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Man(n) ist nie zu alt…, um zu lernen

Lebenslanges Lernen heißt eigenverantwortliches Handeln in der schnelllebigen Wissensgesellschaft. Auch wenn bereits auf ein ereignisreiches Leben mit vielen Erfahrungen,  Ausbildung und Studium zurückgeblickt werden kann, ist es möglich, neue Interessen zu verfolgen und zu lernen.

 

Wenn sich Menschen nach der Lebensmitte für die Aufnahme einer Ausbildung entscheiden, stehen der Wissensdurst und die Begeisterung im Vordergrund. Vor allem aber der Wunsch, an der Ernährungsrevolution teilzuhaben und etwas zum Positiven verändern zu können.

 

Helmut Paskarbeit ist so ein Mensch, mit 79 Jahren begann er die Ausbildung zum Ernährungs- und Gesundheitscoach an der LCHF Deutschland Akademie und wird sie nächstes Jahr abschließen. Lesen Sie hier ein aufschlussreiches Interview mit ihm.

Man(n) ist nie zu alt…, um zu lernen

Helmut Paskarbeit: Lernen, ein Leben lang.

Lieber Helmut Paskarbeit,
 es gibt das Sprichwort „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“. Sie führen es gerade ad absurdum. Erklären Sie unseren Lesern bitte, warum das so ist.

Mein ganzes Leben forderte von mir immer wieder neue Anpassungen. Es begann damit, dass nach Beendigung meiner Lehrzeit mein erlernter, wunderschöne Beruf nicht mehr existent war. Ich lernte Autokarosserien aus Holz zu bauen! Danach fing ich dreimal als Hilfsarbeiter in einem anderen Beruf zu arbeiten an und erwarb auch Qualifikationen und schaffte noch einen zweiten Berufsabschluss. Es gab dann Gründe mich wieder anderweitig umzusehen und ich begann als Hilfsmaschinist in einem Kraftwerk. Die Technik faszinierte mich. Nach betriebsinternen Berufsabschlüssen holte ich im Abendstudium den 10-Klassenabschluss nach (Die zehnjährige Schulzeit gab es zu meiner Zeit noch nicht.) Dem folgte dann ein Ingenieurstudium. Für einen Ingenieur gab es danach immer wieder Neues, sodass das Lernen kein Ende nahm.

 

Daran sieht man auch. Wie schnelllebig doch die Zeit ist. Ich erlebte noch eine Zeit ohne Telefon und Fernseher. Dann zunächst Fernsehen in schwarz/weiß. Es war schon ein Erlebnis im Radio 3 UKW Sender empfangen zu können. Dann kam Stereo und Farbfernsehen!!! Man konnte kaum fassen, dass es so etwas gibt. Und heute – Computer und Smartphone. Was wäre das Leben ohne Internet? Ist man nicht ohne Internet bereits ins Abseits gestellt? Die Technik schreitet voran. Und sie wird schneller, schneller und noch schneller. Fazit: Mit einmal Gelerntem kommt man also nicht weit!

 

Was hat Sie zu der Ernährungsumstellung bewogen?

Es liegt wohl daran, dass ich ändere, wenn mir etwas nicht passt. Ich sollte noch mehr und stärkere Medikamente einnehmen – so mein Arzt, als es mir trotz der Medikamente, die ich schluckte, noch schlechter ging.

Ich hatte bereits einen Schlaganfall. Mir wurden auch schon 3 Bypässe am Herzen aus meinen Venen eingepflanzt. Mir wurde 1/3 Dickdarm nach Krebs 2.-3. Grades befindend entfernt. Es war ja nicht so, dass ich nun wartete was da noch kommen würde. Im Gegenteil. Ich wanderte jeden Mittwoch in einer Wandergruppe etwa 15 km. Jeden Morgen ging ich meine Runde von ca. 4 -5 km. Ich setzte mich mit der Biologischen Krebsabwehr in Verbindung und nahm Nahrungsergänzungsmittel wie von ihr empfohlen ein. Führte eine Misteltherapie über 2 Jahre durch. Fuhr Fahrrad ca. 1500 km/ Jahr. Jedes Jahr eine Woche Winterurlaub in den Alpen. Dort fuhr ich nicht nur die Pisten abwärts. Stundenlang quälte ich mich auf der mehrere km langen Piste nach oben und auch abseits durch die herrliche, tiefverschneite Bergwelt. Tankte also Sauerstoff, aktivierte meine körperliche Befindlichkeit, dachte ich. Meine Medikamente nahm ich natürlich gewissenhaft ein. Sollte man da nicht meinen, dass man nur noch so vor Gesundheit strotzt? Nichts ist! Das Immunsystem wurde immer schlechter. Chronische Bronchitis, Morbus Meniere, Lungenentzündung und Herzinfarkt, 2 Stents. Blutdruck 200/110 mmHg. Im Stuhl vorrangig Blut. Alles was ich tat, außer Freude an der Natur und Bewegung, war für die Katz. Was haben mir die Medikamente gebracht? Weshalb soll ich nun noch mehr nehmen? Wohin soll das noch führen? Noch mehr Blut im Stuhl, noch mehr Herzinfarkte und restloses darniederliegen im Fieber? Das waren die entscheidenden Fragen, die mich veranlassten, mich nach Alternativen umzusehen.

