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Wie die Weihnachtszeit genutzt wird, Zucker als gesund zu verkaufen

Das typische Szenario in der Weihnachtszeit: Man nehme ein süßes braunes Getränk und gaukle den Konsumenten durch eine gekonnte Werbung ein glücklicheres und gesünderes Leben vor. 4,2 Milliarden Euro für Werbung  und Marketing stehen zur Verfügung, die gekonnt eingesetzt werden.

nicholas-1846681_640Oder man nehme einen tollen Schokoladenweihnachtsmann und bekommt als Belohnung das Strahlen des Beschenkten.

Zucker macht gute Gefühle, das nutzt die gesamte Lebensmittelindustrie. Und in der Weihnachtszeit gibt es doch nichts schöneres als Familie und Freunde mit leckeren Köstlichkeiten wie Pralinen, Weihnachtsplätzchen, Stollen, Weihnachtsschokolade und Co zu verwöhnen.

Warum ist Zucker Freund und Feind?

Unser Gehirn bevorzugt den süßen Geschmack. Das hatte in der Evolution eine große Bedeutung, denn es galt, was süß schmeckt, ist in der Regel ungiftig und reich an Energie. Daher nimmt das Gehirn Glukose gerne als sicheren Brennstoff. Das Problem in der heutigen Zeit ist, dass wir einen unnormalen hohen Zugang zum Zucker haben und es nicht schaffen, die Einnahme zu stoppen (Low Carber, Ketarier und LCHFler ausgenommen ;-)). Deswegen essen wir schnell viel zu viel Zucker und Stärke = Kohlenhydrate, denn unser Körper reagiert darauf mit einer Freisetzung von Dopamin, Serotonin und Endorphinen, also Signalsubstanzen, die dafür sorgen, dass wir uns gut und zufrieden fühlen.

Dopamin ist das Glücksmolekül unseres Gehirns. Dopamin wird freigesetzt und fungiert als Belohnungssystem, wenn wir den Bedarf unseres Körpers erfüllen: Wir essen, wenn wir hungrig sind, wärmen uns, wenn wir frieren, schlafen, wenn wir müde sind, aber auch, wenn wir eine Aufgabe erledigt haben, ein Projekt abgeschlossen haben, ein Schnäppchen gemacht haben oder wenn wir Liebe erleben und gute Beziehungen haben. Dopamin ist der Stoff, der uns laut neuester Forschungen, abhängig macht. Es ist die Sucht, die uns zu Kohlenhydraten und in die Krankheit treibt: Insulin führt zu mehr Dopaminausschüttung schreibt SOTT.net.

Serotonin ist unser „Wohlfühlhormon“ und bei einem niedrigen Niveau können wir uns deprimiert und träge fühlen. Es wird durch Zucker und raffinierte Kohlenhydrate stimuliert.

Endorphine wirken in unserem Körper schmerzstillend, sowohl bei psychischen als auch bei physischen Schmerzen. Liegt man zum Beispiel auf einem Nagelbett, werden Endorphine ausgeschüttet. Und obwohl es weh tut, bleiben wir darauf liegen, weil die Endorphine die Schmerzen dämpfen. Zucker und Kohlenhydrate funktionieren schmerzstillend und angstdämpfend. Allerdings nur für eine kurze Zeit. Schnell benötigen wir mehr Zucker, um das schmerzstillende Gefühl aufrecht zu erhalten.

Zuckersucht

Zuckersüchtige Personen können sowohl unter-, normal-, als auch übergewichtig sein. Es kann sich um fresssüchtige Personen handeln, muss jedoch nicht so sein. Ist man zuckersüchtig, bedeutet das, dass man die ganze Zeit nach Essen sucht, welches einem „gute Gefühle“ macht. Dadurch sind wir großen Gefühlsschwankungen und niedrigen Energieniveaus ausgesetzt, weil das Insulinniveau in unserem Körper permanent hoch ist und unsere Blutzuckerwerte somit Berg- und Talbahn fahren.

Zuckersüchtige pendeln zwischen Depression und Aggression. Sie können wütend, unvorhersehbar, vergesslich und impulsiv sein und im nächsten Augenblick jedoch kreativ, klarsichtig, charmant, energisch, verspielt und liebevoll.

Wenn man zuckersüchtig ist, ist es mehr als nur eine Ernährungsumstellung, um die Sucht zu besiegen. Es ist auch notwendig zu verstehen, wie der eigene Körper reagiert. Es ist wichtig zu trainieren, mental und physisch. Von großer Bedeutung ist es zu lernen, dass man sich die „positiven Gefühle“ auch ohne Zucker holen kann. Gefühle, die ebenfalls eine Dopaminausschüttung bewirken, um den Zuckersüchtigen zufrieden zu machen.

Die Zuckerfalle

Das Buch „Pur, weiß, tödlich“ berichtet von der Zuckerfalle:

Vom Küchenschrank ins Giftkabinett?

Vor über 40 Jahren schrieb John Yudkin sein visionäres Buch „Pure, white and deadly“ und brachte auf den Punkt, was heute durch weiterführende Studien zweifelsfrei belegt worden ist: Zucker verursacht Adipositas, Diabetes, koronare Herzerkrankungen und so ziemlich jede „Zivilisationskrankheit“, die man kennt.

Zucker, so der Autor, ist verantwortlich für über 35 Millionen Todesfälle weltweit pro Jahr. Sprechen wir also von einem Genussmittel oder doch von einem Zellgift? John Yudkin wird als einer der bedeutendsten Ernährungswissenschaftler seiner Zeit angesehen.

Seine Arbeiten zum Zuckerkonsum wurden wiederum von Prof. Dr. Robert Lustig, einem der führenden amerikanischen Stoffwechselexperten und Vorreiter der Low-Carb-Bewegung weitergedacht und publiziert. Gerade heute ist die deutsche Neuauflage von „Pure, white and deadly“ so aktuell wie nie.

– Das visionäre wissenschaftliche Werk zur Zuckergefahr endlich in aktualisierter deutscher Neuauflage.
– Seit den 1960er-Jahren bekannt. Seit 1972 öffentlich gemacht. Heute immer noch verschwiegen: die Zuckergefahr.
– Yudkin war seiner Zeit um Jahrzehnte voraus und doch wurden alle seine Voraussagen bestätigt. Und übertroffen!
– Ein wichtiges, prophetisches und hoch seriöses wissenschaftliches Grundlagenwerk.

 

Gleichgesinnte beim Kongress treffen

Am 17. und 18. Februar 2018 treffen sich namhafte Experten und Gesundheitsinteressierte zum Low Carb – LCHF Kongress in Düsseldorf.

Der Kongress ist eine attraktive Plattform für alle Low Carb – Ernährungsformen. Diese Ernährung stellt eine wesentliche Voraussetzung dar, um mit Leichtigkeit gesund durchs Leben gehen zu können.

Themen des Kongresses sind Demenz, Diabetes, Ketogene Ernährung, Krebs, Rheuma, Sport und Vitamin D. Hier erfahren Sie mehr.

 

 

Margret Ache / www.LCHF-Deutschland.de und  Low Carb – LCHF Kongress 2018

 

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info@lchf-deutschland.de

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