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Der letzte Schlüssel von Carmela Mongelli-Lamprecht

Carmela Mongelli-Lamprecht hat ihre Gesundung vor zwei Jahren selbst in die Hand genommen, als sie den passenden Schlüssel fand. Inzwischen hat Carmela auch die Ausbildung zum Gesundheits- und Ernährungscoach erfolgreich abgeschlossen. Sie wird sicherlich vielen Menschen dabei helfen und sie unterstützen, ebenfalls den für sie richtigen Schlüssel für ein gesünderes Leben zu finden.

 

Vor etwa einem Jahr hat Carmela diesen Artikel für das LCHF Magazin geschrieben:

Der letzte Schlüssel

Carmela Mongelli-Lamprecht fand den passenden Schlüssel für sich

von Carmela Mongelli-Lamprecht aus dem  Low Carb – LCHF Magazin 2/2018

„Sehr oft ist es der letzte Schlüssel am Schlüsselbund, der die Tür öffnet.“

 

Was habe ich die letzten Jahre mit meiner Ernährung und meinem Körper gekämpft. Ich war nicht nur extrem übergewichtig, nein, ich war auch unzufrieden, unglücklich und haderte mit mir selbst.

 

Völlig motivationslos startete ich allmorgendlich in den Tag, immer getrieben von dem Gedanken an das nächste Essen. Ja, übergewichtige Menschen denken nicht nur oft an Essen…sie tun es auch sehr häufig. Von nichts kommt schließlich nichts. Ich denke, das dürfte jedem klar sein.

 

Im Juni 2017 signalisierte mir mein Körper dann ganz klar… STOPP, was du mir da antust, schaffe ich nicht mehr.

 

Als ich mich daraufhin mit der ketogenen Ernährung auseinandersetzte und mir die Zusammenhänge klar wurden, war das wie ein Schalter, der sich im Körper bzw. Kopf umlegte. Er stellte die Weichen für mein jetziges Leben.

 

Ich konnte zum ersten Mal im Leben mein Essen richtig genießen, brauchte dabei nicht auf Kalorien achten und wurde damit anständig satt. Sogar so satt, dass ich morgens locker auf ein Frühstück verzichten konnte und mir ein Becher Kaffee reichte.

 

Intermittierendes Fasten ist der Fachausdruck dafür. Für mich war das komplett neu und tat mir richtig gut.

 

Ich praktiziere es übrigens in Kombination mit meiner ketogenen Ernährung immer noch. Mit wenigen Ausnahmen, wie z.B. Geburtstagsfrühstück oder ähnlichem, gehört das intermittierende Fasten im Augenblick zu meinem neuen Lebensstil und es fällt mir überhaupt nicht schwer. Dieses ständige essen „müssen“ ist einem ganz normalem Hungergefühl gewichen.

 

Viele übergewichtige Menschen kennen es sicherlich. Man hat immer das Gefühl, nicht satt zu sein und kann schon direkt nach der eingenommenen Mahlzeit wieder Süßigkeiten und dergleichen naschen. Ein richtiger Teufelskreis.

 

Durch die ketogene Ernährung und die damit verbundene „Entzuckerung“ hat sich dieses Verhalten bei mir komplett geändert. Natürlich esse ich immer noch gerne und manchmal im Rahmen meiner Makros auch viel, aber ich kann meinem Magen wieder vertrauen. Mein Sättigungsgefühl ist wieder da und er funktioniert einwandfrei.

 

Es hat mir seit dem 29. Juni 2017 eine Gesamtabnahme von inzwischen 66 kg beschert. Wenn man so will, habe ich damit einen kompletten Menschen abgenommen.

 

Durch meine neue Art mich zu ernähren habe ich ein ganz neues Körpergefühl entwickelt. Die Waage ist nicht mehr der Mittelpunkt meines Lebens. Ich nehme mich in jeder Phase der Abnahme so an, wie ich bin. Ich genieße mein Leben und nebenher purzeln die Kilos immer weiter. Wie man dabei auf lange Sicht so motiviert bleibt? Oh, da gibt es jede Menge tolle Tipps und Tricks.

 

Viele davon sind sogar recht einfach… Denken Sie bei einem sehr hohen Ausgangsgewicht nicht an eine große Gesamtabnahme. Denken Sie in kleinen 5er oder 10er Schritten und belohnen Sie sich öfters mal für das, was Sie geschafft haben.

 

Mir hat das sehr gut geholfen. Ich habe mir z.B. meine Nägel hübsch machen lassen, tolles Geschirr oder interessante Bücher gekauft und natürlich auch ab und an mal neue Kleidung. Das gab mir immer wieder Antrieb.

 

 

Und auch das Fotografieren der ersten sichtbaren Erfolge war sehr wichtig. Vorher/Nachher Bilder sind super motivierend, glauben Sie mir. Manchmal braucht das Auge nämlich ein Weilchen, bis es Veränderungen im Spiegel wahrnimmt, vor allem wenn sich auf der Waage in dem Moment nicht viel tut. Auf den Bildern werden Sie es auf jeden Fall erkennen. Nur zu, trauen Sie sich. Machen Sie Fotovergleiche und schauen Sie, wie motivierend das ist.

 

Und zu guter Letzt…haben Sie Spaß, bei dem was Sie tun. Feiern Sie sich und Ihre Erfolge. Genießen Sie auch jede noch so kleine Veränderung, die die ketogene Ernährung mit sich bringt. Legen Sie Ihr Hauptaugenmerk dabei jedoch nie ausschließlich auf die Waage, sondern schauen Sie auf Ihren Körper und Ihre Gesundheit.

 

Wie fühle ich mich? Was passiert mit meinem Körper? Welche Auswirkungen hat das alles auf meinen Alltag und mein Leben?

 

Und das Wichtigste überhaupt…haben Sie Geduld! Abnehmen funktioniert nur mit Geduld. Ihr Gewicht hat sich nicht von gestern auf heute aufgebaut…da kann es auch nicht von heute auf morgen verschwinden. Sie sehen das bei mir.

 

Ich bin geduldig und gehe meinen neuen Weg…Schritt für Schritt…einer nach dem anderen…langsam, aber stetig.

 

Lesen Sie auch den ersten Beitrag „Auf zu neuen Wegen“ von Carmela Mongelli-Lamprecht aus dem  Low Carb – LCHF Magazin 1/2018 .

 

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Bildrechte: Carmela Mongelli-Lamprecht

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