 

Glücklicherweise habe ich Internet und stehe noch nicht ganz im Abseits der rasanten Entwicklung. Man findet da auch Vieles nicht Brauchbares. Aber Artikel wie „Cholesterinlüge“ ließen mich aufhorchen. Ein anderer schrieb, es gehe ihm besser mit Aminosäuren. So etwas war mir völlig neu. Wie können Säuren nützlich sein? So setzte sich Puzzle an Puzzle. Mein Sohn ist Marathonläufer! Die wissen was zu essen ist, um die Leistung schaffen zu können, gab mir den Tipp, doch einmal bei Dr. Strunz reinzuschauen. Und da fand ich, was ich suchte. Für mich muss etwas logisch sein. Hier fand ich den logischen Ansatz, etwas Besseres für meine Gesundheit tun zu können. Was ich nun zu lesen bekam – in den täglichen News – einen völlig neuen Ansatz gesund zu werden. Der Mensch benötigt „nur“ 47 essentielle Nahrungsmittel und dann, wenn alle in ausreichender Menge im Blut vorhanden sind, „heilt“ die Natur! Medikamente können das nicht. Schaden anrichten können sie. Das habe ich zur Genüge erfahren. Sind alle essentielle Nährstoffe vorhanden, kann der Körper Zellen erneuern und die hierfür notwendigen Hormone, Botenstoffe und Enzyme bereitstellen. Das war der Ausgangspunkt meiner Nahrungsumstellung auf LCHF und NEM – weg von den Kohlenhydraten, die beim Stoffwechsel dem Körper nur zusätzlich freie Radikale bescheren. Ich stürze mich täglich wie süchtig auf seine News. Ich habe natürlich meine Werte im Blut messen lassen. Was da so zum Vorschein kam?! Unter anderem eine unglaublich hohe Quecksilber Belastung. Auch fand ich die Ursachen meines desolaten Immunsystems. Zu niedriges Coenzym Q10 – das Resultat meiner eingenommenen Statine. Ergebnis: Erschlaffte Mitochondrien, ohne Energie! Alle Muskeln brauchen die Mitochondrien, um Kraft entwickeln zu können – auch die Herzmuskeln. Ein zu niedriges Vitamin D, sicher Ursache meiner Morbus Meniere. Viel zu hohe Homocystein- und Lipoprotein a Werte. Nur mal die gravierendsten Defizite zu benennen, die ich nun mit LCHF und Nahrungsergänzungsmitteln in den Griff zu bekommen versuche.

 

Einen nicht unwesentlichen Einfluss nahmen auch die Sendungen der Ernährungs-Docs. Menschen mit Leiden über Jahrzehnte gehen von Bord der Docs, strahlend vor Glück, endlich vom Leiden befreit, und nur weil sie an der Ernährung etwas änderten. Es ist einfach ergreifend, das zu sehen.

 

Mit welchem Ziel haben sie die Ausbildung zum Gesundheits- und Ernährungscoach Low Carb LCHF Keto Lifestyle begonnen?

Nun, sehen wir uns die Menschheit an. Sie schlucken Pillen, so wie ich es einst tat und werden krank und kränker. Diabetes, Alzheimer, Multiple Sklerose, Neurodermitis, Krebs, Arteriosklerose u.v.a.m., werden immer mehr. Und wir wissen, dass das alles nicht notwendig ist und auch die Krankheiten, wenn sie sich schon einmal etabliert haben, ohne Medikamente auch Besserungen erzielt werden können und teils sogar heilbar sind. Wie schlimm die Menschen leiden und nicht nur die Erkrankten. Auch ihre Mitmenschen leiden unter der Last, derer sie konfrontiert werden, wenn einer der Geliebten betreut werden muss. Wie weh tut es, einen Geliebten leiden zu sehen? Man möchte einfach dazwischenhauen.

