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Von 232 auf 95 Kilo!

Mein Weg von einer sehr dicken zu einer fast normalgewichtigen Frau

von Therese Olofsson

Ich heiße Therese und bin vor kurzem 36 Jahre alt geworden. Vor 29 Monaten begann meine Gewichtsreduzierung von 232 Kilo auf 95 Kilo. Aktuell wiege ich 94 Kilo.
Thess 2Das bedeutet, dass ich 59 Prozent meines Ausgangsgewichtes abgenommen habe. Das habe ich mit striktem LCHF und etwas Sport geschafft. Was brachte mich dazu die Ernährung umzustellen? Es war das Erlebnis, dass ich einige Nächte hintereinander aufwachte und das Gefühl hatte, mein Herz hat aufgehört zu schlagen. Ich versuchte meinen Puls zu fühlen – nichts. Da war mein erster Gedanke: Bin ich jetzt tot?
Dabei war ich doch erst über 30! Aber natürlich war ich extrem übergewichtig, rauchte zu viele Zigaretten und mein Ernährungsstil war auch nicht gesundheitsfördernd. Ich gestand
mir ein, dass ich im letzten halben Jahr noch einiges zugenommen hatte. Meine Hosen in Größe 52 kniffen. Bedeutete das, die nächste Hose in Größe 54 kaufen zu müssen, da meine jetzigen Hosen sich nicht mehr über meinen Bauch ziehen ließen? Nein, das durfte nicht wahr sein. Wissen Sie wie groß Hosen in 54 sind? Nehmen Sie sich mal zum Spaß beim nächsten Einkauf eine Hose Größe 54 von der Stange und halten sie an sich. Dann wissen Sie, von welcher Größe wir sprechen.
Eine enge Freundin von mir hatte mit der LCHF-Ernährung vor ihrer Hochzeit begonnen. Sie erzählte, dass sie sich seitdem viel gesünder und fitter fühle. Das war genau die Ernährung,
nach der ich suchte. Denn ich war kaum noch in der Lage etwas zu schaffen. An meinen freien Tagen war das Bett mein bester Freund und natürlich Essen.
Es fiel mir schwer etwas mit Freunden zu unternehmen, mich aufzuraffen in die Stadt zu gehen und einen Kaffee zu
trinken. Alles war mir viel zu anstrengend. Da saß ich lieber auf meinem Sofa und sah mir einen Film an. Natürlich aß ich dabei Chips oder andere Knabbereien und schlief häufig dabei ein. Meistens schlief ich dann die ganze Nacht auf dem Sofa. Das war nicht mehr wirklich lebenswert. Menschen traf ich nur noch, wenn ich arbeiten ging. Ganz ehrlich, es war furchtbar nicht mehr die Kraft aufbringen zu können seine Freunde zu treffen.
Deshalb fing ich an Fragen zur LCHF-Ernährung zu stellen und googelte danach. Auf youtube fand ich einen Videoclip über LCHF von Dr. Andreas Eenfeldt, dem „Kostdoktor“. Kurz darauf las ich das Buch „Dags att bli smal“ (Es wird Zeit schlank zu werden) von Katrin Z. (Gründerin von www.lchf klubben.se). Das war Anfang Februar 2012. Am 25. Februar 2012 wechselte ich zur LCHF-Ernährung und habe es nicht einen einzigen Tag bereut. Ganz im Gegenteil, ich habe ein neues Leben bekommen.
Es dauerte nur zwei bis drei Wochen, bis ich mich gesünder und fitter fühlte. Ich schaffte mehr und fühlte mich nicht mehr so aufgedunsen wie früher. Morgens erwachte ich munter und ich war nicht hungrig. Am Anfang purzelten die Pfunde nur so. Natürlich hatte ich Plateaus, in denen mein Gewicht einfach nicht weiter nach unten gehen wollte. Das passierte mir zum ersten Mal, als ich mit dem Sport anfing, im Oktober/November 2012. Daraufhin ließ ich die Sahne im Kaffee weg. Und siehe da, Simsalabim, das Gewicht raste weiter in die Tiefe. Natürlich konnte ich mir noch einen Kaffee mit Sahne am Tag erlauben, jedoch nicht mehr die fünf bis zehn Tassen wie vorher. Jetzt nehme ich gerne noch etwas Sahne am Ende des Tages, da weiß ich, wie es sich mit den Gesamtkohlenhydraten verhält. Ich liege bei 0 bis 10 Gramm Kohlenhydrate am Tag. Einige Zeit habe ich getestet, doch ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass das die beste Menge für meinen Körper ist. Erst ist mein Gewicht immer etwas rauf und runter gegangen, nun liege ich seit drei bis vier Monaten zwischen 95 und 97 Kilo.
Jetzt ist es an der Zeit meinen Körper etwas zu schocken, denn ich habe mein Ziel noch nicht erreicht. Einige Kilos sollen noch runter. Ich habe jetzt mit dem periodischen Fasten, den 5:2-Tagen, angefangen. Natürlich in Kombination mit striktem LCHF.
Thess 1Ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass mein Körper einen „Schock“ benötigt, bis er nach Plateauphasen wieder eine Gewichtsabnahme zulassen kann. So habe ich mich für das periodische Fasten entschieden, da es ungefährlich für den Körper ist. Mein Ziel ist es 85 Kilo zu wiegen. Dann möchte ich meinen Körper neu aufbauen, mehr Muskeln bekommen. Das bedeutet zwar, dass die Waage dann wieder mehr anzeigen wird, doch das ist egal.
Dafür werde ich meinem Traumkörper dann schrittweise näher kommen.
Ich gestehe, dass es Tage gab, an denen ich alles hinschmeißen und Muffins und Softeis essen wollte. Doch dann stand ich immer da und stellte mir die Frage: „Ist es das wert wieder so zu werden wie ich früher war?“ Die Antwort war und ist immer gleich geblieben: NEIN! So schlecht wie es mir früher ging, dafür kann mich kein Eis und keine Chipstüte auf der ganzen Welt entschädigen.
Das war eine kleine Erzählung von mir und meinem Weg in ein besseres Leben.
http://lchfthess.blogspot.se/

“Eine wirklich unglaubliche Geschichte, mehr als die Hälfte des Körpergewichts zu verlieren und Gesundheit dafür zu gewinnen!“ Therese Olofsson

Dieser Artikel wurde im Low Carb – LCHF Magazin 3/2014 publiziert. Das neue Magazin 2/2016 erscheint Ende nächster Woche.

Margret Ache/www.LCHF-Deutschland.de

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