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Hoher HbA1c-Wert? So nimmst du deine Gesundheit mit LCHF in die Hand

Hoher HbA1c-Wert? So nimmst du deine Gesundheit mit LCHF in die Hand

Hoher HbA1c-Wert? So nimmst du deine Gesundheit mit LCHF in die Hand – Ein Game-Changer für dein Wohlbefinden!

Ein erhöhter HbA1c-Wert kann sich anfühlen wie ein Warnsignal, das ständig im Hintergrund blinkt – verbunden mit Sorge, Unsicherheit und der Frage: Was kann ich selbst tun? Die gute Nachricht ist: Du bist deinem Blutzucker nicht ausgeliefert. Mit der richtigen Ernährung kannst du aktiv Einfluss nehmen und deine Gesundheit nachhaltig verbessern. In diesem Beitrag zeigen wir dir, warum LCHF (Low Carb High Fat) für viele Menschen mit hohem HbA1c ein echter Game-Changer ist – und wie du Schritt für Schritt wieder die Kontrolle über dein Wohlbefinden übernimmst.

Hoher HbA1c-Wert? So nimmst du deine Gesundheit mit LCHF in die Hand

Hoher HbA1c-Wert? So nimmst du deine Gesundheit mit LCHF in die Hand

Hoher HbA1c-Wert? So nimmst du deine Gesundheit mit LCHF in die Hand

Du kennst das vielleicht: Dein HbA1c-Wert ist zu hoch, und du fühlst dich machtlos. Die Medikamente helfen nur bedingt, und du fragst dich, ob es nicht einen Weg gibt, deine Gesundheit selbst zu steuern. Genau hier kommen wir von LCHF Deutschland ins Spiel! Wir zeigen dir, wie die LCHF-Ernährung – Low Carb High Fat – zu einem echten Game-Changer werden kann. Und das Beste: Unsere Unterstützung ist völlig kostenlos. Bist du bereit, den ersten Schritt zu machen? Lass uns loslegen!

Was bedeutet ein hoher HbA1c-Wert eigentlich für dich?

Stell dir vor, dein HbA1c ist wie ein Langzeit-Report deiner Blutzuckerwerte. Er misst, wie viel Zucker an deinen roten Blutkörperchen haftet – über die letzten 2-3 Monate. Wenn er zu hoch ist (ab 6,5 % spricht man von Diabetes), drohen Komplikationen wie Herzprobleme, Nervenschäden oder Augenleiden. Aber hey, du bist nicht hilflos! Viele Menschen mit Typ-2-Diabetes haben ihren HbA1c durch Ernährungsumstellungen gesenkt, ohne immer mehr Pillen zu schlucken.Studien zeigen, dass eine kohlenhydratreduzierte Ernährung den HbA1c um bis zu 0,6 Prozentpunkte in wenigen Wochen senken kann – und das oft ohne Gewichtsverlust.
Du fragst dich vielleicht: Warum funktioniert das? Weil dein Körper bei zu vielen Kohlenhydraten ständig Insulin ausschüttet, was den Blutzucker aus dem Gleichgewicht bringt. Ein hoher HbA1c ist oft ein Symptom von Insulinresistenz, die durch jahrelange zuckerreiche Ernährung entsteht. Aber du kannst das umkehren! Mit LCHF nimmst du die Zügel in die Hand und gibst deinem Stoffwechsel eine Pause von den ständigen Blutzuckerspitzen.

LCHF als Game-Changer: Die Ernährung, die alles verändert

LCHF steht für Low Carb High Fat – also wenig Kohlenhydrate, dafür gesunde Fette und ausreichend Proteine. Klingt revolutionär? Ist es auch! Im Gegensatz zu herkömmlichen Diäten, die auf Kalorienzählen setzen, fokussiert LCHF sich auf die Qualität deiner Nahrung. Du isst natürliche Lebensmittel wie Avocados, Nüsse, Eier, Fisch, Fleisch und Gemüse, die arm an Kohlenhydraten sind. Das Ergebnis? Dein Körper lernt, Fette als Energiequelle zu nutzen – ein Prozess namens Ketose, der bei vielen zu einer stabilen Blutzucker Kurve.