 

Um dazwischen hauen zu können, bedarf es das Wissen hierfür. Es ist auch spannend zu erfahren, wie die Natur diesen komplizierten Ablauf im Körper gestaltet, wie dieses ja die Natur – ohne Zutun irgend welcher Hände – einmal so entwickelt hat. Das grenzt wahrlich an Wunder. Was liegt da nicht auch näher, als dafür zu sorgen, dass alle die Funktionen der Natur bestmöglichst ablaufen können, also wir ihm das geben, was er hierfür benötigt und nicht Produkte einflößt, die nur gegen die Natur gerichtet sind. Mir das Wissen anzueignen macht Spaß und ich würde mich freuen, wenn ich jemals einen Menschen mit meinem Wissen aus der Leidensspirale helfen könnte. Das ist mir ein Anliegen. So schaute ich mich nach einer Möglichkeiten um, mir die Voraussetzungen hierfür schaffen zu können. So meldete ich mich zu diesem Lehrgang an. Ich merke bereits, die Ausbildung in diesem Kurs ist tiefgreifend und erfüllt mehr als ich erwartete.

 

Sie sind gerade Minister für Gesundheit und Ernährung geworden, welche drei Sachen würden Sie verändern?

Das ist schwierig zu sagen. Wie weit reichen seine Befugnisse? Könnte er so ohne weiteres die jetzige Besetzung der DGE einfach auflösen, diese dann neu durch einen arrangierten Wissenschaftler für gesunde Ernährung organisieren lassen? Dann täte ich das als 1.

 

  1. Würde ich prüfen lassen – natürlich von einem Molekularmediziner, der auch bisher sich tatkräftig für Erneuerung der Medizin nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen einsetzte – welche Leistungen von den Kassen zu tragen sind. Z. B. Beginnt das bei den durchzuführenden Blutanalysen. Denn nur so ist letztlich festzustellen, ob denn in ausreichendem Maße die essentiellen Nährstoffe im Blut enthalten sind. Fehlende Nährstoffe könnten aufgefüllt werden. Dann vermag die Selbstheilungskraft des Körpers (Immunsystem) alle schädlichen Fremdeinwirkungen zu bekämpfen. Der größte Teil aller Krankheiten blieben der Menschheit und damit auch ein riesiger Berg von Kosten für die Kassen erspart. Auch ärmere, die sich sonst eine solche Analyse nicht leisten können, gäbe es eine Chance, etwas für ihre Gesundheit tun zu können.

 

  1. Ich würde mir Gedanken machen, auf welche Weise ich die Leitlinien für praktizierende Ärzte nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen bringen könnte und wie sie ständig auf den neuesten Stand der Entwicklung angepasst werden können.

 

In diesem Zusammenhang wäre ein 4. und 5. vom Minister für Gesundheit und Ernährung einzuleiten bzw. vorzunehmen:

 

  1. Die o.g. Maßnahmen hätten gravierende Auswirkungen für die Wirtschaft. Das müsste dem Ministerium für Wirtschaft verdeutlicht werden. Die Maßnahmen würden nicht nur die Pharmaindustrie hart treffen. Viele Industriezweige, Krankenhäuser, Reha-Kliniken, Kurheime, Pflegedienste und -heime würden übrig werden. Die gesamte Wirtschaft, einschließlich Landwirtschaft und Forschungsinstitute bedürften einer Umgestaltung. Es drohte für viele Menschen die Arbeitslosigkeit. Sie müssten anderen Betätigungsfeldern nach Erschließung zugeführt werden, Umschulungen wären notwendig. Ich will damit keinesfalls eine Vollständigkeit erforderlichen Maßnahmen in diesem Zusammenhang angesprochen haben.

