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Erfolgsstory: Verzicht auf Industriezucker

Verzicht auf Industriezucker - Erfolgsgeschichte

Erfolgsstory: Verzicht auf Industriezucker

„Industriezuckerverzicht ist die Lösung!“ Das schrieb uns Mirjam Rother per Mail. Seit fast 14 Monaten verzichtet sie nun schon auf Industriezucker und Zuckerersatzstoffe und ist durch diesen Verzicht nicht nur 30kg losgeworden, sondern auch sämtliche körperliche und psychische Einschränkungen. Unter anderem litt sie jahrelang unter dem Fibromyalgiesyndrom mit schweren Depressionen und sonstigen Begleiterscheinungen wie z.B. Konzentrationsschwierigkeiten, Antriebslosigkeit und Wortfindungsstörungen, dem Reizdarmsyndrom, zu hohen Cholesterinwerten und einer generalisierten Angststörung. Zum Schluss kam dann noch die Diagnose beginnende Diabetes Typ2 hinzu.

Ein Leben mit und ohne Industriezucker – so fühlt es sich an

Industriezucker - 14 Monate ohne: Mirjam Rother

Industriezucker – 14 Monate ohne: Mirjam Rother

Ich war überhaupt nicht mehr in der Lage ein „normales“ erfülltes Leben zu führen und hielt es auch des Öfteren für sinnlos überhaupt noch zu leben. Leider war es wie bei vielen anderen „kranken“ Menschen so, dass sich die Freunde nach und nach verabschiedeten und die Familie entweder falsches oder gar kein Verständnis hatte, wenn man mal nicht so funktioniert wie Andere es gerne hätten. So wurde ich dann auch zusätzlich immer einsamer. Und gerade Einsamkeit macht ja erwiesenermaßen noch zusätzlich depressiv.

Verzicht auf Industriezucker - Erfolgsgeschichte

Verzicht auf Industriezucker – Erfolgsgeschichte

Natürlich erhielt ich für jedes „Wehwehchen“ immer mehr Medikamente wie Antidepressiva, Muskelrelaxans und Schmerzmittel jeglicher Art. Manchmal dachte ich wirklich, dass sie mir halfen. Aber heute weiß ich, dass es nur für zusätzliche „Vernebelung“ des Gehirns sorgte und ich auch die Nebenwirkungen des einen Medikaments mit einem anderen Medikament bekämpfte.  

Mir wurde Wassergymnastik verordnet und ich durfte auch 2-mal für mehrere Wochen in Reha fahren. Ich erhielt Massagen usw. Das half auch wirklich gut, nur wurden damit ja auch bloß die Symptome und nicht die Ursachen meiner Erkrankungen bekämpft.  

Dann bekam ich den Pflegegrad I mit einer Schwerbehinderung von 50% und erhielt sogar die volle Erwerbsminderungsrente. Es war schrecklich für mich und ich fühlte mich einfach nur noch nutzlos. 

Zum Industriezucker auch noch Medikamente – es war eine Berg- und Talfahrt

Mal war ich sehr aktiv und dann lag ich erst einmal die nächsten Tage wieder schmerzerfüllt und dadurch antriebslos auf dem Sofa. Logischerweise, wie ich es jetzt erklären kann. Denn jeder Körper braucht regelmäßig die richtige Dosis an Bewegung, die richtige Ernährung und vor allem das richtige soziale Umfeld. Wer tagelang liegt, dem tut danach auch alles weh und wenn man sich dann direkt überanstrengt, hat man richtige Schmerzen. Das hat allerdings jeder Mensch! 

Leider ist es aber auch so, dass wir alle von der Pharmaindustrie und der Lebensmittelindustrie manipuliert werden und zu einer faulen, bequemen Menschheit gemacht werden. Wir hinterfragen einfach zu wenig, denke ich. Wir nehmen uns auch nicht die Zeit für eine gesunde Lebensweise da sehr viele von uns auch einfach falsche Prioritäten setzen. Vielen fehlt auch der Mut einfach mal was zu ändern, denn das bedeutet ja seine Gewohnheiten zu ändern und auch mal das Risiko in Kauf zu nehmen, dass das nicht jeder versteht oder verstehen will. 

 

Industriezucker - pures Gift

Industriezucker – pures Gift

Industriezucker als Ursache – ich wurde nur belächelt

Das ist leider auch bei einigen Ärzten so. Ich habe oft genug geäußert, dass es eine Ursache für alles geben muss, aber ich wurde oft belächelt und es wurde mir geraten mich mit meinen Erkrankungen abzufinden. Das wollte ich aber nicht und das war absolut richtig!
Selbstverständlich braucht man Medikamente im Notfall aber nur dann! Sie wirken ja nun auch nicht anders im Gehirn wie eine Droge oder Industriezucker. Und das sind nicht meine Theorien, dafür gibt es wissenschaftliche Belege. Und das konnte ich bei meinem Entzug vom Industriezucker nach etwa 4 Wochen auch richtig spüren. Ich hatte auf einmal wieder Zugang zu meinem vollen Bewusstsein, habe mich auf einmal an vieles erinnern können, was ich jemals irgendwie gelernt habe, und im Allgemeinen hat sich auf einmal meine komplette Denkweise geändert. 

