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Tipps für den Low-Carb-Einkauf

„Auf was soll ich achten, wenn ich einkaufen gehe und es soll Low Carb sein?“ Diese Frage taucht immer wieder auf. Gerne gebe ich ein paar Tipps, die den Einkauf erleichtern.

 

Tipps für den Low-Carb-Einkauf

 

1. Kaufen Sie Lebensmittel der Saison und möglichst regional.
2. Sorgen Sie für einen guten Vorrat an Grundlebensmitteln, wie Gewürze, Kokosöl (VCO = Virgin Coconut Oil ), Butter, Eingefrorenes wie Gemüse, Fisch oder Fleisch.
3. Versuchen Sie grundsätzlich Rohwaren zu kaufen, also Spinat und Sahne statt Rahmspinat.
4. Schreiben Sie sich einen Wochenplan, was Sie essen möchten und gehen mit diesem gezielt einkaufen. Das ist besonders zu Beginn der Ernährungsumstellung von Vorteil.
5. Gehen Sie ohne Einkaufszettel einkaufen, visualisieren Sie bitte Ihren Teller, auf dem das liegt, was Sie essen möchten. Kaufen Sie also: Gemüse oder Salat, Fisch, Fleisch oder Eier und etwas für eine gesunde Portion Fett.
6. Wenn es Sonderangebote gibt, greifen Sie zu: Fisch, Fleisch, Butter und Gemüse lassen sich sehr gut einfrieren.
7. Sie bekommen kein gutes Fleisch in den Geschäften Ihrer Nähe? Dann machen Sie doch mal einen Ausflug zu einem guten Fleischlieferanten und kaufen Sie auf Vorrat. Fleisch kann teilweise bis zu 12 Monaten eingefroren werden, beschriften Sie es jedoch.
8. Bei allen Lebensmitteln, die Sie fertig einkaufen, wie Käse, Sahne, Mascarpone, Gurken etc. gewöhnen Sie sich bitte an, immer auf den Inhalt zu sehen. Alles was maximal bis 10 Kohlenhydrate per 100 g Lebensmittel und möglichst keine oder wenig Zusatzstoffe enthält, passt in Ihre Low Carb-Ernährung. Bei der ketogenen Ernährung sollten es maximal 5 g Kohlenhydrate per 100 g Lebensmittel sein.
9. Wenn Sie einen Wochenmarkt haben, gehen Sie kurz vor Ende einkaufen, Sie können viele Schnäppchen machen.
10. Haben Sie immer einen LCHF-Flyer in der Tasche, der Ihnen als Richtlinie beim Einkauf dient.

 

Deutsche Low Carb – LCHF Printmedien

journale-magazineUm gerade Einsteigern die LCHF-Vorteile näher bringen zu können, hatten wir uns im Jahr 2013 entschlossen, in Anlehnung an das schwedische „LCHF magasinet“, ein deutschsprachiges Low Carb – LCHF Magazin zu verlegen. Die erste Printausgabe erschien im März 2014. Das Magazin erscheint seitdem mit 4 Ausgaben jährlich. Sie sind neugierig aus das Magazin? Prima, das freut uns sehr.

Wegen der großen Nachfrage nach Rezepten verlegen wir auch seit Ende 2013 Kochjournale. Besonderer Beliebtheit erfreut sich das das LCHF Kochmagazin für Einsteiger und erfahrene Genießer.

Matkärlek-deutsch-591Der schwedische „Diet Doctor“ Dr. med Andreas Eenfeldt bezeichnet das Kochbuch „Matkärlek“ seiner Landsmännin Anne Aobadia als das beste schwedische Kochbuch. Da stimmen wir ihm gerne zu. Um so erfreulicher, dass wir das Buch übersetzten und in Zusammenarbeit mit dem Verlag Expert Fachmedien verlegen durften. „Aus Liebe zum Essen“ erschien im Dezember 2015.

Natürlich ernähren

LCHF bedeutet, sich so natürlich wie möglich zu ernähren, ohne künstliche Zusätze. Lebensmittel nach Saison zu kaufen und möglichst von regionalen Anbietern. Ein Ziel von LCHF ist es, wieder zu lernen auf den Körper zu hören, was er wirklich benötigt, wenn er Hunger hat und aufhören zu essen, wenn der Körper signalisiert ich bin satt.  Sehr viele Menschen wissen gar nicht wann sie satt sind, nach dem Motto: gegessen wird was auf dem Teller ist. Häufig sind wir Menschen auch an bestimmte Uhrzeiten konditioniert. Wird zum Beispiel immer um 13.00  Uhr zu Mittag gegessen, dann stellt sich um diese Uhrzeit automatisch das Hungergefühl an. Der Gedanke  „ich muss etwas essen“ will dann befriedigt werden.

Mit LCHF gelingt es spielend den Blutzucker konstant zu halten und damit werden Heißhungerattacken vermieden.  Bei einem stetig niedrigen Blutzuckerspiegel verbrennt der Körper zur Energiegewinnung Fett. Zuerst das aus den Lebensmitteln und danach das Fett aus den körpereigenen Fettreserven.

Brauchen wir überhaupt Kohlenhydrate (Zucker und Stärke) zum Leben? Nein! Denn sonst würde es uns Menschen gar nicht mehr geben. Wie hätten wir Hungersnöte überstehen sollen?

Hartnäckig hält sich der Mythos, dass das Gehirn ohne Zufuhr von Kohlenhydrate nicht leben und geschweige denn denken kann. Auch das ist falsch. Das Gehirn benötigt lediglich 40 g Glukose am Tag, die der Körper selbst herstellen kann und des weiteren ist das Gehirn mit den Ketonkörpern, die dem Gehirn beim Fettstoffwechsel als Energiequelle dienen, bestens versorgt.

 

Margret Ache/www.LCHF-Deutschland.de und www.LCHF-Akadmie.de

 

Titelbild: -©-Gina-Sanders – Fotolia.com

 

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info@lchf-deutschland.de

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