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Große Angst vor Krebs und Alzheimer/Demenz

Die Furcht der Bundesbürger an Krebs oder Alzheimer/Demenz zu erkranken ist groß. Laut einer aktuellen Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der DAK-Gesundheit haben 68 Prozent vor einer Krebserkrankung und 50 Prozent vor einer Demenzerkrankung Angst.

Vor diesen Krankheiten haben die Deutschen am meisten Angst*:

  1. Krebs (68 Prozent)
  2. Alzheimer/Demenz (50 Prozent)
  3. Schlaganfall (45 Prozent)
  4. Unfall mit Verletzungen (43 Prozent)
  5. Herzinfarkt (38 Prozent)
  6. Schwere Augenerkrankung, z.B. Erblindung (30 Prozent)
  7. Psychische Erkrankung wie Depressionen (27 Prozent)
  8. Schwere Lungenerkrankung (18 Prozent)
  9. Diabetes (15 Prozent)
  10. Geschlechtskrankheit wie Aids (10 Prozent)

 

*Das Forsa-Institut führte für die DAK-Gesundheit vom 11. Oktober bis zum 2. November 2018 eine bundesweite und repräsentative Befragung von 3.498 Männern und Frauen durch. (Quelle: https://www.dak.de/dak/bundes-themen/angst-vor-krankheiten-2033808.html)

 

Die Gesundheit mit der richtigen Ernährung positiv beeinflussen

Eine gesunde Ernährung ist die beste Investition für Ihre Gesundheit. Die aus dem Fernsehen bekannten Ernährungs-Docs Dr. med. Anne Fleck, Dr. med. Jörn Klasen und Dr. med. Matthias Riedl bringen es auf den Punkt, indem sie sagen:

„Mehr als die Hälfte unserer Erkrankungen sind ernährungsbedingt. Es liegt auf der Hand, das Übel an der Wurzel zu packen, anstatt zur Pille zu greifen.“

Da kommt automatisch die Frage auf: Was ist eine gesunde Ernährung? Zum Beispiel eine, die auf hochverarbeitete Lebensmittel verzichtet.

 

Hochverarbeitete Lebensmittel

Im Januar 2018  wurde eine groß angelegte Studie (1) publiziert. Sie folgte über fünf Jahre 105.000 Menschen, meist Frauen mittleren Alters. Es stellte sich heraus, dass je mehr hochverarbeitete Lebensmittel gegessen werden, desto größer das Krebsrisiko.

 

Was sind hochverarbeitete Lebensmittel? Wenn Sie unseren LCHF-Flyer kennen, wissen Sie es bereits. Es sind die Lebensmittel, die ganz rechts stehen, also vermieden werden sollen:

 

Zucker: Zucker in allen Varianten, herkömmliche Süßigkeiten, Müsli, Kekse, Kuchen, Eis, Limonade, Sportgetränke, Sirup…

Stärkeprodukte: Brot, Reis, Nudeln, Kartoffeln, Chips, Soja, Mais…

Margarine/Omega-6-reiche Öle: Alle industriell gefertigten Fette, wie Margarine, Distelöl, Sonnenblumenöl…

Fertigprodukte: Sämtliche Fertigprodukte aus dem Supermarkt…

Was zeigt die Studie?


1. Im Durchschnitt entfallen 18 Prozent der Ernährung auf hochverarbeitete Lebensmittel
2. Im Durchschnitt waren 79 von 10.000 Menschen pro Jahr von Krebs betroffen
3. Menschen, die 10 Prozent mehr hochverarbeitete Lebensmittel gegessen haben, waren von neun weiteren Krebsfällen pro 10.000 Menschen und Jahr betroffen

Das Fazit der Wissenschaftler

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass der rasant wachsende Konsum von hochverarbeiteten Lebensmitteln in den kommenden Jahrzehnten eine zunehmende Ursache für Krebs sein kann.

Diese Studie ist jedoch nur eine Beobachtungsstudie. Allerdings deutet das Ergebnis darauf hin, dass es sich lohnt regional, saisonal und natürliche Lebensmittel zu essen.

 

Und was hilft bei bzw. gegen Alzheimer/Demenz?

Lassen wir Ulrike Gonder zu Wort kommen, die Sie live beim Low Carb – LCHF Kongress am 23- und 24. Februar in Düsseldorf erleben können.