 

 

  1. Pressekonferenzen sollten wiederholt durchgeführt werden. Die Menschheit muss auf das Neue und auf sie Zukommende eingestimmt werden. Die Vorteile hinsichtlich Gesundheit muss erkannt werden. Nur so wird man ein Entgegenkommen erwarten können. Das Entgegenkommen ist notwendig. Das Neue ist ja auch, dass sie aktiv zur Gesundheit beitragen müssen. Ohne dem geht das nicht. Sie müssen aber auch dafür geschult werden. Z. B. sind Muskeln das Reservoir des Immunsystems. Nur vom Herumsitzen und -liegen bekommt man keine Muskeln – sie verfallen eher.

 

Es wird erzählt: Ausgewogene Ernährung sei ausreichend. Was ist ausgewogene Ernährung? Jede Hausfrau hat dazu ihre eigene Meinung und gibt der Familie zu essen. Gewährleistet das von ihr bereitete Essen die Vollständigkeit aller essentiellen Nährstoffe? Geprüft wird das nicht. Nur palabert! Da wird geschrieben und gesendet – selbst Gesundheitssendungen: NEMs seien nicht notwendig. Es wird nie darauf hingewiesen, dass das zur Genüge messtechnisch erwiesen ist. Alles nur Palaber! Und die Menschen nehmen das für bare Münze, denn meist wird dabei auch noch auf Experten verwiesen.

 

Was möchten Sie aus Ihrer Lebenserfahrung den jungen Lesern mir auf den Weg  geben?

Leider muss ich heute erkennen, dass ich einiges im Leben falsch gemacht habe. So habe ich über 20 Jahre geraucht. Man hat auch immer bei einer Feier Alkohol getrunken. Das gehört üblicher Weise dazu. Ich habe viel unter Stress gestanden und ihn nie durch geeignete Maßnahmen abgebaut. Wie allgemein üblich, aß ich im guten Glauben, es sei richtig, Kartoffeln, Nudeln, Reis und Brot. Natürlich erfreute ich mich auch der süßen Naschereien. Wenn ich mit einem Leiden zum Arzt ging, erwartete ich, ein Mittelchen dagegen zu bekommen.

 

Aber schauen wir uns um. Das ist doch auch das Übliche in unserer Welt und wird auch ganz offiziell als ganz normal vertreten, noch! Aber es bröckelt! Man erkennt bereits, dass einiges an dieser Lebensweise verkehrt ist. Die Krankheiten wie Alzheimer, Diabetes, Arteriosklerose u. a. nehmen in erschreckendem Maße zu. Fettleibigkeit auch! Da muss doch etwas falsch sein! Dafür gibt es bereits wissenschaftliche Belege.

 

Welchen Stellenwert nehmen z. B. Kohlenhydrate, so wie offiziell von der DGE empfohlen wird, im menschlichen Körper ein? Der Körper besteht mit 60 % Trockenmasse aus Eiweiß: alle Zellen des Körpers sind Eiweiß und diese erneuern sich in einer unglaublichen Geschwindigkeit. Sie bedürfen dafür Botenstoffe, Enzyme, Hormone, Vitamine, Mineralien und die für jede spezielle Zelle notwendigen Eiweißbestandteile, was alles mit unserer Ernährung sichergestellt werden muss. Was davon ist in den leeren Kohlenhydraten wie Zucker, Weißmehl, Stärke der Kartoffeln enthalten? Wir brauchen vor allem auch Fett für die Stabilisierung und Elastizität der Zellmembranen, gesundes Gehirn (70% bis 80% der Trockenmasse ist Fett), das synthetisieren der Hormone und Mitochondrien so dass unsere Muskeln Kraft entwickeln können. Kohlenhydrate treiben nur den Insulinspiegel kurzfristig in die Höhe. Wenn dann für das vorhandene Insulin im Blut nichts mehr zu Verstoffwechseln gibt, kommt wieder Hunger, der zum weiteren Essen verführt. Was macht das Insulin mit den neu zugeführten Nährstoffen, wo doch schon längst vorher der Energiebedarf gedeckt wurde? Es schiebt sie in die Fettpolster.

 

Ein anderer üblicher Sachverhalt: Wenn ich zu hohen Blutdruck habe gehe ich zum Arzt. Sagt er mir: Gehen Sie nach Hause? Bei ihrem Stress, den Sie haben, ist das kein Wunder. Bauen Sie den Stress ab, ob mit Yoga, Atemtechnik, regelmäßiger, angemessenen Bewegung oder ähnlichem, ist gleichgültig. Und dann kommen Sie in 3 Monaten wieder. Dann werden wir weitersehen. Es gibt auch andere, natürliche Mittel, den Blutdruck zu senken. Nein, er verschreibt Betablocker.

