Keine Abnahme? – Hilfreiche Stellschrauben
Mit diesem Beitrag erinnern wir an Margret Ache und das, was sie so vielen Menschen mitgegeben hat.
Wenig Schlaf und viel Stress verhindern häufig eine Abnahme. Leider haben die meisten Menschen heute mehr als genug davon. Doch es gibt hilfreiche Stellschrauben, die einen gesunden Lebensstil und eine Abnahme unterstützen können.
Hilfreiche Stellschrauben – Was macht Stress?

Keine Abnahme – Hilfreiche Stellschrauben
Chronischer Stress kann die Stresshormone im Körper, wie Cortisol, zum Anstieg bringen. Das kann mehr Hunger und eine Gewichtszunahme nach sich ziehen. Wenn es bei dir mit der Abnahme nicht klappt, solltest du dein Leben unter die Lupe nehmen. Suchen nach deinen größten Stressfaktoren. Versuche dann, dein Leben so zu gestalten, dass übertriebener Stress verringert wird und besser zu bewältigen ist. Das kann manchmal große Veränderungen erfordern. Doch schon eine Veränderung deiner Einstellung, kann das Niveau des Stresshormons beeinflussen und vielleicht auch dein Gewicht.
Wenn du dich fragst, ob Stress bei dir eine Rolle spielt, kann ein kurzer Selbstcheck helfen.
Hier kannst du unseren kostenlosen Stresshunger-Check herunterladen.
Entspannung und Schlaf – Hilfreiche Stellschrauben
Das Erlernen einer Entspannungstechnik oder der Besuch eines Stressmanagement-Kurses kann sehr hilfreich sein. Manchmal ist auch die Unterstützung eines Coaches hilfreich. Da ist es natürlich ein großer Vorteil, wenn sich der Coach auch mit der Low-Carb-Ernährung auskennt.
Ein guter und erholsamer Schlaf ist ebenfalls wichtig, am besten jede Nacht. Am gesündesten wäre es, jeden Morgen von selbst ausgeschlafen aufzuwachen, kurz vor dem Wecker. Wenn du immer erst durch den Wecker wach wirst, deutet das darauf hin, dass du zu wenig Schlaf hast. Ausgeschlafen zu sein ist ein guter Weg, um die Stresshormone abzubauen.
Schlafmangel führt häufig zu gesteigertem Verlangen nach Süßem. Die Selbstkontrolle geht schneller verloren und man erliegt leichter verschiedenen Versuchungen. Auch verringert Schlafmangel die Motivation Sport zu treiben.
Wenn du verstehen möchtest, warum Schlafmangel und Stress oft Heißhunger auslösen, hilft es, den Blutzucker besser zu verstehen.
Hier kannst du dir unseren kostenlosen Blutzucker-Guide herunterladen.
Was kannst du bei Einschlafproblemen machen?
1. Halte dich jeden Abend an eine bestimmte Schlafenszeit
2. Trinke nach 14 Uhr keinen Kaffee oder schwarzen Tee
3. Trinke keinen Alkohol
4. Treibe abends keinen intensiven Sport
5. Sorge für ein gutes Raumklima (Temperatur, Dunkelheit)
Es ist uns durchaus klar, dass die Umsetzung für viele Menschen schwierig ist, aus Zeitmangel oder wegen kleiner Kinder. Doch bitte bedenke, weniger Stress und mehr Schlaf hat viele Vorzüge und es kann helfen, dass es mit der Abnahme (wieder) klappt.
Wenn du wirklich keine Zeit hast, versuche es mit dieser Übung:
Hilfreiche Stellschrauben – Weniger Stress = 3 x täglich herzhaft lachen
Nebenwirkungen: Verbesserung der Durchblutung, Vertiefung der Atmung, Verbesserung der Laune, Zunahme der Kreativität, Verbesserung der Ausstrahlung.

Weniger Stress – Lachen
Wenn dir Lachen eine Nummer zu groß erscheint, dann starte mit einem Lächeln. Auch damit gelangst du zu mehr Entspannung. Aber Achtung: es muss immer mindestens (gerne natürlich auch länger) eine Minute sein.
Du vergisst das Lächeln oder Lachen? Greife in die Trickkiste: Stelle dir die Uhr. Nimm feste Zeiten, wie bei einem Medikament. Die obige Verordnung lautet: 3 x täglich Lachen/Lächeln. Also stelle dir für 8.00, 14.00 und 20.00 Uhr den Wecker, dann ist es Zeit für deine Medizin. Das sind täglich drei Minuten, so viel Zeit hast du sicherlich für dich. Das bist du dir wert, da sind wir uns sicher.
Beginne mit der Umsetzung des Ratschlags in den nächsten 72 Stunden, für mindestens drei Wochen. Danach wirst du es automatisch gerne weitermachen, da es dir einfach gut tut. Das Leben kann so einfach sein.
Text: Margret Ache (1957-2026)
Die LCHF Deutschland Akademie – mit Herz und Verstand