Typisch: gestörter Energiestoffwechsel

Sehr früh, oft schon viele Jahre bevor sich die ersten Anzeichen einer Demenz bemerkbar machen, ist der Zuckerstoffwechsel des Gehirns gestört. Die Glukoseverwertung der Zellen ist vermindert, und zwar vor allem in jenen Hirnregionen, die typisch für Alzheimer sind, wie im Hippocampus, dem Sitz des Gedächtnisses. In der Folge stockt die Energieversorgung der Hirnzellen, was dazu führt, dass weder die Signalübermittlung noch die „Müllabfuhr“ im Gehirn richtig funktionieren. Es kommt zu oxidativem Stress und Entzündungsreaktionen, die Alzheimer-typischen Neurofibrillenbündel entstehen und Amyloid-Plaques häufen sich an. Sobald die Kompensationsmechanismen des Gehirns erschöpft sind, folgen Funktionsausfälle und Zellniedergang, das Hirn schrumpft. Mit einfachen Ernährungsmaßnahmen können dem Hirn nicht nur Schutzstoffe wie Antioxidantien und entzündungshemmende Substanzen wie Omega-3-Fettsäuren (fetter Fisch!) zugeführt werden, auch die Energieversorgung lässt sich verbessern. Dazu scheint es sinnvoll, den Zuckerstoffwechsel zumindest teilweise zu umgehen, denn genau so macht es der Körper auch selbst, um den Energiemangel im Oberstübchen zu beheben. Er beginnt dann, Energie für die Hirnzellen aus Ketonen zu gewinnen – und dafür braucht er Fett. Bis zu zwei Drittel des Energiebedarfs des Gehirns lässt sich mit Hilfe von Ketonen sicherstellen.

Alternativer Treibstoff

Nach Aussage der bekannten amerikanischen Fett- und Keton-Forscher George Cahill und Richard Veech sind die Ketone nicht irgendein Ersatztreibstoff, sondern sogar ein besonders effizienter „Super-Treibstoff“ fürs Hirn. Studien ergaben, dass die beiden wichtigsten Ketonkörper (Acetoacetat und ß-Hydroxybutyrat) das bei beginnender Demenz bestehende Energiedefizit von etwa 10 bis 20 Prozent tatsächlich ausgleichen können. Zudem konnte gezeigt werden, dass Hirnzellen, deren Zuckeraufnahme gestört ist, problemlos Ketone aufnehmen und verwerten können. Darüber hinaus wirken Ketone neuroprotektiv. Ketone können also mehr als Energie liefern: Sie wirken antientzündlich und schützen Nervenzellen vor den Angriffen aggressiver freier Radikaler. Beides, Entzündungen und oxidativer Stress, gelten als Auslöser diverser Hirnfunktionsstörungen. Zudem fördern Ketone die Regeneration geschädigter Nervenzellen, was vor allem für Menschen spannend ist, die bereits erste Demenzsymptome zeigen. Darauf deuten zumindest Laborversuche hin, bei denen es unter dem Einfluss von Ketonen zur Bildung des hirnspezifischen Wachstumsfaktors BDNF (brain derived neurotrophic factor) kam. Aufgrund all dieser Eigenschaften werden die Ketone bzw. eine ketogene Ernährung als günstig zur Behandlung verschiedenster Hirnerkrankungen diskutiert und teilweise bereits mit Erfolg angewendet, z. B. bei Epilepsie, Alzheimer und anderen Demenzen, altersbedingten Gedächtnisstörungen, Parkinson-Krankheit sowie Schäden durch Alkoholmissbrauch oder Schlaganfall.

Kokosöl, ein idealer Helfer

Durch seine besondere Zusammensetzung stimuliert dasFett der  Kokosnuss die Leber zur Ketonbildung, und das sogar weitgehend unabhängig davon, was sonst gegessen wird. Die meisten gesättigten Fettsäuren des Kokosöls sind mittelkettig (sechs bis zwölf Kohlenstoffatome). Das heißt, sie sind im Vergleich zu anderen Fettsäuren relativ klein und werden deshalb anders verdaut und transportiert. Mittelkettige Fettsäuren gelangen schneller vom Darm in die Leber, wo sie bevorzugt in Ketone umgewandelt werden. Längerkettige Fettsäuren, wie sie etwa in Sonnenblumenöl, fettem Fisch oder Nüssen dominieren, können zwar auch in Ketone umgewandelt werden, jedoch nur im Rahmen einer ketogenen Kost. Das macht Kokosöl so interessant für die Hirngesundheit: Es hilft auch jenen, die sich nicht ketogen ernähren möchten oder können. In ersten Tests zeigte sich, dass die

