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Heute ist Weltdiabetestag – ein Gedankenspiel

Heute ist Weltdiabetestag: In Deutschland sind etwa 6,5 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt. Rund 95 Prozent leiden an Typ-2-Diabetes, der früher auch Altersdiabetes genannt wurde und als unheilbar galt. Professor Stephan Martin, ein Diabetologe aus Düsseldorf, ist einer der wenigen, der diese scheinbare Doktrin hinterfragt. Und inzwischen ist er sich sicher: Diabetes ist heilbar! Er sagt in diesem Video-Clip (1) u.a.

Wenn die Patienten nach zwei bis drei Tagen sehen, wie die Blutzuckerwerte dramatisch abfallen, dann ist das eine Motivation und dann brauchen wir auch gar nicht mehr über Ernährung reden, dann wissen die Patienten, es liegt an der Ernährung. Wichtig ist es dann, dass man diesen Personen nach und nach eine vernünftige Ernährung näher bringt. Da ist das wichtige Konzept, was wir nutzen, Low Carb, also wenig Kohlenhydrate.

Diabetes – Insulin – Weltdiabetestag

Das große Ziel ist, dass die Typ-2-Diabetiker wesentlich weniger bis gar kein Insulin mehr benötigen. Warum ist es so wichtig, Insulin zu reduzieren?

Was macht Insulin?

Prof. Martin sagt:

Im Grunde hat Insulin drei Wirkungen: Erstens: Es senkt den Blutzucker. Zweitens: Es blockiert die Fettverbrennung. Drittens: Es blockiert die Glukoseproduktion in der Leber. Zur Senkung des Blutzuckers benötigt der Körper die 10-fach höhere Insulinmenge als zur Fettverbrennung. Das ist das große Problem bei Typ-2-Diabetikern: Sie haben hohe Mengen an Insulin im Blut, also können sie kein Fett verbrennen. Wir müssen Wege finden, die hohen Insulinspiegel zu senken, damit die Menschen wieder Gewicht abnehmen können.

 

Diese Wege führen wie oben erwähnt über eine gesunde Ernährung mit weniger Kohlenhydraten. Leider spielt eine Low-Carb-Ernährung in den meisten Artikeln zum Weltdiabetestag keine Rolle.

Was passiert, wenn 50 Prozent der Typ-2-Diabetiker die Ernährung umstellen?

Spielen wir mal den Gedanken durch, dass 50 Prozent der Typ-2-Diabetiker ihre Ernährung umstellen und 90 Prozent erfolgreich sind. Was laut einer Studie (2) von Sarah Hallberg und Kollegen möglich ist: Das würde bedeuten, wir hätten nur noch 3.575.000 Typ-2-Diabetiker.

 

Die gesetzliche Krankenkassen geben zur Zeit jeden zehnten Euro für die Behandlung von Typ-2-Diabetes aus. Das entspricht einer Gesamtsumme von 16,1 Milliarden Euro pro Jahr. Würden sich die Kosten nur um die „gesunden“ Typ-2-Diabetiker verringern, würde es zu einer Ersparnis von 7.245.000.000 Euro kommen. Mit diesem Geld könnten wir Gesundheitshäuser bauen, Multiplikatoren schulen, Kochkurse veranstalten, in den Kitas und Schulen aufklären…

 

Ja, so einfach könnte es sein. Manchmal frage ich mich „Ist das überhaupt gewollt? Soll der Weltdiabetestag überhaupt für solche Gedanken genutzt werden?“

 

Liebe Leserinnen und Leser, was meinen Sie? Schicken Sie Ihre Meinung gerne an: info@lchf-deutschland.de oder hinterlassen Sie einen Kommentar.

 

Der Low Carb – LCHF Kongress

Im Februar 2019 treffen sich namhafte Experten und Gesundheitsinteressierte zum Low Carb – LCHF Kongress in Düsseldorf.

