-alzheimers?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter

(3) http://content.iospress.com/articles/journal-of-alzheimers-disease/jad161016

(4) http://jamanetwork.com/journals/jamaneurology/fullarticle/2398420

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info@lchf-deutschland.de

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