einmalige Gabe von 40 g mittelkettiger Fettsäuren genügt, um die Ketonmenge im Blut von Patienten mit milder bis moderater Demenz innerhalb von zwei Stunden messbar zu erhöhen. Und: Je mehr Ketone die Patienten im Blut hatten, umso besser schnitten sie in einem Test ihrer geistigen Leistungsfähigkeiten ab. Zwar wurden diese Tests mit synthetisch hergestellten MCTÖlen durchgeführt, die vor allem Fettsäuren mit acht und zehn Kohlenstoffatomen enthalten (C8, C10). Wir wissen jedoch, dass die mittelkettigen Fettsäuren des Kokosöls (ca. 14 % C8 und C10, ca. 50 % C12) über ähnliche Eigenschaften verfügen, wenn auch nicht ganz so ausgeprägt. Da Kokosöl jedoch nur sehr wenige ungesättigte Fettsäuren enthält, sollte es nie das einzige Öl in der Küche sein, sondern durch Lebensmittel mit ungesättigten Fettsäuren wie etwa Leinöl, Hanföl, Walnussöl, fette Fische oder Fleisch, Milch und Eier von Weidetieren ergänzt werden. Kein anderes der üblichen Nahrungsfette oder Pflanzenöle liefert so viele mittelkettige Fettsäuren wie Kokosöl. Deswegen ist es eine so gute Basis für die Ketonbildung und damit für die Energieversorgung des Körpers. Davon profitieren die besonders empfindlichen Hirnzellen selbst dann, wenn sie durch Sauerstoffmangel oder aggressive Substanzen (z. B. freie Radikale, Schwermetalle) bereits angegriffen und in ihrem Stoffwechsel beeinträchtigt sind. Ketone erzeugen darüber hinaus mit weniger Sauerstoff mehr Energie als Traubenzucker. Zugleich fallen bei der Ketonverwertung weniger „Abfallprodukte“ als bei der Zuckerverbrennung an. Aus diesen Gründen gewinnt Kokosöl zunehmend an Bedeutung zur Vorbeugung und Behandlung von Hirnfunktionsstörungen wie der Alzheimer-Demenz. Kokosöl steckt auch in anderen Kokosnussprodukten. Ein Esslöffel entspricht in etwa:

 

» 4,5 Esslöffeln unverdünnter Kokosmilch
» 1/3 großen Kaffeebecher voll Kokosraspeln
» einem 5 x 5 cm großen Stück Kokosnuss

 

In Zellkulturen und Tierversuchen konnten die genannten Effekte der Ketone bereits mehrfach gezeigt werden. Erste retrospektive und Fall-Studien sowie einige kleine Interventionsstudien erbrachten auch beim Menschen äußerst vielversprechende Ergebnisse: messbare Verbesserungen in kognitiven Tests, verbesserte sprachliche und Alltagsfähigkeiten, bessere Stimmung und Kommunikationsfähigkeit sowie Hirnscans, die zeigen, dass der Abbau von Hirnsubstanz zum Stillstand kam. Wenngleich es an großen klinischen Studien noch fehlt, ist hier eine echte Chance für die Patienten und ihre Angehörigen und die Pflegenden erkennbar, zumindest, wenn rechtzeitig mit der Intervention begonnen wird.