 

Oder, Sie stellen einen unregelmäßigen Herzschlag fest. Sie gehen zum Arzt. Da hilft nur Betablocker. Ist das so? Dem Herzen fehlen Betablocker und deshalb schlägt es unregelmäßig? Haben alle die, deren Herz im richtigen Takt schlägt, genügend Betablocker naturgemäß im Körper? Dem Herzen fehlt etwas anderes, was von Natur aus dem Herzen zur Verfügung stehen muss. Damit es richtig schlagen kann: Nahrung wie Magnesium, Kalium, Natrium oder Omega-3.

 

Es gäbe noch vieles über die heutige, übliche Praxis unserer Ärzte zu sagen. (Sie handeln wohlgemerkt nach vorgegebenen Leitlinien!) Eines möchte ich noch unbedingt ansprechen. Weil ich so entsetzt darüber bin.

 

Es werden Statine gegen Cholesterin verordnet – weil Cholesterin so schädlich sein soll. Dass das so gar nicht richtig ist und ursächlich durch Homocystein und Lipoprotein a verursacht wird und das Cholesterin vom Körper als Gegenreaktion zur Schadensbeseitigung synthetisiert wird, sei nur nebenbei bemerkt und auch die Wichtigkeit des Cholesterins in unserem Körper (z. B. 25% des gesamten Cholesterins vom Körper benötigt unser Gehirn) sei nur angedeutet.

 

Aber was die Statine verursachen? Der Körper synthetisiert normal ein Enzym, welches Q10 benannt wird und für die Mitochondrien, unsere Kraftquelle, benötigt wird. Die Statine reduzieren die Eigenproduktion dieses Coenzym Q10 bis zu 80%. Man bedenke: Ohne Q10 ist kein Leben möglich, weil die Muskeln (auch der Herzmuskel) keine Kraft entwickeln können. Was ist das für ein Leben, zu 80% reduziert? Das Ungeheuerliche daran ist, dass das bekannt ist und die Ärzte die Statine verschreiben und es keinen Hinweis auf die notwendige Ergänzung mit Q 10 gegeben wird. Letztlich für die Verkalkung der Adern ursächlich aber anderswo zu suchen ist und diese ohne Nebenwirkung und wirkungsvoll mit Vitaminen bekämpft werden kann. Für die Nebenwirkungen der Statine werden wieder Medikamente zur Freude der Pharmaindustrie verschrieben.

 

Das Fazit des Ganzen: Nicht alles, was unsere Ärzte verordnen hilft wirklich! Einerseits leisten unsere Ärzte enormes. Da wird die Halsschlagader aufgeschnitten, das Plaques entfernt, die Ader zusammengenäht – bei mir wurde darüber noch ein Flicken vernäht. Dann klammert man sich allerdings fest an von Lobbyisten der Pharmaindustrie beeinflussten Leitlinien. Wer gesund durchs Leben kommen möchte, sollte sich einen entsprechenden Lebensstil aneignen. D. h., er muss sich auch schon darum kümmern, welcher Lebensstil zur Gesunderhaltung beitragen kann und er muss es dann auch tun. Es ist nicht alles Übliche dafür dienlich. Es gibt aber ausreichend wissenschaftliche Belege, wie es gestaltet werden kann. Für unser Leben sind wir immer selbst verantwortlich. Wer möchte nicht lange und gesund leben? Was gibt es Schöneres?

 

Welche Bücher haben Ihnen die neue Sichtweise auf ein gesundes Leben gegeben?

Dr. Michael Nehls:

  • Alzheimer ist heilbar
  • Herausforderung Race Across Amerika (Radrennen quer durch die USA, 4800 km, gesamt 52000 Höhenmeter im Zeitlimit von max. 12 Tagen

 

Dr. Raimund von Helden:

  • Gesund in sieben Tagen (Nach 20 Berufsjahren als Arzt entdeckte er zufällig einen allgemeinen Vitamin-D-Mangel als Ursache vieler Krankheiten.)