Der Kongress ist eine attraktive Plattform für alle Low Carb – Ernährungsformen. Diese Ernährung stellt eine wesentliche Voraussetzung dar, um mit Leichtigkeit gesund durchs Leben gehen zu können.

 

Bereits am Freitag, den 22. Februar 2019 findet ab 18.00 Uhr ein Come together im Restaurantbereich statt. Mit Zeit zum Kennenlernen und Austausch der Kongressteilnehmer, Referenten und Aussteller.

Der Kongress beginnt am Samstag, den 23.02.2019 um 8.30 Uhr und endet am Sonntag, den 24.02.2019 gegen 16.00 Uhr. Als Frühbucher zahlen Sie 290,00 Euro Teilnehmergebühren inkl. Kongressjournal, zwei Mittagessen und Pausengetränke, Low Carb – Snacks sowie einer Tasche mit vielen weiteren Informationen. Ab dem 01. 12. 2018 zahlen Sie 330,00 Euro, Studenten erhalten einen Sonderpreis von 200,00 Euro.

 

Die LCHF Deutschland Akademie wird mit einem Info-Stand zu dem aktuellen Kursangebot vertreten sein.

 

Wir freuen uns, Sie am 23. und 24. Februar 2019 in Düsseldorf zu treffen. Weitere Informationen finden Sie hier: http://low-carb-lchf-kongress.de/

 

Neuigkeiten

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Margret Ache

www.LCHF-Deutschland.de und LCHF Deutschland Akademie

 

 

 

(1) https://www.mdr.de/hauptsache-gesund/video-191506_zc-dc982ca6_zs-f4e2e418.html

(2) https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs13300-018-0386-4

 

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4 COMMENTS
  • Sandra 14. November 2018

    LEIDER Zahlen die Krankenkassen doch alles was die Diabetiker daran hinter EIGENVERANTWORTUNG zu übernehmen…also schön Tabletten oder Spritzen und weiter wie gehabt…Kasse zahlt ja 🙁
    Ein anderes Gedankenspiel wäre…die Kasse zahlt NICHT, was wäre dann?!

  • Krümelkekskoch 14. November 2018

    Ja, leider scheint es für die Entscheider in Politik und Wirtschaft wichtiger zu sein, dass die Mitarbeiter und Aktionäre der Pharmaindustrie weiter ihre Familien ernähren und ihre Häusle abzahlen können, als dass die Menschen erst gar nicht krank werden. Aber ist das nicht auch irgendwo menschlich? Mal ehrlich, wer würde denn zu seinem Chef sagen, dass er für seine Arbeit nur noch das halbe Gehalt möchte und der Rest in die Gesundheit der Gesellschaft investiert werden soll? Statt der Pharma solche Opfer abzuverlangen – und seien sie auch noch so vernünftig – wäre es da nicht besser, uns auf unsere eigene Verantwortung zu besinnen? Wenn wir nicht bereit sind, für unsere eigene Gesundheit, unser eigenes Leben die volle Verantwortung zu übernehmen, mit welchem Recht wollen wir dann andere in die Pflicht nehmen,die oftmals schon genug Verantwortung für die Gesellschaft zu tragen haben? Freilich kostet es Überwindung, aus seiner Komfortzone zu springen, auf liebgewordene Gewohnheiten zu verzichten. Aber wenn es ums eigene Leben geht, dann sollte man schon Prioritäten setzen. Und für das bisschen, was man aufgibt, ist die faszinierende neue Welt, die man gewinnt, viel mehr als nur ein Ausgleich. Ich jedenfalls habe es (auch mithilfe von lchf-deutschland.de – danke schön!) durchgezogen, habe Diabetes, Hypertonie und Adipositas besiegt und mich von Pharma und Ärzten weitgehend unabhängig gemacht. Und ich möchte um nichts in der Welt wieder in mein altes Leben zurück. Das Geld, das ich dem Gesundheitssystem damit gespart habe, darf jetzt gern für Gesundheitshäuser und Aufklärung verwendet werden 🙂

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