Warum ist LCHF ein Game-Changer für Menschen mit hohem HbA1c? Lass uns die Vorteile genauer betrachten:

Schnelle HbA1c-Senkung:
In Studien sank der HbA1c bei Diabetikern durch ketogene Ernährung signifikant, oft innerhalb von Monaten. Eine Reduktion der Kohlenhydrate auf unter 45 % der Energieaufnahme kann den Wert stärker senken als fettreduzierte Diäten. Stell dir vor, du reduzierst deine Medikamente oder brauchst sie gar nicht mehr – das ist Freiheit!
Gewichtsverlust ohne Hunger:
LCHF macht satt, weil Fette und Proteine länger sättigen als Carbs. Viele berichten von 5-10 Kilo Verlust in den ersten Monaten, was wiederum den HbA1c verbessert.
– Bessere Energie und Konzentration:
Keine Blutzuckertiefs mehr! Statt Müdigkeit nach dem Essen fühlst du dich vital. Das ist der Ketose-Effekt: Dein Gehirn nutzt Ketone als Treibstoff.
– Reduziertes Risiko für Komplikationen:
Niedrigere Entzündungswerte, bessere Cholesterinprofile (ja, trotz mehr Fett!) und ein gestärkter Stoffwechsel schützen dein Herz und deine Gefäße.
– Langfristige Nachhaltigkeit:
Im Gegensatz zu Crash-Diäten ist LCHF ein Lebensstil. Du lernst, auf deinen Körper zu hören, und genießt leckere Mahlzeiten wie Buttergemüse, Steak mit Salat oder Schoko-Mousse aus Avocados.
Aber Achtung: LCHF ist kein Allheilmittel. Besonders bei Typ-1-Diabetes oder Medikamenten solltest du deinen Arzt konsultieren, um Hypoglykämien zu vermeiden. Wir bei LCHF Deutschland betonen immer: Starte informiert und begleitet!
So startest du mit LCHF – Praktische Tipps für den Alltag
Bist du motiviert? Super! Hier ein Schritt-für-Schritt-Guide, um LCHF in dein Leben zu integrieren und deinen HbA1c zu senken:
1. Deine Einkaufsliste umstellen: Vergiss Brot, Pasta und Süßigkeiten. Stattdessen: Blattgemüse (Spinat, Salat), Beeren (in Maßen), Käse, Olivenöl, Kokosfett, Nüsse und hochwertiges Fleisch/Fisch. Ziel: Unter 50g Kohlenhydrate pro Tag für den Einstieg. Downloade dir gerne unseren kostenlosen Flyer LCHF_Flyer_Einsteiger_2025_Web
2. Mahlzeiten planen: Frühstück: Rührei mit Avocado und Speck. Mittag: Salat mit Hähnchen und Olivenöl-Dressing. Abend: Gegrillter Lachs mit Brokkoli in Butter. Snacks: Käsewürfel oder Mandeln. Einfach, oder? Schaue gerne hier, wir haben über 1000 kostenlose Rezepte mit Werten für dich, hier.
3. Blutzucker tracken: Messe deinen HbA1c regelmäßig – viele sehen Erfolge schon nach 4 Wochen. Apps wie FDDB oder MyFitnessPal helfen, Carbs zu zählen.
4. Bewegung einbauen: Leichte Spaziergänge oder Yoga verstärken den Effekt. Kombiniert mit LCHF sinkt der HbA1c noch schneller.
Erfolgsgeschichten aus unserer Community: Eine Leserin aus Berlin senkte ihren HbA1c von 8,2 auf 5,9 in sechs Monaten – ohne Medikamente! „LCHF hat mein Leben verändert“, sagt sie. Solche Berichte motivieren uns bei LCHF Deutschland täglich.

