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Arthrose: Eine ungesunde Ernährung kann den Gelenkknorpel schädigen

Die nachweisliche Erfahrung vieler LCHFler und Low Carber ist in einer neuen Studie bestätigt worden: Eine ungesunde Ernährung kann den Gelenkknorpel schädigen. Deswegen haben viele auf gesunde Ernährung umgestellt und gute Erfolge verzeichnen können.

 

Zucker in Kombination mit gesättigten Fettsäuren

Bisher wurde bei adipösen Menschen davon ausgegangen, dass das Übergewicht die Gelenke schädigt und zur Arthrose führt. Nun zeigt eine aktuelle Studie (1), dass die Ernährung auch einen großen Einfluss hat. Vor allem die Kombination von Zucker und gesättigten Fettsäuren erwies sich als negativ.

 

Die Wissenschaftler fütterten Ratten mit Zucker und Fetten. Innerhalb weniger Wochen zeigte sie eine Zunahme des Bauchfettes, der Blutzucker und der Blutdruck stiegen an und es entwickelte sich eine Fettleber. Die Ratten hatten also das sogenannte metabolische Syndrom. In der Folge kommt es zur vermehrten Ausschüttung von Adipokinen, die für eine Entzündungsreaktion im Körper verantwortlich gemacht werden. Und wie wir wissen, begünstigt das Herzinfarkt und Schlaganfall.

Die besten Ergebnisse zeigten die Ratten, die einen hohen Anteil Laurinsäure hatten

 

Bekamen die Ratten eine Diät mit einem hohen Anteil an Laurinsäure, die wir im Kokosöl finden, waren die Schäden weit weniger ausgeprägt. Bekamen die Ratten hingegen viele Palmitinsäuren in der Diät, ein Fett, das die Lebensmittelindustrie reichlich verwendet, waren die Schäden viel ausgeprägter.

 

Kokosöl

 

Kokosöl – Laurinsäure – Gesundheit

Am 12. April 2016 publizierte die Gesundheitsbehörde der USA „National Institutes of Health“ eine Studie (2), die die bisherigen Empfehlungen in Bezug auf die gesättigten Fettsäuren gehörig ins Wanken brachten.

 

Die Teilnehmer der Studie wurden in zwei Gruppen geteilt. Eine Gruppe ernährte sich normal, die andere Gruppe ersetzte tierische Fette durch Maiskernöl, was den Cholesterinspiegel deutlich absenkte. Allerdings stieg gleichzeitig das Todes-Risiko für die Maiskernöl-Gruppe. Das erstaunte die Wissenschaftler, denn es zeigte, dass die in Verruf geratenen gesättigten Fettsäuren doch viel gesünder als ihr Ruf sind.

 

Im Kokosöl befindet sich Laurinsäure, sie erhöht das HDL-Cholesterin und soll somit zur Vermeidung von Herzerkrankungen beitragen. Schon seit den 60er Jahren wird über die Laurinsäure und mittelkettige Triglyceride geforscht. Ihre antimikrobielle Wirkung ist wissenschaftlich bestätigt.

 

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Margret Ache / www.LCHF-Deutschland.de und www.LCHF-Akademie.de

 

Titelbild: underdogstudios – Fotolia.com

 

(1) https://www.nature.com/articles/srep46457

 

(2) http://www.bmj.com/content/353/bmj.i1246

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