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Eine neue Studie bestätigt: Vorsicht bei Zucker

US-Forscher liefern in einer aktuellen Studie (1) einen neuen Beweis, warum Zucker gefährlich sein kann. Viele Krebszellen nutzen ihn als Energiequelle, um wachsen zu können.

 

Zucker ist Treibstoff

Zucker stellt ein für viele Krebsarten einen Treibstoff dar. Können Erkrankte etwas für ihre Gesundheit tun, wenn sie keinen Zucker mehr essen?  Gesunde Zellen können sich auf Fett und Protein als Energielieferanten umstellen. Die Krebszellen hingegen würden verhungern. Prof. Cantley sagt:

„Ohne Zucker sterben die Krebszellen ganz schnell, sie sind abhängig vom Zucker!“,

zumindest in der Petrischale. Hier geht es zu dem Videoclip: Ohne Zucker gegen Krebs.

 

Die moderne Medizin macht sich den Zuckerhunger der Krebszellen zunutze

Um gut zu funktionieren benötigt der Körper Energie. Der wichtigste Energieträger einer „normalen“ Ernährung ist die Glukose. Die meisten Krebszellen haben einen besonders hohen Energiebedarf und verbrauchen wesentlich mehr Glukose als die meisten gesunden Zellen. Diesen Unterschied macht man sich in der modernen Medizin bei der PET (Positronen-Emissions-Tomographie) zu Nutze.

Den zu Untersuchenden wird radioaktiv markierte Glukose intravenös verabreicht. So verteilt sie sich im ganzen Körper. Je nach den verschiedenen Zelleigenschaften und der Stoffwechselaktivität im jeweiligen Gewebe, wird die Glukose mehr oder weniger schnell aufgenommen.

PET-MIPS-animWichtig sind die gemessenen Unterschiede. Da die meisten Tumorzellen mehr Glukose als gesunde Zellen verbrauchen, sind Sie gut darstellbar. Dies bedeutet: Auf den Bildern sind Bereiche im Körper, die viel Strahlung abgeben tumorverdächtig. Sie erscheinen bei farbigen PET-Bildern, als leuchtende Punkte und Flecken. In dem Bild (2) rechts sind neben den normalen Anreicherungen  in Herz, Blase, Nieren und Gehirn,  auch Lebermetastasen eines kolorektalen Tumors im abdominalen Bereich der Aufnahme auszumachen.

 

Modifizierte Chemotherapie

Die modifizierte Chemotherapie kommt durch Berücksichtigung der Zuckersucht von Krebszellen mit einer wesentlich geringeren Menge der üblichen Dosis aus. In der Regel mit 10-25 % der üblichen Chemotherapiedosis.

 

Gesunde Ernährung: Viel Fett und keinen Zucker

Was hat das nun mit der Ernährung zu tun? In dem Buch „Krebszellen lieben Zucker – Patienten brauchen Fett“ hat Frau Prof. Kämmerer das beindruckend dargestellt. Für viele Krebspatienten bringt die Ernährungsumstellung auf ein striktes LCHF, bzw. eine ketogene Ernährung viele gesundheitliche Vorteile. Da eine Ernährungsumstellung immer mit Unsicherheiten und Problemen verbunden ist, ist es stets hilfreich auf Rezepte mit Nährwertangaben zurückgreifen zu können. Schauen Sie sich gerne unsere Kochjournale an, dort finden Sie zu jedem Rezept die Angabe der Makronährstoffe in Gramm und der prozentualen Energieverteilung.

 

Dem Krebs die Energie entziehen – Die Praxis

Dem Krebs die Energie nehmen ist eine Chance für eine bessere Lebensqualität und sicherlich immer einen Versuch wert. Lesen Sie die Erfahrungen unserer Ketolumnistin Christiane Wader auf unserer Website.

 

Lesen Sie auch die Erfolgsgeschichten mit ketogener Ernährung bei Krebs von Heike Mohrdieck, Wibke May und Karin Benda .

 

Zucker lässt Brustkrebs wachsen

Im Fachmagazin Cancer Research wurde im Januar 2016 von einer Studie (3) mit folgendem Titel berichtet: „A Sucrose-Enriched Diet Promotes Tumorigenesis in Mammary Gland in Part through the 12-Lipoxygenase Pathway“ (Eine mit Haushaltszucker angereicherte Ernährung fördert die Tumorbildung in der Brust über den 12-Lipoxygenase Signalweg). Eine Ernährung mit viel Haushaltszucker, zeigt eine negative Auswirkung auf bestimmte Enzyme, die eine tumorfördernde Auswirkung hat.

 

Tun Sie sich einen Gefallen, um mit Leichtigkeit gesund durchs Leben gehen zu können: Essen Sie keinen oder nur wenig Zucker.

 

Margret Ache www.LCHF-Deutschland.de und www.LCHF-Akademie.de

 

 

 

 

(1) https://www.nature.com/articles/ncomms15503

 

(2) https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:PET-MIPS-anim.gif

 

(3) http://cancerres.aacrjournals.org/content/76/1/24

 

 

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