Warum LCHF Deutschland deine beste Wahl ist

Wir von LCHF Deutschland sind mehr als eine Website – wir sind eine Community, die seit Jahren Menschen wie dir hilft, die Kontrolle über ihre Gesundheit zurückzugewinnen. Unsere Mission: Wissen über LCHF kostenlos teilen, damit du ohne teure Kurse oder Produkte starten kannst. Auf unserer Seite findest du:
Kostenlose Rezepte: Tausende LCHF-Gerichte, von Frühstück bis Dessert, alle HbA1c-freundlich.
Guides und E-Books: Unser Gratis-Einstiegsguide „LCHF für Anfänger“ erklärt alles Schritt für Schritt.
– Blog-Artikel: Themen wie „LCHF bei Diabetes“ oder „HbA1c-Wert, was ist das genau?“ – immer evidenzbasiert und praxisnah.
Wir promoten LCHF als Game-Changer, weil es nicht nur Symptome bekämpft, sondern Ursachen angeht: Die moderne Ernährung mit zu vielen Carbs ist oft der Auslöser für hohen HbA1c. Mit uns lernst du, das zu ändern – nachhaltig und genussvoll.

Bist du bereit für den Wandel? Los geht’s!

Du hast es in der Hand: Ein hoher HbA1c muss nicht dein Schicksal sein. Mit LCHF als Game-Changer kannst du Energie gewinnen, Gewicht verlieren und deinen Alltag genießen. Und wir von LCHF Deutschland unterstützen dich dabei – kostenlos und herzlich. Melde dich auf unserer Website an, lade den Gratis-Guide herunter und starte heute. Deine Gesundheit wartet nicht!
Fragen? Schreib uns in die Kommentare oder per E-Mail. Lass uns zusammen deinen HbA1c senken und dein Leben revolutionieren. Du schaffst das!

Für Leser, die noch mehr Wissen zum HbA1c-Wert wissen möchten: Wichtige Meta-Analysen und Reviews:

1. Golden standard: Remission durch low-carb Diäten
   [Efficacy and safety of low and very low carbohydrate diets for type 2 diabetes remission (BMJ, 2021)](https://www.bmj.com/content/372/bmj.m4743)
   – Zeigt höhere Remissionsraten (HbA1c <6,5% ohne Medikamente) bei low-carb vs. Kontrolldiäten.
2. Vergleich Keto vs. Mediterranean
   [Effect of a ketogenic diet versus Mediterranean diet on HbA1c (Keto-Med Trial, 2022)](https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35641199/)
   – Beide Diäten senken HbA1c ähnlich stark, Keto oft besser bei Triglyceriden.
3. Meta-Analyse zu very low-carb ketogenic diets
   [Impact of very low carbohydrate ketogenic diets on cardiovascular risk factors (2024)](https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39030553/)
   – Signifikante HbA1c-Reduktion (-0,29%) und Verbesserungen bei Blutzucker.
4. Low-carb vs. andere Diäten bei Übergewicht/T2D
   [The effects of low-carbohydrate diet on glucose and lipid metabolism (2024)](https://www.frontiersin.org/journals/nutrition/articles/10.3389/fnut.2024.1516086/full)
   – HbA1c-Senkung um -0,36% und Fastenglukose um -10,71 mg/dl.
5. Ost vs. West Vergleich
   [Effectiveness of low-carbohydrate diets on type 2 diabetes (2025)](https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0168822725004784)
   – Kurzfristig HbA1c-Reduktion um -0,29%, stärkster Effekt nach 3 Monaten.
6. Virta Health Langzeitstudie (5 Jahre)
   [5-Year effects of carbohydrate-restricted nutrition in type 2 diabetes (2024)](https://www.diabetesresearchclinicalpractice.com/article/S0168-8227(24)00808-8/fulltext)
   – Langfristige Remission möglich, HbA1c-Verbesserung und Medikamentenreduktion.
7. Weitere starke Meta-Analyse
   [Ketogenic Diet Benefits to Glycemic Control (2022)](https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36012064/)
   – Bessere HbA1c- und Gewichtsreduktion bei Keto vs. Kontrolle.
Diese Studien bestätigen durchgängig: LCHF/low-carb führt oft zu einer signifikanten HbA1c-Senkung (0,3–1% in den ersten Monaten/Jahren), besserer Blutzuckerstabilität und häufig weniger Medikamentenbedarf – bei guter Verträglichkeit.
Wichtiger Hinweis: Die Effekte sind individuell, und eine Umstellung sollte immer ärztlich begleitet werden (z. B. Medikamente anpassen, um Unterzucker zu vermeiden).