Seit 2015 bildet die LCHF Deutschland Akademie aus und durfte viele Menschen auf ihrem Weg zum Coach begleiten.
Für wen ist die Ausbildung zum Gesundheits- und Ernährungscoach geeignet?
Begeisterte AbsolventInnen zwischen 18 und 70 Jahren, SchülerInnen, Mütter, JuristInnen, PädagogInnen, PhysiotherapeutInnen, FitnesstrainerInnen, HeilpraktikerInnen, GesundheitspflegerInnen, KonditormeisterInnen, Kaufleute aus den verschiedensten Bereichen…
Also für Menschen jeglichen Alters mit und gänzlich ohne Vorkenntnisse.
Was sie alle vereint ist das Interesse an ganzheitlicher Gesundheit. Das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele. Der Wunsch, fachlich fundierte Kenntnisse im Gesundheits- und Ernährungsbereich erlangen zu wollen, basierend auf den neuesten wissenschaftlichen Ergebnissen und Erfahrungen.
Für ihre eigene Gesundheit, die ihrer Familie, oder um anderen Menschen zu einem gesünderen Leben zu verhelfen.
All diese Menschen unterschiedlichen Alters und aus den verschiedensten Bereichen zeigen, es ist nie zu spät dazuzulernen und neu anzufangen!
Wann dürfen wir dich in der LCHF Deutschland Akademie begrüßen?
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Titelbild: Fotolia
Gnubbel 7. April 2026
Darf es noch etwas ernüchternder sein? Wenig Schlaf und viel Stress verhindern nicht nur eine Abnahme, sondern sie sind der Grund dafür, dass wir dick werden (werʼs genauer wissen will, darf gern hier nachlesen: https://lchf-deutschland.de/habituation-uebergewicht-vorteil/). Ja, chronischer Stress sorgt dafür, dass das Stresshormon Cortisol, der Dickmacher schlechthin, gar nicht mehr aufhört zu sprudeln und wir dann nicht nur aufgehen wie die Hefeklöße, sondern auch noch solche Leckereien wie Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs als Bonus obendrauf kriegen. Und dann kommen die Koryphäen der Medizin und erklären uns mit erhobenem Zeigefinger, dass das alles nur daher kommt, dass wir zu viel essen und zu wenig Sport machen. Und wir hungern wie die Weltmeister und rennen uns auf dem Laufband die Seele aus dem Leib – mit dem Ergebnis, dass wir hinterher dicker sind als zuvor. Warum funktioniert das nicht, obwohl es uns doch Leute, die es wissen müssen, in die Hand versprochen hatten, dass wir nur ein bisschen ganz doll diszipliniert sein müssen, und schon wird alles gut? Nun, jeder, der schon einmal ein Gummientchen unter Wasser gedrückt hat, sollte die Antwort kennen: https://lchf-deutschland.de/gezuegeltes-essverhalten-nahrungsverzicht/ – aber leider gibt es noch keine Studie dazu, deshalb müssen wir den Versuch selbst machen (es reicht aber auch, es sich einfach nur vorzustellen, um zu erkennen, wie sinnlos dieses Vorhaben ist).
Soweit die schlechte Nachricht. Und jetzt die gute: Es gibt nur eine einzige Stellschraube, und die heißt: Stress reduzieren! Ein gesundes Verhältnis zwischen Anspannung und Entspannung finden (wie beim Radfahren: bergauf treten und schwitzen, bergab rollen und genießen), dann regelt sich das mit dem Körpergewicht und dem Schlafen mit ein wenig Geduld von ganz allein. Wer jetzt allerdings glaubt, dass das mit ein paar Entspannungsübungen oder einem Wochenendseminar getan ist, den muss ich leider enttäuschen: Das einzige, was wirklich hilft, ist, seinen gesamten Lebensstil auf den Prüfstand zu stellen. Ja, ich weiß aus eigener Erfahrung, was das für ein hartes Stück Arbeit ist und wie oft dabei das Weltbild in allen Fugen knirscht, aber es führt kein Weg daran vorbei.
Und da sollte man sich als erstes darüber klar werden, dass Stress, auch wenn zurzeit in aller Munde, trotzdem alles andere als trendy ist. „Hach, ich bin ja sooo im Stress!“ heißt übersetzt: Ich bin ja sowas von wichtig, ohne mich läuft überhaupt nichts, leiiider kann ich nicht überall gleichzeitig mitmischen. Vergesst es! Wenn ihr euch erstmal klar darüber geworden seid, was alles ohne euch geht, dann habt ihr schon den ersten großen Schritt in die richtige Richtung getan.
Und der zweite: Verschafft euch Sicherheit. Unsicherheit ist der größte und gefährlichste Stressor, und den kriegt man wie aus der Welt? Richtig, indem man sich Freunde sucht, bevor man sie braucht – keine Schmeichler, die einen bewundern, solange man im Rampenlicht steht, und weg sind, wenn es mal eng wird, sondern Freunde, auf die man sich in der Not verlassen kann. Und ja, auch Bücher sind Freunde, sogar die zuverlässigsten, und die muss man nicht suchen wie die Nadel im Heuhaufen, die kann man sich einfach kaufen. – Und zum anderen, indem man auf sein Geld aufpasst, nicht alles erwirbt, was man glaubt, sich leisten zu können (auch wenn es das Ego noch so streichelt), sondern auch im Hinterkopf behält, dass einmal etwas Unvorhergesehenes passieren kann und man sich dann entspannt zurücklehnen kann, weil man sich nicht bis zum letzten Heller verausgabt hat. Ja, es hat etwas mit Impulskontrolle zu tun, ob man an der Puddingbrezel vorbeikommt oder nicht, das zu trainieren, ist eine der besten Investitionen.
Wer noch mehr über seine Stressoren wissen möchte, der darf gern von meinen Erfahrungen zehren (https://lchf-deutschland.de/raus-aus-der-stressfalle/). Greift zu, denn das Leben ist zu kurz, um alle Dummheiten selbst auszuprobieren. 😉
Heike Schulz 7. April 2026
Vielen Dank für deine Ergänzungen.