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Die Butter ist rehabilitiert

Butter hatte einen schlechten Ruf, vor allem wegen der gesättigten Fettsäuren. Völlig zu Unrecht, wie eine aktuelle Studie bestätigt. Denn gesättigte Fettsäuren haben den Vorteil, dass sie hitzestabiler als andere Fette sind. Butter eignet sich in geklärter Form wie Ghee oder Butterschmalz gut zum Anbraten. Für unseren Körper sind gesättigte Fettsäuren wertvoll, weil sie unseren Zellmembranen Stabilität verleihen und dadurch einen Schutz gegen die freien Radikale bieten.

Was sind freie Radikale? Sie entstehen im Körper durch Überlastung der Verbrennungsprozesses in den Mitochondrien, den Kraftwerken unserer Zellen. Diese freien Radikalen werden für viele Krankheiten verantwortlich gemacht, u.a. für MS, Krebs, Alzheimer, Rheuma und Arterienverkalkung.

Cholesterin

Butter stand außerdem in Verdacht, das Cholesterin zu erhöhen. Doch Anfang 2015 gab es in den USA einen Freispruch für das Cholesterin. Vom zuständigen Fachgremium
(Dietary Guidelines Advisory Committee (DGAC)) wurden die Grenzwerte gestrichen. Der Bericht wurde im Februar 2015 veröffentlicht. Statine, die zur Absenkung des Cholesterinspiegels führen, werden in den USA seitdem wesentlich weniger verschrieben. Ein Grund dafür war u.a., dass ein niedriger Cholesterinspiegel von unter 160 mg/dl bei jungen Frauen das Risiko für Depressionen verdoppelte.

Außerdem stehen Statine im Verdacht, die Gedächtnisleistung herabzusetzen. Mehrere Studien deuten darauf hin.

Butter oder Margarine?

Wer schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, wird sich erinnern, dass die Eltern und Großeltern noch dick Butter auf das Brot geschmiert haben. Erst in den 70er Jahren fing die Fett-Phobie an. Butter musste immer mehr den chemisch hergestellten Margarinen weichen. Bis in die heutigen Tage gibt es viele Menschen, die die Butter meiden, wie der Teufel das Weihwasser.

Diese wundervolle Video-Clip zeigt, dass Butter früher als sehr gesund angesehen wurde.

Erstaunlich, aber nicht verwunderlich ist die Tatsache, dass mit der abfallenden Kurve des Butterkonsums immer mehr Herzerkrankungen auftraten. Schweden ist aktuell das einzige Land, mit einer rückläufigen Quote. Allerdings steigt parallel dazu die Quote des Butterverbrauchs an.
Wichtig ist allerdings die Qualität der Butter, sie sollte von Weidekühen stammen. So enthält sie einen guten Anteil der gesunden und wichtigen Omega-3-Fettsäuren.

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Margret Ache/www.LCHF-Deutschland.de

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