Die LCHF Deutschland Akademie – mit Herz und Verstand

Seit 2015 bildet die  LCHF Deutschland Akademie aus und durfte viele Menschen auf ihrem Weg zum Coach begleiten.

 

Für wen ist die Ausbildung zum Gesundheits- und Ernährungscoach geeignet?

 

Begeisterte AbsolventInnen zwischen 18 und 70 Jahren, SchülerInnen, Mütter, JuristInnen, PädagogInnen, PhysiotherapeutInnen, FitnesstrainerInnen, HeilpraktikerInnen, GesundheitspflegerInnen, KonditormeisterInnen, Kaufleute aus den verschiedensten Bereichen…

Also für Menschen jeglichen Alters mit und gänzlich ohne Vorkenntnisse.

Was sie alle vereint ist das Interesse an ganzheitlicher Gesundheit. Das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele. Der Wunsch, fachlich fundierte Kenntnisse im Gesundheits- und Ernährungsbereich erlangen zu wollen, basierend auf den neuesten wissenschaftlichen Ergebnissen und Erfahrungen.

Für ihre eigene Gesundheit, die ihrer Familie, oder um anderen Menschen zu einem gesünderen Leben zu verhelfen.

All diese Menschen unterschiedlichen Alters und aus den verschiedensten Bereichen zeigen, es ist nie zu spät dazuzulernen und neu anzufangen!

 

Wann dürfen wir dich in der LCHF Deutschland Akademie begrüßen?

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Alle Bilder zu diesem Beitrag wurden mit Grok generiert.

ache.margret@gmail.com

Gründerin von LCHF Deutschland und der LCHF Deutschland Akademie

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6 COMMENTS
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    Gnubbel 30. Januar 2026

    Ja, der HbA1c, das ist auch so ein Damoklesschwert. Wenn der Doktor einen in den Finger piekst und dann auf dem Display so eine astronomische Zahl steht, kann man sich ja immer noch mit einem Ausreißer herausreden. Aber mit dem Durchschnittswert der letzten sechs Wochen ist das schon wesentlich schwieriger, da kommt das gesamte Sündenregister ans Tageslicht.

    Trotzdem sollte man den HbA1c-Wert nicht gar zu eingleisig sehen, denn es gibt eine ganze Reihe Ursachen dafür, wenn er zu hoch ist. Klar, die Ernährung spielt eine große Rolle, denn wenn der ganze Organismus inklusive Gehirn auf Zucker eingestellt ist, dessen Speichermöglichkeiten in unserem Körper recht bescheiden sind, dann muss eben auch immer genug Zucker in der Blutbahn vorhanden sein, und wenn nicht, dann stellt er sich per Glukoneogenese selbst welchen her.

    Aber wie kann es sein, dass mehr Zucker in der Blutbahn herumschwimmt, als der Körper – und insbesondere das Gehirn – eigentlich brauchen sollte? Für den Fall, dass wir gerade eine Zuckerbombe verdrückt haben, gibt es schließlich Insulin, das den Zucker in die Muskeln und Fettzellen drückt. Und dass die Muskeln bzw. Fettzellen sich weigern könnten, den Zucker aufzunehmen, sollten wir schnell vergessen (https://lchf-deutschland.de/insulinresistenz-was-wirklich-dahintersteckt/). Also wo kommt der Zucker her?

    Nun, es gibt noch ein weiteres Hormon, das uns die ganze Bilanz versaut, und das ist das Stresshormon Cortisol, dessen Job es ist, Proteine zu Zucker zu machen und diesen ins Blut zu schaufeln. Und das Cortisol kommt auch nicht von ungefähr, es wird ausgeschüttet, wenn unser Gehirn unter Stress steht, denn dann hat es einen größeren Energiebedarf, und der muss mit entsprechend mehr Zucker gedeckt werden.