 

Ulrike Gonder:

 

Ulrike Gonder, Dr. Peter Heilmeyer:

 

Dr. Ulrich Strunz:

 

Dr. Ulrich Strunz, Andreas Jopp:

  • Fitt mit Fett
  • Forever Young – Geheimnis Eiweiß
  • Mineralien das Erfolgsprogramm

 

Petra Bracht, Dr. Roland Liebscher Bracht:

  • Die Arthroselüge

 

Klaus Hoetzel

  • Wege auf Wasser und Feuer (Er bestritt Ultraman Triathlon auf Havaii nach scheinbar unheilbaren Darmtumor 1979, lehnte Chemotherapie ab, mit nur noch 63 Kg und 182 cm groß. Ultraman Triathlon: 10 km Schwimmen, 421 km Radfahrt und 84 km laufen in 3 Tagen durch die Lavawüste auf Hawaii bei über 40 Grad C.) Das ist einfach unvorstellbar!

 

Was ist Ihr Lieblingsbuch und warum?

Es gibt kein Buch, das ich besonders bevorzuge – eher das mir das eine oder andere weniger gibt. Ein Solches habe ich hier nicht benannt.

 

Sie haben drei persönliche Wünsche frei, die wären:

Ich habe nur einen Wunsch. Wenn der in Erfüllung geht, regelt sich alles andere von selbst.

Ich möchte noch lange leben, bei geistiger und körperlicher Fitness, so, dass ich auch noch bis zum Lebensende ohne fremde Pflege auskomme. Nun habe ich gelernt, dass das alles nicht nur dem Zufall und Schicksal überlassen ist, dass man vieles selbst dazu beitragen kann. Auch bin ich durch das Tun von Klaus Hoetzel und Dr. Nehls angestachelt, hohe Anforderungen an mich zu stellen. Sie haben gezeigt, zu welchen  Leistungen man sich aufschwingen kann. Ich werde sehen, was ich, trotz 3er Bypässe, 2er Stends und nur noch 2/3 Dickdarm mit fast 80, aus mir herauskitzeln kann. Ich habe mir schon einiges vorgenommen. Dass ich das heute so sehen kann, verdanke ich der anders denkenden Medizinern, die ihr Wissen mit Büchern und über das Internet, auch kostenlos zur Verfügung stellen. Denen sei von dieser Stelle ein herzliches Dankeschön gesagt. Ich bin darüber sehr glücklich. Mein weiterer Lebensinhalt ist damit geprägt und wird mir viel Freude bereiten. Was gibt es mehr, zu wünschen?

 

Besser wäre es allerdings zu zweit, das zu erleben – gemeinsam durch die Natur zu radeln, sich mit den Skiern in der Bergwelt bewegen und die weiße Pracht  bewundern und gemeinsam  LCHF fröhnen. Das wäre dann doch noch ein zweiter Wunsch.

 

Vielen herzlichen Dank für das Interview, lieber Herr Paskarbeit.

 

 

Von den Experten lernen, können Sie ganz einfach auf dem

Low Carb – LCHF Kongress

Im Februar 2019 treffen sich namhafte Experten und Gesundheitsinteressierte zum Low Carb – LCHF Kongress in Düsseldorf.

Der Kongress ist eine attraktive Plattform für alle Low Carb – Ernährungsformen. Diese Ernährung stellt eine wesentliche Voraussetzung dar, um mit Leichtigkeit gesund durchs Leben gehen zu können.

 

Bereits am Freitag, den 22. Februar 2019 findet ab 18.00 Uhr ein Come together im Restaurantbereich statt. Mit Zeit zum Kennenlernen und Austausch der Kongressteilnehmer, Referenten und Aussteller.

Der Kongress beginnt am Samstag, den 23.02.2019 um 8.30 Uhr und endet am Sonntag, den 24.02.2019 gegen 16.00 Uhr. Für das Ticket zahlen Sie 330,00 Euro Teilnehmergebühren inkl. Kongressjournal, zwei Mittagessen und Pausengetränke, Low Carb – Snacks sowie einer Tasche mit vielen weiteren Informationen. Studenten erhalten einen Sonderpreis von 200,00 Euro.

 

Die LCHF Deutschland Akademie wird mit einem Info-Stand zu dem aktuellen Kursangebot vertreten sein.

 

Wir freuen uns, Sie am 23. und 24. Februar 2019 in Düsseldorf zu treffen. Weitere Informationen finden Sie hier: http://low-carb-lchf-kongress.de/

 

Margret Ache und Iris Jansen / www.LCHF-Deutschland.de / LCHF Kongress / LCHF Deutschland Akademie

 

 

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info@lchf-deutschland.de

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