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Weinsauerkraut und Kasseler – #onepotgericht!

Weinsauerkraut

Weinsauerkraut und Kasseler – #onepotgericht!

Dieses #onepotgericht ist geschmacklich ein Gedicht. Und überzeugt nebst Geschmack auch mit reichlich Nährstoffen. Denn Sauerkraut hat reichlich Vitamin C und ist ein magen- und darmfreundlich gesundes Kraut. Besonders gut schmeckt’s, wenn das Wetter draußen ungemütlich wird. Weinsauerkraut ist in echter Rezeptklassiker für die winterliche Jahreszeit.

Weinsauerkraut (2 Portionen)

Zutaten:

Weinsauerkraut

Weinsauerkraut

600 g Sauerkraut (am besten selbstgemacht)

2 Schalotten

20 g Butter

100 g Speckwürfel

8 Wachholderbeeren

3 Nelken

2 Lorbeerblätter

150 ml Weisswein

Salz und Pfeffer

400 g Kasseler

 

Zubereitung:

Schalotten fein würfeln.

In einem Schmortopf Butter erhitzen und die Schalotten- und Speckwürfel anbraten.

Sauerkraut dazu geben und mit Weisswein auffüllen.

Die Gewürze dazu geben und anschließend bei niedriger Hitze und geschlossenem Deckel ca. 1 Stunde köcheln lassen.

Gelegentlich umrühren.

Dann Kasseler dazu geben und nochmals ca. 45 Minuten weiter kochen.

Alles zusammen auf einem Teller servieren.

 

Tipp für Weinsauerkraut:

Wenn du kein Kasseler magst, schmecken dazu auch Kochwürste. Diese dann direkt zusammen mit dem Weinsauerkraut garen.

 

Nährwerte für Weinsauerkraut:

Inhalt Eiweiß Kohlenhydrate Fett
Gesamt in Gramm 112 11,7 74,1
Pro Portion in Gramm 56 5,85 37,05
Energieverteilung in Prozent 38 4 58

 

Skaldeman-Ratio: 0,6

Energie gesamt: 1196 kcal, pro Portion: 598

Broteinheiten (BE) gesamt: 1 pro Portion: 0,5

Ballaststoffe gesamt: 21,6 g, pro Portion: 10,8

 

Spezielle Ernährungsinformation für Weinsauerkraut:

striktes LCHF, eiweißreich, ballaststoffreich

 

Rezept und Titelbild: Anna-Lena Leber

 

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6 COMMENTS
  • Avatar
    Gnubbel 19. Januar 2026

    Und wieder was dazugelernt: Was wir früher ganz profan als Eintopf bezeichnet haben, heißt heute ganz schick „#onepot“. Die schlauen Füchse, die kein Deutsch mehr sprechen, mögen mir verzeihen, wir Alten sind eben etwas verschroben. 😉

    Aber Spaß beiseite: Mein Problem und noch mehr das meiner Frau ist nicht das Kasseler – wenn uns das, was man so landläufig zu kaufen kriegt (noch dazu, wenn es so mager ist wie auf dem Titelbild), zu trocken ist (ja, auch Fleisch kochen will gelernt sein), macht es auch roher gepökelter Schweinenacken, mit ein bisschen Glück gut durchwachsen. Der Vorteil ist, dass man den (freilich entsprechend länger) im eigenen Saft gart und er deshalb nicht so auslaugt. Unsere Schwachstelle ist das Sauerkraut, die Kombination von unverdaulichen Pflanzenfasern und Milchsäure, die in unseren Eingeweiden zu unangenehmen Reaktionen führt. Die so einfache wie geniale Lösung heißt wieder einmal Natron, das drängt nicht nur die Säure etwas in den Hintergrund, sondern scheint sich auch erfolgreich an den Fasern zu vergreifen und damit auch diese ein wenig bekömmlicher zu machen. Wenn man dies mit reichlich kräftig geräuchertem und in Schweineschmalz geröstetem Speck ausgleicht, ergibt das auch eine angenehme Geschmacksnote. Und wenn man statt mit Wacholder und Lorbeerblättern mit Kümmel würzt, erinnert das sogar ein wenig an Bayrisch Kraut; den obligatorischen Apfel und den Essig kann man mit Apfelessig ersetzen, aber uns reicht die Restsäure aus dem Sauerkraut vollkommen aus.

    Da ein Übermaß an Magensäure und ein „nervöser“ Darm in unserer stressgeplagten Gesellschaft gar nicht so selten zu sein scheinen, wäre dies vielleicht auch für andere Betroffene eine sinnvolle Alternative.

    • Avatar
      Gnubbel 19. Januar 2026

      P.S.: Wer auf die gesundheitlichen Vorteile fermentierter Nahrungsmittel schwört, sollte auf der Rechnung haben, dass die Milchsäurebakterien in dem Sauerkraut nach so langer Kochzeit mausetot sind, und das Kraut lieber roh verputzen. Komischerweise halten sich, wenn wir einen schönen Salat daraus machen, die beschriebenen Probleme bei uns dann auch in Grenzen – keine Ahnung, woran das liegt.

      • Avatar
        Gnubbel 19. Januar 2026

        P.P.S.: Vielleicht liegt das daran, dass lebendige Milchsäurebakterien besser mit den Fasern fertig werden als tote? Nur so ein Gedanke …

        • Margret Ache
          Margret Ache 19. Januar 2026

          Gnubbel, toller Gedanke zum Schluss,
          Könnte wirklich sein, dass die lebendigen Bakterien den Fasern schon ‚helfen‘, bevor alles in den Topf kommt – oder einfach die ganze Fermentation anders wirkt. Passt perfekt zu eurer Erfahrung mit rohem Kraut.
          Danke für die klugen, praxisnahen Ideen – die machen den ganzen Rezept-Thread erst richtig lebendig.

      • Margret Ache
        Margret Ache 19. Januar 2026

        Gnubbel, du legst nach!
        Danke für die Erinnerung: langes Kochen = Bakterien tot, Probiotika ade. Und dass es euch roh viel entspannter geht, merke ich bei mir auch oft. Vielleicht ist das gekochte Kraut einfach ‚zu tot und zu intensiv‘ für sensible Mägen?
        Jedenfalls: toller Tipp. Ihr seid spitze.

    • Margret Ache
      Margret Ache 19. Januar 2026

      Gnubbel, du bist klasse!
      Danke für den charmanten kleinen Seitenhieb auf die modernen Begriffe – und vor allem für den superpraktischen Tipp mit Natron & Co. Das klingt nicht nur hilfreich, sondern auch richtig lecker. Werde ich mir merken und ausprobieren.
      Herzliche Grüße an dich und deine Frau!

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