    Aber wenn das Gehirn dieses Mehr an Zucker selbst braucht, wieso verbleibt dieser dann trotzdem im Blut? Genau das ist der Knackpunkt: Wenn der Stress chronisch wird, und das ist in unserer heutigen Zeit die Regel, dann laufen die Mitochondrien, die Kraftwerke in unseren (Nerven-)Zellen, permanent auf Hochtouren, und dass ihnen das nicht gut tut, liegt auf der Hand. Und wenn diese Kraftwerke nach und nach ihre Funktion einbüßen und immer mehr Zucker für dieselbe Energiemenge brauchen, dann passt sich der ganze Organismus mit der Zeit an diesen erhöhten Zuckerbedarf des Gehirns an, und dann sprudelt das Cortisol selbst dann weiter, wenn wir mal nicht unter Stress stehen. Und wenn das Gehirn den Zucker dann doch nicht braucht, bleibt er eben im Blut und liefert sich mit dem Insulin ein Wettrennen, das das Insulin irgendwann verliert. Und dann macht es sich der Zucker im Blut gemütlich und verzuckert nach und nach die roten Blutkörperchen, was wir am HbA1c-Wert erkennen können. Kurz gesagt: Es ist nicht zu viel Zucker im Blut, weil wir gerade ein Hanuta gegessen haben, sondern weil unser dauergestresstes Gehirn diesen Zucker braucht. Und warum braucht es den Zucker, wenn es sich doch auch von Ketonkörpern ernähren könnte? Ganz einfach: weil wir so viel Insulin in der Blutbahn haben, dass die Leber keine Ketonkörper mehr herstellen kann. Also doch das Hanuta …

    Oder vielleicht doch das Cortisol, das das ganze Chaos eingerührt hat? Oder die lahmenden Mitochondrien in den Nervenzellen, die so viel Zucker brauchen? Oder vielleicht gar der chronische Stress, der die Mitochondrien geschreddert hat? Bin mal gespannt, wann die Wissenschaft den riesigen Elefanten im Raum auf den Schirm kriegt. Bis jetzt sehe ich nur immer originellere Erklärungen, mit denen sie sich um ihn herummogelt.

    Es gibt aber noch einen Faktor, von dem gerade die Ketarier ein Lied singen können: den allmorgendlichen Cortisolstoß, der das Gehirn durchspült und mit Zucker versorgt, damit wir aus den Federn kommen. Dumm nur, wenn das Gehirn den Zucker gar nicht braucht, weil es schon mit Ketonkörpern bestens versorgt ist. Dann haben wir einen messbar erhöhten Blutzucker und darauf folgend auch einen entsprechenden Insulinstoß. Und der Doktor sagt: Hoher Nüchternzucker mal hohes Nüchterninsulin geteilt durch 22,5 – alles klar: Insulinresistenz! Dass der Spuk in einer halben Stunde vorbei ist, muss ihn nicht interessieren. Und die Moral von der Geschicht: Lasst euch nicht ins Bockshorn jagen!

    Fazit: Mit einer Ernährung, die keine Insulinstöße provoziert, können wir viel dafür tun, dass uns der chronische Stress nicht irgendwann den ganzen Metabolismus entgleisen lässt. Wenn es uns aber gelingt, den chronischen Stress selbst an die Kette zu kriegen, dann können wir dem Insulin getrost die Zügel schießen lassen, wie uns die Einwohner von Okinawa beweisen, wo die meisten Hundertjährigen zu Hause sind, obwohl deren Nahrung zu 85 Prozent aus Kohlenhydraten besteht. Da wir aber nicht auf Okinawa leben, wird das eine Utopie bleiben, und deshalb können wir uns deren Ernährung schlicht und einfach nicht leisten.

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        Gnubbel 31. Januar 2026

        Liebe Margret, hab herzliche Dank für deine ausführliche und detaillierte Reflexion, so eine Diskussion macht echt Spaß. Das ist wie bei einem Fußballspiel: Der eine Spieler bringt den Ball ins Feld, der andere nimmt ihn auf, veredelt ihn und spielt ihn zurück oder weiter, und der letzte versenkt ihn im Tor. So funktioniert Kommunikation, da haben Spieler und Zuschauer ihre Freude daran.

