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Metabolisches Syndrom und Low Carb

Syndrom

In den Industrienationen sind etwa 30 Prozent der Gesamtbevölkerung von einem Metabolischen Syndrom betroffen, darunter immer mehr jüngere Menschen. Krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit sowie Behandlungskosten beeinflussen zunehmend unsere Gesamtwirtschaft.

Metabolisches Syndrom / Risikofaktoren und Low Carb

Syndrom

Metabolisches Syndrom

Das metabolische Syndrom ist eine Kombination von abdominaler Adipositas, Glukosetoleranzstörung oder Diabetes-Typ-2, Fettstoffwechselstörung (die durch einen niedrigen HDL- und hohen Triglycerid-Wert gekennzeichnet ist) und Bluthochdruck. Es gilt als besonders großer Risikofaktor für Arteriosklerose.

Metabolisches Syndrom – kurz und kompakt

Nach der Definition des National Cholesterol Education Programm 2002 besteht ein metabolisches Syndrom, wenn drei der folgenden Risikofaktoren vorliegen:

1) Taillenumfang bei Frauen über 88 Zentimeter, bei Männern über 102 Zentimeter

2) Nüchtern-Blutzucker von über 100 mg/dl

3) Triglyceride von über 150 mg/dl nüchtern

4) HDL von unter 40 mg/dl bei Frauen und unter 50 mg/dl bei Männern

5) Blutdruckwerte von über 130/85 mmHg

Die Low-Carb-Ernährung beeinflusst die Symptome

Eine kohlenhydratarme Ernährung verbessert alle Hauptmerkmale des metabolischen Syndroms. Metabolische Risikofaktoren stehen in engem Zusammenhang mit chronischen Krankheiten wie Typ-2-Diabetes, Herzkrankheiten, Schlaganfall, Demenz und sogar Krebs.[1] Da eine kohlenhydratarme Ernährung die Risikofaktoren für diese Krankheiten verbessern kann, stellt sie ein wichtiges Instrument zur Prophylaxe dar.

Die Studienlage

Bei den Studien zum Thema metabolisches Syndrom übertrifft eine kohlenhydratarme die fettarme Ernährung bei der Verbesserung aller metabolischen Risikofaktoren. Auf der einen Seite kann eine fettarme Ernährung zwar zu einem etwas niedrigeren Gesamt- und LDL-Cholesterin führen. Auf der anderen Seite verbessert die Low-Carb-Ernährung Parameter, die einen größeren Aussagewert als nur das LDL-Cholesterin haben. So zum Beispiel die Triglyceride und das HDL-Cholesterin. [2] [3]

 

Darüber hinaus deuten die Studien darauf hin, dass Low Carb andere wichtige Risikofaktoren verbessert: Blutdruck, Blutzucker, Gewicht und Taillenumfang, ein Maß für die abdominale Adipositas.

 

Die Wirkung einer kohlenhydratarmen Ernährung auf das Cholesterinprofil wurde in einer im März 2019 erschienenen systematischen Übersicht und Metaanalyse[4] von RCTs bei übergewichtigen und adipösen Erwachsenen gezeigt. HDL-Cholesterin und TG verbesserten sich am stärksten bei denjenigen, die eine sehr kohlenhydratarme Ernährung wie LCHF oder Keto mit weniger als 50 Gramm Kohlenhydraten pro Tag zu sich nahmen.

 

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Gesundheit und Ernährung

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[1] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25407540/

[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2664115/

[3] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15840555/

[4] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30544168/

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