Weniger (schlechte) Kohlenhydrate unterstützen die Ketonbildung

Neben dem regelmäßigen Genuss eines hochwertigen Kokosöls sollte idealerweise auch der Konsum kohlenhydratreicher Speisen und Getränke reduziert werden. Einige Wissenschaftler sehen in dem heute üblichen hohen Kohlenhydratverzehr  eine ernste Gefahr für die grauen Zellen und raten daher ebenfalls zur Zurückhaltung. Warum? Kohlenhydrate benötigen zur Verarbeitung Insulin, das die Ketonbildung in der Leber hemmt. Zudem fördert eine kohlenhydratreiche, fettarme Ernährung mit reichlich Stärke und Zucker bei entsprechend veranlagten Personen die Entstehung einer Insulinresistenz. Wirkt das Insulin nicht mehr richtig, bleibt zu viel Zucker im Blut, der die Blutgefäße angreift, Entzündungen fördert und Eiweiße „verklebt“, wobei sogenannte AGEs (Advanced Glycation Endproducts) entstehen, die ebenfalls als Förderer einer (Alzheimer-) Demenz gelten. Um den überschüssigen Zucker aus dem Blut zu schaffen, produziert die Bauspeicheldrüse immer mehr Insulin, was den gesamten Organismus stresst. Praktisch alle modernen Zivilisationskrankheiten lassen sich mit einer Insulinresistenz in Verbindung bringen: von Fettstoffwechselstörungen über Bluthochdruck mit seinen Folgen, bis hin zu Diabetes Typ 2, verschiedenen Krebserkrankungen und der Alzheimer-Demenz, die von manchen Experten gar als Diabetes Typ 3 bezeichnet wird. Mit steigenden Insulinspiegeln im Blut gelangt allerdings immer weniger (!) Insulin ins Gehirn. Das ist äußerst problematisch, denn Insulin ist im Gehirn unter anderem für das Lernen und Erinnern unentbehrlich. Daher schlagen immer mehr Forscher vor, zur Minderung der Insulinresistenz weniger blutzuckerwirksame Kohlenhydrate und dafür mehr Eiweiß, vor allem jedoch mehr Omega-3-Fette (Fisch, Algen) und Kokosfett zu essen. Dies ist nach ihrer Einschätzung die einfachste Möglichkeit, sich vor degenerativen Erkrankungen des Gehirns zu schützen. Dass die Ernährung tatsächlich einen wichtigen Einfluss hat, zeigte das Team um Prof. Dale Bredesen vom kalifornischen Buck Institut für Altersforschung. Er beschrieb 2014 und 2016 in der Fachzeitschrift Aging, wie es gelungen ist, bei neun von zehn Patienten eine Alzheimererkrankung zurückzudrängen: Mit einer für jeden Patienten individuell maßgeschneiderten Lebensstilverbesserung, zu der unter anderem auch Kokosöl oder MCT-Öle sowie eine verringerte Kohlenhydratzufuhr gehörten.Besonders aufsehenerregend ist, dass sechs Patienten, die aufgrund ihrer Demenz ihren Beruf nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr ausüben konnten, nach einigen Monaten wieder in der Lage waren, ihre Tätigkeiten aufzunehmen.

 

Das ist sensationell! So etwas hat es vorher noch nie gegeben, auch mithilfe der teuersten Medikamente nicht.

 

Begeleitend zum Thema empfehlen wir auch die weiteren Bücher von Frau Dipl. oec. troph. Ulrike Gonder „Die Anti-Alzheimer-Diät“ und „Kokosfett – (nicht nur) fürs Hirn“, beide sind online erhätlich im Expert Fachmedien Buchshop!

 

Besonders zu empfehlen ist das Buch ESSEN! NICHT! VERGESSEN! Lesen Sie zu diesem Buch auch den Bücherbummel von Miriam Hoffbauer.

 

Gesundes Essen gegen die Angst

Wenn Sie zu den Menschen gehören, die Angst vor Krankheiten haben, haben Sie eine einfache Möglichkeit etwas zu tun: Essen Sie gesund, bewegen Sie sich und sorgen Sie für Entspannung.

Sie wissen nicht, wie Sie anfangen sollen und was genau Sie machen sollen? Dann sollten Sie unser Programm „Mit Leichtigkeit gesund durchs Leben“ durchlaufen. Wir bieten Ihnen eine Begleitung für 365 Tage für nur EUR 98 an. Nähere Informationen gibt es hier.

Der Low Carb – LCHF Kongress

Im Februar 2019 treffen sich namhafte Experten und Gesundheitsinteressierte zum Low Carb – LCHF Kongress in Düsseldorf.

Der Kongress ist eine attraktive Plattform für alle Low Carb – Ernährungsformen. Diese Ernährung stellt eine wesentliche Voraussetzung dar, um mit Leichtigkeit gesund durchs Leben gehen zu können.

 

Bereits am Freitag, den 22. Februar 2019 findet ab 18.00 Uhr ein Come together im Restaurantbereich statt. Mit Zeit zum Kennenlernen und Austausch der Kongressteilnehmer, Referenten und Aussteller.

Der Kongress beginnt am Samstag, den 23.02.2019 um 8.30 Uhr und endet am Sonntag, den 24.02.2019 gegen 16.00 Uhr. Als Frühbucher zahlen Sie 290,00 Euro Teilnehmergebühren inkl. Kongressjournal, zwei Mittagessen und Pausengetränke, Low Carb – Snacks sowie einer Tasche mit vielen weiteren Informationen. Ab dem 01. 12. 2018 zahlen Sie 330,00 Euro, Studenten erhalten einen Sonderpreis von 200,00 Euro.

 

Die LCHF Deutschland Akademie wird mit einem Info-Stand zu dem aktuellen Kursangebot vertreten sein.

 

Wir freuen uns, Sie am 23. und 24. Februar 2019 in Düsseldorf zu treffen. Weitere Informationen finden Sie hier: http://low-carb-lchf-kongress.de/

 

Neuigkeiten

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Margret Ache

www.LCHF-Deutschland.de und LCHF Deutschland Akademie

 

 

 

 

(1) https://www.bmj.com/content/360/bmj.k322

 

 

Titelbild.: Fotolia.com

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