        Beim Thema Okinawa habe ich mich ein bisschen geärgert, dass ich meinen Kommentar unter https://lchf-deutschland.de/ein-grosses-thema-weltdiabetestag/#comment-15997 nicht verlinkt hatte, wo ich schon mal ausführlich auf die Thematik eingegangen war. Ja, es ist tatsächlich die Kombination aus traditioneller Lebensweise, sozialer Geborgenheit und metabolischer Balance, die den Unterschied macht. Wobei ich das mit der Kalorienreduktion allerdings nicht so einseitig sehe: Was der Körper braucht, das soll er haben – Energie macht uns nicht krank, sondern hält uns am Leben. Der Knackpunkt ist der Nährstoffbedarf des Gehirns, und wenn der in einem harmonischen Umfeld (Harmonie sowohl zwischen Mensch und Natur als auch zwischen Mensch und Mensch) entsprechend gering ist, dann wirkt sich das natürlich auch auf die Nahrungsaufnahme und damit letztendlich auch auf die gesamte metabolische Gesundheit aus. Da muss man sich gar keine Nahrungsrestriktion auferlegen, das besorgt der Appetit viel besser, wie auch ich in meiner Reha erfahren durfte, wo ich mit 1.600 kcal gut bedient war und ohne zu hungern ein Kilo nach dem anderen abgestoßen hatte. Auch was die Bewegung angeht, muss man sich dann zu nichts mehr zwingen, der Bewegungsdrang kommt dann von ganz allein. Wir sollten die Macht unseres Gehirns über unseren Körper nicht unterschätzen, da hat die Natur wirklich ein Meisterwerk hingelegt, und an uns ist es, dieses auch gut zu behandeln, indem wir es nicht unnötig stressen, dann wird es auch den restlichen Organismus in der Balance halten. Leicht gesagt in unserer von Stressoren verseuchten westlichen Zivilisation. Aber Stress ist bekanntlich nicht das, was von außen auf uns einwirkt, sondern wie wir damit umgehen (https://lchf-deutschland.de/raus-aus-der-stressfalle/). Eine interessante Erfahrung ist für mich auch, dass selbst das „bequeme Leben“ zu einem Stressor werden kann, den man aber mit wenig Aufwand (im Grunde nur mit etwas Überwindung) elegant aus der Welt bekommt (https://lchf-deutschland.de/faultiersyndrom-der-unsichtbare-feind-in-deinem-low-carb-leben/#comment-16786 ff.). Wir haben übrigens den hormetischen Effekt aus dem Wechselspiel von Wärme und Kälte in unserer Wohnung in diesem Winter ausgiebig genutzt, und unsere kleinen Kraftwerke danken es uns mit phänomenaler Leistung, die neben erhöhter Stressresilienz auch die innere Wärmeproduktion mit einschließt.

        Was die Geschichte mit dem Cortisol angeht, so muss ich immer wieder feststellen, dass sich der kleine Gnubbel das Hirn verrenkt, um das, was er aus dem Internet zusammengekratzt hat, passend zu bekommen, und sich dabei immer wieder wundert, warum die Wissenschaft so offensichtliche Dinge wie eben das Cortisol einfach nicht sieht, und dann ganz nebenher erfahren muss, dass das ganz altbekannte Dinge sind und es schon jede Menge Studien dazu gibt. Da stellt sich für mich die Frage: Warum wird das nicht kommuniziert? Warum servieren uns die Wissenschaftler immer wieder solche alten Hüte, wenn sie es doch nachweislich besser wissen? Oder liegt es gar nicht an ihnen, sondern an der Kommunikation durch die Medien, die zuweilen schon an „Stille Post“ erinnert? Freilich sitzen an diesen Stellen keine Wissenschaftler, sondern Journalisten, deren Fachkenntnisse auf ganz anderen Gebieten liegen und deren Hauptaufgabe es nicht ist, die Leser mit Wissen zu versorgen, sondern Werbeeinnahmen zu generieren – das sollten wir immer im Hinterkopf behalten, wenn uns die „Experten“ in der Glotze wieder was vom Pferd erzählen. Nun gut, ich bin auch nur ein „Geschichtenerzähler“ und habe auch nie den Anspruch gehegt, die Wahrheit gepachtet zu haben. Aber im Gegensatz zu den Medienschaffenden muss ich mit dem, was ich hier von mir gebe, keine Einnahmen generieren, sondern kann es als mein Hauptanliegen sehen, das Wissen, dessen ich habhaft geworden bin, zusammen mit meinem eigenen Hirnschmalz zur Diskussion zu stellen und damit allen interessierten Menschen verfügbar zu machen. Vielleicht gelingt es mir damit, den Kommunikationskanal zwischen denen, die das Wissen haben, und denen, die es für sich nutzen möchten, ein wenig aufzubohren, dann will ich zufrieden sein.

