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Die bittere Seite des Zuckers, gefährliche Süße

weniger Zucker

Der Zuckerkonsum und die WHO

Schon im Jahr 2003 wollte die Weltgesundheitsorganisation WHO eine Verringerung des Zuckerkonsums empfehlen. Es sollten nicht mehr als zehn Prozent der täglich aufgenommenen Kalorien aus Zucker stammen. Hintergrund dieser Empfehlung war die massive Zunahme des metabolischen Syndroms.

Doch bevor die WHO dazu kam die Empfehlung umzusetzen, erhielt die Chefin Gro Harlem Brundtland Post von der Sugar Association, die sogar von Senatoren unterzeichnet worden war: Man werde gegen die Empfehlungen vorgehen und einen Antrag  im Parlament einbringen, „die künftige Finanzierung der WHO durch die USA in Höhe von 406 Millionen Dollar im Jahr infrage zu stellen.“ Sie wissen, was passiert ist, die Empfehlung wurde erst 12 Jahre später umgesetzt. Zuvor kam wieder Post bei der neuen WHO-Chefin an. Allerdings diesmal ohne Drohungen, jedoch mit dem Verweis, dass die Studienlage nicht valide sei.

Süß und gefährlich – Die bittere Seite des Zuckers

Einen sehr interessanten und informativen Videoclip gab es am 19.12.2013 in ZDFzoom: Süß und gefährlich – Die bittere Seite des Zuckers          

„ZDFzoom spricht mit Ärzten und Suchtforschern, trifft Marketingexperten und Lebensmittelchemiker und blickt hinter die Kulissen der Lebensmittelindustrie in Deutschland und im Mutterland des „Fastfood“, den USA. Ein Film über die Sucht nach Süßem – und das Geschäft mit dem Zucker.“

Gesünder ohne Zucker und Stärke

Eine Ernährung ohne schnell verwertbare Kohlenhydrate (Zucker, Stärke) schenkt uns ein gesünderes Leben. Das bestätigen Studien und tausende von Menschen haben genau das erlebt und erleben es täglich aufs Neue.

Es ist zum Glück kein Geheimnis mehr, dass sich die schnell verwertbaren Kohlenhydrate hinter der weltweiten  Fettepidemie verstecken. Sie sorgen dafür, dass zuerst der Blutzucker in die Höhe rauscht. Es kommt zu einem kurzfristigen Energieschub, danach fällt der Blutzucker wieder ab, es kommt nun häufig zum Leistungsabfall und zu Hungergefühlen. Gleichzeitig kommt es zu einer hohen Insulinausschüttung, dem Hormon, das für die Blutzuckersenkung und für die „Öffnung“ der Fettzellen verantwortlich ist. Das bedeutet: Je mehr Insulin im Blut vorhanden ist, umso mehr Fett kann eingelagert werden. Somit entsteht für viele Menschen ein Teufelskreis.

Bei der Low Carb Healthy Fat-Ernährung kommt es nur zu einer geringen und sehr langsamen Erhöhung des Blutzuckers. So wird der Blutzuckerwert stabil niedrig gehalten, ebenso das Insulinniveau  und die Fettverbrennung wird verbessert. Die Kohlenhydrate bei der LCHF-Ernährung gehören nämlich zu den langsam verwertbaren. Sie können also die Kontrolle über Ihren Blutzucker übernehmen.

Voll verzuckert

Sugarbook_Cover.inddIn dem Buch „Voll verzuckert“ wird auf einfache und beschauliche Weise dargestellt, was Zucker in unserem Körper anrichtet: Um seine Frau zu beeindrucken, reduziert Damon Gameau seinen Zuckerkonsum drastisch. Der Effekt: Nie war er fitter, schlanker und ausgeglichener. Erstaunt über die positiven Auswirkungen, entschließt er sich zu einem Experiment: Nach drei zuckerfreien Jahren stellt er seine Ernährung erneut um. Für 60 Tage nimmt er dem durchschnittlichen Konsum eines Australiers entsprechend täglich 40 Teelöffel Zucker zu sich – und das ausschließlich in Form sogenannter gesunder Nahrungsmittel wie Müsli, fettarmen Joghurt und Säfte. Süßigkeiten sind Tabu! Das Ergebnis ist schockierend: Neun Kilo mehr, das Frühstadium einer Fettleber und Diabetes! Vollverzuckert – That Sugar Book beschreibt, wie die Droge Zucker unseren Körper und unser Gehirn zerstört und wie leicht wir Zucker konsumieren, ohne es zu wissen. Als findiger Zuckerdetektiv zeigt Gameau, wie wir unsere Essgewohnheiten umstellen können. Mit über 40 unkompliziert-leckeren Rezepten gelingt ihm ein großartiger Schachzug im Kampf gegen Zucker!

 

Pur, weiß, tödlich

Wer sich für den wissenschaftlichen Hintergrund des Zuckers interessiert, liest am besten „Pur, weiß, tödlich„:

Vom Küchenschrank ins Giftkabinett?

Vor über 40 Jahren schrieb John Yudkin sein visionäres Buch „Pure, white and deadly“ und brachte auf den Punkt, was heute durch weiterführende Studien zweifelsfrei belegt worden ist: Zucker verursacht Adipositas, Diabetes, koronare Herzerkrankungen und so ziemlich jede „Zivilisationskrankheit“, die man kennt.

Zucker, so der Autor, ist verantwortlich für über 35 Millionen Todesfälle weltweit pro Jahr. Sprechen wir also von einem Genussmittel oder doch von einem Zellgift? John Yudkin wird als einer der bedeutendsten Ernährungswissenschaftler seiner Zeit angesehen.

Seine Arbeiten zum Zuckerkonsum wurden wiederum von Prof. Dr. Robert Lustig, einem der führenden amerikanischen Stoffwechselexperten und Vorreiter der Low-Carb-Bewegung weitergedacht und publiziert. Gerade heute ist die deutsche Neuauflage von „Pure, white and deadly“ so aktuell wie nie.

– Das visionäre wissenschaftliche Werk zur Zuckergefahr endlich in aktualisierter deutscher Neuauflage.
– Seit den 1960er-Jahren bekannt. Seit 1972 öffentlich gemacht. Heute immer noch verschwiegen: die Zuckergefahr.
– Yudkin war seiner Zeit um Jahrzehnte voraus und doch wurden alle seine Voraussagen bestätigt. Und übertroffen!
– Ein wichtiges, prophetisches und hoch seriöses wissenschaftliches Grundlagenwerk.

Sie möchten Ihre Ernährung umstellen, um Ihren Kindern ein gutes Vorbild zu sein? Prima!

journale-magazineDie LCHF Akademie bietet Ihnen ein Onlinecoaching oder eine Ausbildung. Sie Suchen Rezepte? Dann schauen Sie sich bitte unserer Kochjournale an.

Wenn Sie die lieber ein persönliches Coaching haben möchten, wenden Sie sich an erfahrene Ernährungs- und Gesundheitscoaches. Schauen Sie sich das vielfältige Angebot von Julia Tulipan an.

Sie möchten Low Carb und TCM verbinden? Dann sind Sie bei Daniela Pfeifer von Lowcarbgoodies bzw. Lebe gesund – Low Carb  richtig.

Sollen es individuelle Ernährungspläne sein, die erstellt Ihnen Marina Lommel von Foodpunk sehr gerne.

Margret Ache/www.LCHF-Deutschland.de

Titelbild: © urbans78 – Fotolia.com

 

 

 

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