Ich hatte wieder Mut und Selbstbewusstsein  

Und das viel mehr als früher. So kam ich auch darauf, die Medikamente abzusetzen und auch da hatte sich nochmal alles verbessert.
Heute kann ich sagen, dass ich keine Depressionen mehr habe, jeder Schmerz an meinem Körper vollkommen erklärlich ist und ich mittlerweile perfekte Blutwerte habe. Da ich kein Wundermensch bin kann der Schlüssel zum Glück einfach nur der Verzicht auf chemische Substanzen sein und auch wenn mein Mann noch nicht ganz so weit ist wie ich, kann man an seiner Denkweise merken, dass sich auch dort etwas zum Positiven verändert hat. 

Nie wieder Industriezucker!

Ich werde nie wieder im Leben dieses Zeug freiwillig zu mir nehmen, denn ich weiß jetzt, wie schön das Leben wirklich sein kann mit einem klaren Verstand! Wer das alles für Quatsch hält, soll es bitte mal ausprobieren bevor geurteilt wird aber Vorsicht! Wo Zuckerfrei drauf steht ist trotzdem Zucker drin, heißt nur anders. Ihr müsst dann schon euer Brot selber backen und eure Gerichte selber herstellen und kochen. Fertig zu kaufen, gibt es da leider fast nichts! Man kann aber jedes Rezept nehmen und einfach den Zuckeranteil weglassen. Nach ein paar Wochen stellen sich die Geschmacksnerven sowieso um und das Verlangen nach etwas Süßem verschwindet von alleine! 

 

Abschließend sagt Mirjam:

„Es würde mich wirklich sehr freuen, wenn es Mutige geben würde, die dieses für ein paar Monate mal ausprobieren und hinterher berichten können, ob ich mit meiner Aussage richtig liege, dass es jeder schaffen kann!

 

Danke Mirjam für deinen wundervollen Erfolgsbericht der zeigt, was alles möglich ist!

 

Auch wir sind gespannt und freuen uns über deine Rückmeldung. Hast du schon Erfahrungen in Bezug auf den Verzicht von Industriezucker gemacht? Wie ging es dir damit? Sende auch du uns gerne deine Geschichte oder kommentiere deine Erfahrungen unter dem Beitrag.

 

Die Low-Carb-Ernährung – Das Kochjournal

Low Carb Das Kochjournal

In Low Carb Das Kochjournal findest du 55 Rezepte, um deine Gesundheit zu revolutionieren. Zusätzlich bietet das Kochjournal eine kleine Einführung in die gesunde Ernährung, einen Befindlichkeitsfragebogen und eine Kohlenhydrattabelle.

Das Low Carb Das Kochjournal ist die komplett überarbeitete Fassung von: Das LCHF Kochmagazin.

Du bist was du isst – ohne Industriezucker

„Du bist, was du isst“, dieses Sprichwort kennst du. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung fördert Wohlbefinden, Gesundheit und Leistung. Doch was genau ist eine gesunde Ernährung? Die aktuelle Wissenschaft und Studienlage besagt, dass es vor allem eine Ernährung ohne raffinierten Zucker, „leere“ Kohlenhydraten, Zusatzstoffe und mit hochwertigen Lebensmitteln ist.

 

Low Carb Brot von Anne Aobadia

Der menschliche Körper benötigt keine Kohlenhydrate zum Überleben, wohl aber hochwertige Fette und Eiweiß. Diesen Ansatz findest du in der Low Carb Healthy Fat Ernährung. Doch auch wir verzichten nicht komplett auf Kohlenhydrate, es geht ja schließlich auch um den Genuss und die Optik beim Essen. Und die darf auf gar keinen Fall zu kurz kommen. Vielmehr geht es um Rezepte, die uns für mehrere Stunden satt und zufrieden machen, die unsere Gedanken nicht ständig um das nächste Essen kreisen lassen.

 

Werde durch das Kochjournal inspiriert, wie einfach und lecker es ist, so zu essen, dass du dich wohlfühlst, satt und zufrieden bist.

 

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Margret Ache und Iris Jansen www.LCHF-Deutschland.de und LCHF Deutschland AkademieLCHF KongressLCHF MagazinFacebook,  Instagram und YouTube

 

 

 

 

 

 

 

Beitragsbild: Canva – bearbeitet von Anja Hess

Bild im Text: pixabay

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Geschäftsführerin von LCHF Deutschland Ganzheitlicher Gesundheits- und Ernährungscoach Low Carb – LCHF – Keto - Lifestyle Ganzheitlicher Stresscoach (LC) Erzieherin Fachlehrerin für Kindergesundheit

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2 COMMENTS
  • Avatar
    Silja 3. Dezember 2023

    Ich lebe seit 11 Jahren Industriezuckerfrei. Ich habe anfangs einen sehr harten Entzug durchgemacht. Seit dieser Zeit war ich nicht mehr krank. Kopfschmerzen, Hüftschmerzen, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Gelenkschmerzen und viele andere Zipperlein sind bis jetzt verschwunden. Das war die beste Entscheidung ever Jetzt lebe ich schon lange ketogen.

    • Margret Ache
      Margret Ache 3. Dezember 2023

      Herzlichen dank für diesen wundervollen und motivierenden Kommentar.

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