        Übrigens habe ich beim letzten TÜV erfreut zur Kenntnis nehmen dürfen, dass nicht nur mein Cholesterin um fast 50 Punkte heruntergegangen ist, sondern auch mein HbA1c sich von 5,6 auf 5,1 Prozent verringert hat, obwohl ich mich an keine Veränderung meines Lebensstil erinnern kann – oder doch? Ich habe mich im letzten Jahr ausgiebig mit dem Thema Dauerstress und insbesondere den Stressoren auseinandergesetzt, und es ist mir und auch meiner Frau gelungen, viele davon zu eliminieren oder zumindest stark zu reduzieren. Und: Ich habe mein erworbenes Wissen samt den praktischen Erfahrungen niedergeschrieben, damit auch andere interessierte Leser es für sich nutzen können, und schon das hat mir ein tiefes Gefühl der Befriedigung gegeben, das sich mit Sicherheit auch in meinem HbA1c niedergeschlagen hat. Möge der geneigte Mitleser (inklusive Mitleserin) dies als Geheimtipp verstehen, wie man seinem Seelenleben (und letztendlich seinem HbA1c) auch etwas Gutes tun kann.

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            Gnubbel 31. Januar 2026

            Danke, liebe Margret, am Appetit soll’s angesichts in reichlich Schweineschmalz ausgebackenen Pollo fino mit in Butter ertränktem Gemüse nicht scheitern, da werde ich mich gleich an die Arbeit machen. 🙂

            Gerade hat mich meine liebe mitdenkende Frau noch auf eine unpräzise Formulierung hingewiesen: Wenn die „geschredderten“ Mitochondrien, wie ich es einige Male geschrieben hatte, für die gleiche Menge ATP mehr Glukose brauchen, dann widerspricht das zum einen dem Energieerhaltungssatz. Denn mehr Glukose beinhaltet auch mehr Energie, und wo soll die hingehen, wenn nicht ins ATP? Und wenn zum anderen die Mitochondrien dieses Mehr an Glukose verbrauchen, warum sammelt sie sich trotzdem im Blut an?

            Das Problem liegt darin begründet, dass der Sensor im Gehirn nicht die Glukose, sondern nur das ATP misst, und wenn dessen Stand zu niedrig ist, die Schleusen für noch mehr Glukose öffnet, um die ächzenden Mitochondrien zu zwingen, mehr ATP zu produzieren. Dann haben wir die gleiche Situation, wie wenn im Büro die Hälfte der Belegschaft krank ist und die andere Hälfte für diese mitschuften muss. Dass das auf die Dauer nicht gutgehen kann, liegt wohl auf der Hand: Immer mehr Mitarbeiter verabschieden sich in den Burnout, und auf den Schreibtischen sammelt sich die unerledigte Arbeit an. Und dann misst der Doktor unseren HbA1c, schaut uns sorgenvoll über seine Brillenränder an und erklärt uns, dass wir unsere Fettzellen leerhungern und -trainieren müssen, weil die an dem ganzen Elend angeblich schuld sind. Finde den Fehler 😉

            Ja, so macht Kommunikation Spaß. 🙂

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